Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 14: Das Leben unter Was­ser schüt­zen Die Ozeane sind der Ursprung allen Lebens auf der Erde, doch wir Men­schen ver­schmut­zen die Meer mit Müll und Schad­stof­fen. Jedes Jahr lan­den ca. 10 Mil­lio­nen Ton­nen Plas­tik in den Ozea­nen. Schon bald könnte es mehr Plas­tik als Fische geben. Da Mee­res­tiere die oft­mals klei­nen Plas­tik­teil­chen mit Nah­rung ver­wech­seln, lan­den diese irgend­wann auch wie­der auf unse­ren Tel­lern. Die Ein­lei­tung von Abwäs­sern und Dün­ge­mit­teln, Über­fi­schung und Erd­er­wär­mung bedro­hen die Lebens­grund­lage der Mensch­heit zusätz­lich. So darf es nicht wei­ter­ge­hen! Wir füh­ren im Rah­men des Bio­­LAB-Pro­­jek­­tes Exkur­sio­nen in die Öko­sys­teme See und Fließ­ge­wäs­ser mit unse­rem Bio­­LAB-For­­scher­­mo­­bil durch, bestim­men die Gewäs­ser­qua­li­tät loka­ler Fließ­ge­wäs­ser und Seen, fer­ti­gen Fach­ar­bei­ten z. B. zu den The­men Gewäs­ser­qua­li­tät loka­ler Gewäs­ser und Plas­tik­müll in Gewäs­sern und im Meer in der Sekun­dar­stufe II an, füh­ren Stu­di­en­fahr­ten mit Mee­res­bio­lo­gie­kur­sen durch (Insel Giglio), bie­ten im Rah­men des Bio­­LAB-Pro­­jek­­tes For­­scher- und Tau­cher­fe­rien an (Atter­see und Natio­nal­park Harz) und sen­si­bi­li­sie­ren die Schul­ge­mein­schaft durch Pos­ter für die Gefah­ren, die das Leben unter Was­ser bedro­hen.

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 13: Dem Kli­ma­wan­del ent­ge­gen­wir­ken Was­ser­man­gel, Dürre, Wir­bel­stürme und Über­schwem­mun­gen sind nur einige der vie­len Fol­gen des glo­ba­len Kli­ma­wan­dels. Der­zeit sind etwa 20 Mil­lio­nen Men­schen gezwun­gen, ihre Hei­mat zu ver­las­sen, weil ein Leben dort nicht mehr mög­lich ist. Der Kli­ma­wan­del stoppt nicht an Län­der­gren­zen und seine Aus­wir­kun­gen tref­fen auch uns. Wir bemü­hen uns, einen klei­ne­ren öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck zu hin­ter­las­sen. Wir haben im Rah­men des Bio­­LAB-Pro­­jek­­tes Plant-for-the-Pla­­net-Bot­­schaf­­te­rIn­­nen aus­ge­bil­det, die in allen 5. Klas­sen Prä­sen­ta­tio­nen gehal­ten und mit die­sen gemein­sam Baum­pflan­zun­gen durch­ge­führt haben. Ergeb­nis bis März 2019: über 18000 gepflanzte Bäume! Wir berech­nen den öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck, pfle­gen Moor­land­schaf­ten mit unse­rem Bio­­LAB-For­­scher­­mo­­bil, laden Kli­ma­bot­schaf­ter aus Malawi und Grön­land in Sek-I- und Sek-II-Kurse ein und för­dern das Ener­gie­spa­ren und umwelt­freund­li­che Mobi­li­tät. Aktu­ell befin­den wir uns auf dem Weg, eine → kli­ma­neu­trale Schule (exter­ner Link) zu wer­den. Dazu haben wir unsere CO2-Emis­­sio­­nen für den Betrieb der Schule und unsere Schul­wege ermit­telt und arbei­ten nun daran, diese aus­zu­glei­chen.  Vor uns liegt hier ein ambi­tio­nier­tes Ziel und noch ein wei­ter Weg, aber wir wol­len es ver­su­chen. Denn nur mit kli­ma­neu­tra­len Schu­len kann auch die Stadt kli­ma­neu­tral wer­den. Wie sieht dein öko­lo­gi­scher Fuß­ab­druck aus? Was kannst du tun, damit die Welt nicht ins Schwit­zen kommt?    

