Sekundarstufe II

Eine Oberstufe, in der man sich gleich richtig wohl fühlt

Ein offenes Verhältnis zwischen der Schülerschaft und den Lehrkräften bewirkt ein gutes Lernklima. Die Lehrkräfte stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Sie engagieren sich auch in der Freizeit für ihre Schülerinnen und Schüler (z. B. durch Tutorien-Treffen).

Der Umgang unter unseren Schülerinnen und Schülern ist sehr freundschaftlich. Es gibt viele gemeinsame Aktivitäten in den Jahrgängen.

Der Weg zum Abitur

Die Leonore-Goldschmidt-Schule hat seit August 1980 eine gymnasiale Oberstufe. Die Qualifikationsphase unterliegt den gleichen → gesetzlichen Bestimmungen (VO-GO und AVO-GOBAK) wie alle gymnasialen Oberstufen Niedersachsens.

Etwa die Hälfte der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II stammt aus unserer Schule, aber jedes Jahr kommen auch sehr viele Schüler/innen von Realschulen sowie anderen Gesamtschulen nach der 10. Klasse zu uns.

Auch im kommenden Schuljahr wird Platz für Schülerinnen und Schüler anderer Schulen sein. Im 11. Jahrgang werden alle Klassen neu zusammengesetzt, so dass „externe“ Schülerinnen und Schüler leicht integriert werden. Wünsche bezüglich bestehender Freundschaften werden bei der Klassenzusammenstellung nach Möglichkeit erfüllt.

Der 11. Jahrgang – die Einführungsphase

Der 12. und 13. Jahrgang – die Qualifikationsphase

Virtuelle Schulführung

Hier nochmal die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

Dauer des Besuchs unserer gymnasialen Oberstufe

Einführungsphase (2 Halbjahre) = 11. Jahrgang; nach Versetzung Eintritt in die

Qualifikationsphase (4 Halbjahre) = 12. und 13. Jahrgang Der Schulbesuch der Oberstufe dauert in der Regel also insgesamt drei Jahre; ein Jahr kann wiederholt werden.

Wer kommt in Frage?

Schülerinnen und Schüler mit dem Erweiterten Sekundarabschluss I oder einem gleichwertigen Zeugnis, die von einer allgemeinbildenden Schule kommen.

Abschlüsse

Abitur bei Erreichen einer bestimmten Mindestpunktzahl in den Kursen der Qualifikationsphase sowie dem Bestehen der Abiturprüfungen am Ende des 13. Jahrgangs.

Das Abitur an der Leonore-Goldschmidt-Schule berechtigt zum Studium an allen Universitäten.

Die Fachhochschulreife (schulischer Teil) ist bei Erreichen einer Mindestpunktzahl in bestimmten Kursen und Fächern frühestens am Ende des 12. Jahrgangs möglich.

Ein Fachhochschulreife-Zeugnis, das zum Studium an allen Fachhochschulen berechtigt, können wir ausstellen, sobald uns eine abgeschlossene Ausbildung oder ein einjähriges Berufspraktikum / FSJ / BFD oder Ähnliches (bitte vorher anfragen) nachgewiesen wurde.

Regelungen hinsichtlich der zweiten Fremdsprache

In der Einführungsphase entscheiden die Schülerinnen und Schüler, ob sie die ab Jahrgang 6 gelernte 2.Fremdsprache fortsetzen oder ob sie stattdessen zwei Wahlpflichtkurse wählen. Im 11. Jahrgang werden – neben Englisch als erster Fremdsprache – Französisch und Spanisch als fortgesetzte Fremdsprache sowie Französisch und Spanisch als neubegonnene Fremdsprachen angeboten. Die im 11. Jahrgang neu begonnene 2. Fremdsprache muss durchgehend bis zum Ende des 13. Jahrgangs belegt werden. Die durchgehende Belegung einer 2. Fremdsprache bis zum Abitur ist die Voraussetzung für die Wahl des Sprachlichen Schwerpunktes in der Qualifikationsphase.

