17 Ziele, die unsere Welt verändern

„Wir kön­nen die erste Genera­tion sein, der es gelingt, die Armut zu besei­ti­gen, ebenso wie wir die letzte sein könn­ten, die die Chance hat, unse­ren Pla­ne­ten zu retten.“
(Ban-Ki Moon, UN-Gene­ral­se­kre­tär von 2007 bis 2016)

Die 17 nach­hal­ti­gen Ent­wick­lungs­ziele der Ver­ein­ten Natio­nen wer­den unsere Zukunft prä­gen: Bis 2030 sol­len unter ande­rem Armut und Hun­ger besiegt wer­den, alle Kin­der sol­len zur Schule gehen kön­nen, Erde und Umwelt sol­len geschützt wer­den, Ungleich­hei­ten sol­len bekämpft wer­den und fried­li­che, gerechte und inklu­sive Gesell­schaf­ten ent­ste­hen. Einer der Schlüs­sel­sätze lau­tet: „No one will be left behind – kei­ner wird zurückgelassen.“

Die­ser Leit­ge­danke gilt auch für unsere Schule. Wir ver­ste­hen uns als Schule für alle. Wir wol­len die Zukunft ver­ant­wor­tungs­voll gestal­ten und nicht auf Kos­ten ande­rer leben. Des­halb wol­len wir auch unse­ren Bei­trag zur Ver­wirk­li­chung der Ent­wick­lungs­ziele leis­ten. Auf dem Weg durch unser Schul­ge­bäude wer­den Sie zum Bei­spiel immer wie­der auf bunte Schau­ta­feln sto­ßen. Damit möch­ten wir auf unsere Arbeit auf­merk­sam machen und zei­gen, wie wir die Zeile in der Schule zur geleb­ten Wirk­lich­keit machen.


Wir machen uns stark, wir set­zen uns ein
Poe­try-Slam von Maja Mesen­brink, Januar 2019

Ich möchte leben in einer Welt,
In der jeder sich an die Regeln hält.
In der auch jeder Groß­kon­zern sich zu fügen hat,
die Men­schen end­lich glück­lich wer­den an ihrem Arbeitsplatz.

Unsere Welt ist voll mit Ungerechtigkeit,
es man­gelt vor allem an Diplomatie,
erst recht an Sicherheit!

Der eine ver­dient allein durch Betrug
Hun­dert­tau­send im Jahr,
der andere kann nach 12 Stun­den Arbeit
keine Miete bezahlen.

Ich trinke jeden Mor­gen mei­nen Kaf­fee für 2.10€.
Der, der die Boh­nen pflückt muss sei­nen Kin­dern beim Ver­hun­gern zusehen.

Ich möchte Leben in einer Welt,
in der Ver­ständ­nis regiert und nicht das Geld.
In der ein Bauer, der hun­dert Men­schen ernährt
abends nach Hause geht und das unversehrt.
Mit einem gerech­ten Gehalt fest in der Hand,
ganz egal in wel­chem Land.

Ich möchte Leben in einer Welt,
in der jeder Mensch seine Würde behält.
In der Kin­der drau­ßen spie­len dürfen,
statt zu arbei­ten, sich die Knie aufschürfen.

Wo fai­rer Han­del All­tag bedeutet,
kein Chef mehr seine Arbei­ter ausbeutet.
Schluss mit dem Schummeln!
Schluss mit dem Hohn!
Schluss mit dem elen­den Hungerslohn!

Doch ich alleine kann doch kaum was erreichen,
ich habe ein­fach nicht die Mit­tel dazu.
Wir müs­sen alle zusam­men halten,
um gemein­sam das Rich­tige zu tun.

Wir machen uns stark, wir set­zen uns ein,
wir wol­len eine Fairtrade–Schule sein!

Allein fühlt man sich oft ohne Macht,
des­halb habt ihr es rich­tig gemacht!
Als Team schafft ihr für uns eine Welt,
in der das Leben den Men­schen gefällt.

Tag für Tag ändert sich Stück für Stück,
ein grau­sa­mes Leben mit mehr Glück,
mehr Lebens­freude und Qualität,
weil ihr bei Pro­ble­men nicht ein­fach wegseht.

Wir sind alle ein Teil vom gro­ßen System,
man­che sind ein­fach zu bequem,
doch wenn jeder von uns sein Bes­tes tut,
dann geben wir Chan­cen und ver­brei­ten den Mut.


Im Fol­gen­den möch­ten wir die 17 Ent­wick­lungs­ziele im Ein­zel­nen vor­stel­len und erläu­tern, wie sie an unse­rer Schule auf­ge­grif­fen und umge­setzt werden.