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 12: Ver­ant­wor­tungs­voll pro­du­zie­ren und kon­su­mie­ren Mar­ken­kla­mot­ten, die neu­es­ten Smart­phones oder was Süßes für Zwi­schen­durch – weißt du wie diese Dinge her­ge­stellt wur­den? Viele die­ser Waren wer­den in Ent­wick­lungs­län­dern unter schlech­ten Arbeits­be­din­gun­gen pro­du­ziert. Nach­hal­tig kon­su­mie­ren heißt, dass die Dinge die wir kau­fen, auch ver­ant­wor­tungs­voll her­ge­stellt wer­den. Dazu gehört, dass Kin­der nicht arbei­ten müs­sen und dass Arbei­te­rin­nen und Arbei­tern Löhne gezahlt wer­den, von denen sie auch leben kön­nen. Wir the­ma­ti­sie­ren nach­hal­tige Lebens- und Pro­duk­ti­ons­wei­sen im Unter­richt, in „Eine-Welt-Klas­­sen“, im WP-Kurs „There’s no Pla­net B” und im Semi­nar­fach „Nach­hal­tig­keit“, för­dern die Müll­tren­nung, arbei­ten wo immer mög­lich selbst res­sour­cen­scho­nend (z.B. durch kon­se­quent dop­pel­sei­ti­ges Kopie­ren, papier­lo­ses Arbeits­ma­te­rial oder das Nach­fül­len von White­­board-Stif­­ten) för­dern → Fair­trade, füh­ren Schüler*innen an die Nut­zung, War­tung und Repa­ra­tur von Fahr­rä­dern in der → Fahr­rad­werk­statt heran, bie­ten die Repa­ra­tur von Fahr­rä­dern der gesam­ten Schul­ge­mein­schaft und dem Stadt­vier­tel an und repa­rie­ren defekte Schul­ge­räte in der offe­nen Tech­nik­werk­statt, in der Schüler*innen zudem ange­lei­tet und moti­viert wer­den, defekte Geräte zu repa­rie­ren statt zu ent­sor­gen. Im AWT- Unter­richt machen wir ver­schie­dene Upcy­cling-Pro­­jekte und nähen zum Bei­spiel aus alten Jeans sowie klei­nen Stoff­res­ten Kis­sen in Crazy Patch­work und aus alten T‑Shirts Müt­zen. Beim Wer­ken haben wir aus Rest­höl­zern Nist­käs­ten gebaut, die jetzt auf dem Schul­ge­lände ver­teilt sind. In unse­rem Leo­­gos-Bücher­­schrank neben den Post­fä­chern der Lehr­kräfte haben wir einen Bücher­schrank ein­ge­rich­tet, aus dem man sich ein­fach so Bücher mit­neh­men kann und wenn man selbst Bücher hat, die man schon gele­sen hat und nicht mehr behal­ten möchte, kann man sie dort mit ande­ren tei­len. Uns­rere nach­hal­tige Schü­ler­firma „LEOGOS Tex­til­druck” ist ein seit dem Schul­jahr 2020/​​21 bestehen­der Wahl­pflicht­kurs im Jahr­gang 9/​​10. Sie ist nach­hal­tig im drei­fa­chen Sinne: Öko­lo­gisch, da beim Ein­kauf auf Bio-Baum­­wolle geach­tet wird (GOTS-Zer­­ti­­fi­­zie­rung) Öko­no­misch, da beim Ver­kauf ein Gewinn ein­kal­ku­liert wird, mit dem die Firma ihre lau­fen­den Aus­ga­ben decken und den Schüler*innen gemein­same Erleb­nisse finan­zie­ren kann Sozial, da beim Ein­kauf auf faire Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen geach­tet wird (Fair­­trade-Sie­­gel). Bis­her hat die Nach­hal­tige Schü­ler­firma im Auf­trag von ein­zel­nen Klas­sen Abschluss­pull­over für den 13. und 10. Jahr­gang pro­du­ziert sowie Ein­kaufs­ta­schen mit dem UN-Nach­hal­­ti­g­keits­­ziel 16 als Son­der­ak­tion.