Umfangreiches Kursangebot

Bei uns können alle 5 möglichen Profile, also auch Musik/Kunst und Sport als Schwerpunktfach sowie fast alle zugelassenen Fächer als Kurse angewählt werden (siehe Download „Schwerpunkte in der Qualifikationsphase“ / „Aufgabenfelder“).

Als besonderes Angebot gibt es im Sportbereich bewertete Ski- und Surfkurse.

Theaterkurse

Im 11. – 13. Jahrgang werden an unserer Schule Theaterkurse angeboten. Diese Kurse laufen unter der Bezeichnung „Darstellendes Spiel“ und können entweder die Kursverpflichtung Musik oder Kunst ersetzen oder zusätzlich in die Abiturqualifikation eingebracht werden. Darstellendes Spiel kann auch als fünftes Abiturfach angewählt werden.

Neue Medien

Die „Neuen Medien“ haben an der Leonore-Goldschmidt-Schule einen hohen Stellenwert. Die Einbindung von Computern in den Fachunterricht ist durch zwei Computerräume und mobile Geräte gewährleistet. Alle Unterrichtsräume sind mit interaktiven Whiteboards ausgerüstet, die zum größten Teil auch über eine Apple-TV Schnittstelle verfügen.

Der kommende 11. Jahrgang wird zudem im nächsten Schuljahr voraussichtlich auch mit iPads arbeiten. Das iPad ist ein zusätzliches Arbeitsgerät, mit dem ein zukunftsorientierter Unterricht ermöglicht wird. Durch die Nutzung von Tablets im Unterricht ergibt sich eine neue Vielfalt an multimedialem, individualisiertem und interaktivem Lernen. Die guten Erfahrungen haben die Schulgemeinschaft dazu bewogen, den Einsatz des iPads für alle Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs zu planen. Der Schulvorstand der Leonore-Goldschmidt-Schule entscheidet im März darüber, ob zukünftig in allen neuen 11. Klassen verbindlich mit iPads gearbeitet werden soll. Es ist vorgesehen, dass das iPad zum Beginn des 11. Schuljahres angeschafft und bis zum Abitur eingesetzt wird. Eltern und Erziehungsberechtigte verpflichten sich deshalb mit der Anmeldung für die 11. Klasse ein iPad anzuschaffen. Das iPad muss von den Eltern erworben und finanziert werden. Die Abwicklung erfolgt über unseren schulischen Partner „Mobiles Lernen“. Das iPad muss über die Schule registriert werden und ist für die schulische Arbeit gedacht. Eigene private Geräte können deshalb leider nicht genutzt werden (→ ausführliche Informationen zur iPad-Nutzung und Finanzierung).

Vorbereitung auf die Arbeitswelt

Im zweiten Halbjahr des 11. Jahrgangs findet bei uns eine Projektwoche zum Thema Berufswahl/-findung statt.

Im 12. Jahrgang gibt es mehrere Veranstaltungen zur Vorbereitung auf das Studium und zur Berufsorientierung.

Im 13. Jahrgang informieren sich die Schülerinnen und Schüler bei den Hochschulinformationstagen der Leibniz Universität.

Zusätzlich gibt es das Angebot einer Berufs- und Studienberatung direkt in der Schule. Ein Mal monatlich kommt eine Beraterin der Agentur für Arbeit zu uns und bietet individuelle Sprechzeiten für interessierte Schülerinnen und Schüler an.

Zwischen der Schule und Wirtschaftsunternehmen der Region gibt es eine enge Zusammenarbeit.

Studienfahrten

Am Ende des 12. Jahrgangs werden einwöchige Studienfahrten durchgeführt.

Die Auslandsziele werden jedes Jahr nach den Interessen der Schüler- und Lehrerschaft festgelegt. In den letzten Jahren waren Dublin, Rom, Venedig, Giglio, Barcelona, Andalusien, und Prag am beliebtesten.


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