Auf der Grund­lage des Bil­dungs­auf­tra­ges des Nie­der­säch­si­schen Schul­ge­set­zes (in der Fas­sung von 3. März 1998 und der letz­ten Fas­sung von 2008) gibt sich die Leo­nore-Gold­schmidt-Schule fol­gende Verfassung:

Schul­charta der Leonore-Goldschmidt-Schule

Prä­am­bel

Die Schul­charta stellt eine ver­pflich­tende Grund­lage gemein­sa­mer Auf­fas­sun­gen und gemein­sa­men Han­delns zwi­schen Schü­le­rin­nen, Schü­lern, Lehr­kräf­ten und Eltern dar. Die Arbeit in der Leo­nore-Gold­schmidt-Schule wird als gemein­same Auf­gabe von Schü­le­rin­nen, Schü­lern, Lehr­kräf­ten und Eltern ver­stan­den. Alle Betei­lig­ten sind für den Erfolg von Unter­richt und Schul­le­ben ver­ant­wort­lich und set­zen sich dafür ein.

Allen am Schul­le­ben Betei­lig­ten muss bewusst sein, dass Rechte nur in Anspruch genom­men wer­den kön­nen, wenn auch die Pflich­ten und die Ver­ant­wor­tung, die damit zusam­men­hän­gen, über­nom­men wer­den. Rechte und Pflich­ten schaf­fen Vor­be­din­gun­gen für gemein­same Erfolge.

Das Bemü­hen um Tole­ranz, Soli­da­ri­tät, Ver­ant­wor­tung und Ver­ständ­nis für­ein­an­der, Ver­ständ­nis für alle Reli­gio­nen, Kul­tu­ren und Natio­na­li­tä­ten ist ein selbst­ver­ständ­li­ches Erfordernis.

Zum Umgang miteinander

Das Inter­esse der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, der Lehr­kräfte und der Eltern liegt darin,

  • respekt­voll und höf­lich mit­ein­an­der umzugehen,
  • sich bei Strei­tig­kei­ten und Pro­ble­men gegen­sei­tig zu helfen
  • und in einer kör­per­lich und see­lisch gewalt­freien Umge­bung zu leben.

Es muss allen bewusst sein:
Das Fehl­ver­hal­ten eines Mit­glieds der Schul­ge­mein­schaft schränkt die Rechte und Frei­hei­ten aller ande­ren ein!

 

Es ist die Auf­gabe der Lehrkräfte,

  • Schü­le­rin­nen und Schü­ler gerecht und mit Wert­schät­zung zu behandeln,
  • für ein ange­mes­se­nes und moti­vie­ren­des Lern­klima zu sorgen,
  • in Bewer­tungs­fra­gen Trans­pa­renz und Über­prüf­bar­keit herzustellen,
  • Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Mög­lich­keit zu selbst­ver­ant­wort­li­chem Ler­nen und zur Mit­ge­stal­tung des Unter­richts zu geben,
  • das päd­ago­gi­sche Gespräch mit den Eltern zu suchen und mit ihnen gemein­sam die schu­li­sche Lauf­bahn der Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu begleiten
  • einen abwechs­lungs­rei­chen, inhalt­lich und fach­lich inter­es­san­ten und lehr­plan­be­zo­ge­nen Unter­richt zu gestalten,
  • das Schul­le­ben über den Unter­richt hin­aus aktiv mit­zu­ge­stal­ten und sich für die Pflege der Schul­ge­mein­schaft mit­ver­ant­wort­lich zu fühlen.

Die Schü­le­rin­nen und Schüler

  • sol­len ihre Mit­ver­ant­wor­tung für das Gelin­gen eines effek­ti­ven und leben­di­gen Unter­richts­ge­sche­hens erken­nen und dem­entspre­chend handeln,
  • sol­len zuneh­mend Eigen­ver­ant­wor­tung über­neh­men, Mit­ver­ant­wor­tung für die gemein­sa­men Auf­ga­ben tra­gen, Fair­ness und Team­geist gegen­über den Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­lern leben und die­ses von ihnen erfahren,
  • müs­sen ihre Mei­nung frei und ohne per­sön­li­che Nach­teile äußern können,
  • dür­fen keine ver­let­zende Kri­tik erfah­ren, aber auch nicht ande­ren gegen­über äußern,
  • sol­len das Schul­le­ben über den Unter­richt hin­aus aktiv mit­ge­stal­ten und sich für die Pflege der Schul­ge­mein­schaft mit­ver­ant­wort­lich fühlen.

Es ist die Auf­gabe der Eltern

  • ihre Kin­der beim Ler­nen zu för­dern und zu unter­stüt­zen und für ein lern­freund­li­ches Umfeld zu sorgen,
  • ihren Kin­dern best­mög­lich zu hel­fen, kon­zen­triert, erfolg­reich und pro­duk­tiv am Unter­richt und am Schul­ge­sche­hen teilzunehmen,
  • ihren Kin­dern Regeln des sozia­len Zusam­men­le­bens und grund­le­gende Arbeitstu­gen­den wie Pünkt­lich­keit, Ord­nung und Zuver­läs­sig­keit zu vermitteln,
  • das päd­ago­gi­sche Gespräch mit den Lehr­kräf­ten zu suchen und die schu­li­sche Lauf­bahn ihrer Kin­der gemein­sam mit ihnen zu begleiten,
  • das Schul­le­ben durch eige­nes Enga­ge­ment, aktiv mitzugestalten
  • und sich für die Pflege der Schul­ge­mein­schaft mit­ver­ant­wort­lich zu fühlen.