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 11: Nach­hal­ti­ges und umwelt­freund­li­ches Leben in der Groß­stadt Kein Zwei­fel: Das Zeit­al­ter der Städte ist ange­bro­chen. Schon heute lebt über die Hälfte der Welt­be­völ­ke­rung in Städ­ten. Doch Städte hei­zen die Erd­er­wär­mung an. Sie sind für etwa drei Vier­tel des Ener­gie­ver­brauchs ver­ant­wort­lich. Dich­ter Ver­kehr, hoher Ener­gie­be­darf und rie­sige Men­gen an Müll und Abwäs­sern – in den Städ­ten trifft alles auf­ein­an­der. Die Städte müs­sen nach­hal­ti­ger und grü­ner wer­den, denn wir brau­chen men­­schen- und umwelt­freund­li­che Lebens­räume mit bezahl­ba­rem Wohn­raum. Han­no­ver ist als Stadt im Grü­nen bekannt. Wir tra­gen Ver­ant­wor­tung dafür, dass das so bleibt. Wir the­ma­ti­sie­ren das Thema „Müll und Müll­ver­mei­dung“ im Unter­richt und in Pro­jekt­wo­chen, ver­ge­ben Fach­ar­bei­ten und Pro­jekte zum Thema Müll, zur Ver­bes­se­rung der Müll­tren­nung und zur Müll­ver­mei­dung in der Leo­­nore-Gol­d­­schmidt-Schule und pri­vat, füh­ren wöchent­li­che Müll­sam­mel­ak­tio­nen aller Klas­­sen- und Kurse im Wech­sel durch und haben das Bis­tro auf Mehr­weg­ge­schirr umge­stellt. Upcy­cling-Pro­­jekte wie die von der Schü­ler­firma pro­du­zierte Stift­flöte (Aus­zeich­nung mit dem → Glock­see Waste Award 2018) ergän­zen unsere Müll­ver­mei­dungs­stra­te­gien. Wir för­dern umwelt­freund­li­che Mobi­li­tät (Fahr­rad, öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel) – zum Bei­spiel durch unsere Teil­nahme am → Stadt­ra­deln und för­dern Ener­gie­spar­maß­nah­men in der Schule und im Umfeld der Schüler*innen. Dazu klä­ren wir über die Vor­teile von Pas­siv­haus­ge­bäu­den und Pel­let­hei­zun­gen auf. Den Natur­schutz in der Stadt unter­stüt­zen wir durch den Bau und Ver­trieb von Insek­ten­ho­tels, Vogel­fut­ter­sta­tio­nen und Igel­häu­sern sowie durch das Aus­brin­gen von Blüh­pflan­zen­sa­men zur Unter­stüt­zung der Ernäh­rung von Insek­ten im Stadt­ge­biet.   Han­no­ver ist übri­gens auch schon seit 2010 eine Fair­trade Town. Als → Fair­­trade-School sind wir ein Teil davon.

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 10: Ungleich­hei­ten in und zwi­schen Län­dern ver­rin­gern Viele Men­schen lei­den dar­un­ter, dass der Reich­tum auf der Welt nicht gerecht ver­teilt ist. Dies ist ein gro­ßes Pro­blem in ärme­ren Regio­nen. Aber auch in rei­chen Indus­trie­län­dern wie Deutsch­land haben nicht alle die glei­chen Chan­cen am Wohl­stand teil­zu­ha­ben. Es ist unsere Ver­ant­wor­tung, für eine gerechte Ver­tei­lung zu sor­gen. Denn das bedeu­tet immer auch eine bes­sere Mög­lich­keit der Teil­habe. Auch Geschlecht, Behin­de­rung, sexu­elle Ori­en­tie­rung, eth­ni­sche Zuge­hö­rig­keit oder Reli­gion dür­fen kein Grund sein, dass ein Mensch schlech­tere Chan­cen hat als ein ande­rer. Viele Men­schen lei­den dar­un­ter, dass der Reich­tum auf der Welt nicht gerecht ver­teilt ist. Dies ist ein gro­ßes Pro­blem in ärme­ren Regio­nen. Aber auch in rei­chen Indus­trie­län­dern wie Deutsch­land haben nicht alle die glei­chen Chan­cen am Wohl­stand teil­zu­ha­ben. Es ist unsere Ver­ant­wor­tung, für eine gerechte Ver­tei­lung zu sor­gen. Denn das bedeu­tet immer auch eine bes­sere Mög­lich­keit der Teil­habe. Auch Geschlecht, Behin­de­rung, sexu­elle Ori­en­tie­rung, eth­ni­sche Zuge­hö­rig­keit oder Reli­gion dür­fen kein Grund sein, dass ein Mensch schlech­tere Chan­cen hat als ein ande­rer. Als → Schule ohne Ras­sis­mus – Schule mit Cou­rage bekämp­fen wir Vor­ur­teile gegen­über Mit­men­schen, die als anders wahr­ge­nom­men wer­den und leben Inklu­sion im Schul­all­tag. Dazu stel­len wir Unter­stüt­zungs­an­ge­bote durch → Sozialpädagog*innen und → Lehr­kräfte zur Ver­fü­gung, bil­den Streitschlichter*innen in einer → Fair­­play-AG aus, bespre­chen Pro­bleme in Ver­fü­gungs­stun­den und the­ma­ti­sie­ren dis­kri­mi­nie­ren­des Ver­hal­ten im Unter­richt. Auch unsere Akti­vi­tä­ten im Rah­men der → Fair­­trade-School wecken Bewusst­sein für die unglei­che Ver­tei­lung auf der Weg. Hier leis­ten wir unse­ren Bei­trag für mehr Gerech­tig­keit. Für uns gilt: Uns ist egal, aus wel­chem Land du stammst, wel­che Haut­farbe du hast, an wel­chen Gott du glaubst, wen du liebst oder wie­viel Geld deine Eltern auf dem Konto haben. Für uns bist du wert­voll. Wir sind eine Schule für alle.

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 9: Nach­hal­tige Infra­struk­tur klug gestal­ten Die Ein­rich­tun­gen, die dafür sor­gen, dass die Wirt­schaft einer Gesell­schaft gut funk­tio­nie­ren kann, müs­sen sozial und öko­lo­gisch nach­hal­tig sein. So sol­len mehr und bes­sere Jobs geschaf­fen wer­den. Ein Bei­spiel ist die För­de­rung von umwelt­freund­li­chen Ver­kehrs­mit­teln. Auch Fabri­ken und Indus­trie­stät­ten sol­len öko­lo­gisch und nach­hal­tig pro­du­zie­ren, um eine unnö­tige Umwelt­be­las­tung zu ver­mei­den. Im Unter­richt dis­ku­tie­ren wir Ideen, wie unsere Gesell­schaft nach­hal­ti­ger gestal­tet wer­den kann, denn wir wol­len nicht auf Kos­ten nach­fol­gen­der Gene­ra­tio­nen leben. Wir the­ma­ti­sie­ren nach­hal­tige Lebens­wei­sen im Unter­richt, in „Eine-Welt-Klas­­sen“ und im Semi­nar­fach „Nach­hal­tig­keit“, för­dern die Nut­zung öffent­li­cher Ver­kehrs­mit­tel und von Fahr­rä­dern, z.B. durch den Ver­leih und die Repa­ra­tur von Fahr­rä­dern durch die → Fahr­rad­werk­statt sowie die Teil­nahme am Stadt­ra­deln durch ein gemisch­tes Schul­team.

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 8: Kein Wirt­schafts­wachs­tum auf Kos­ten der Ärms­ten Das Wirt­schafts­wachs­tum ver­gan­ge­ner Jahr­zehnte ist längst an öko­lo­gi­sche Gren­zen gesto­ßen. Zwar brau­chen wir ein wirt­schaft­li­ches Wachs­tum, um Armut zu bekämp­fen und die Lebens­be­din­gun­gen für die­je­ni­gen zu ver­bes­sern, die heute benach­tei­ligt sind. Wir kön­nen aber nicht so wei­ter machen wie bis­her. Es bräuchte meh­rere Pla­ne­ten Erde, wenn alle so leben wür­den, wie es heute in Deutsch­land selbst­ver­ständ­lich ist. Wir brau­chen Job­chan­cen für Jugend­li­che sowie faire und soziale Arbeits­be­din­gun­gen welt­weit. Dazu gehört auch ein Ende von Kin­der­ar­beit. Als → Fair­­trade-School beschäf­ti­gen wir uns damit, wie eine nach­hal­ti­gere Ent­wick­lung der Wirt­schaft erreicht wer­den kann. Wir the­ma­ti­sie­ren Wirt­schafts­the­men und glo­bale Zusam­men­hänge im Unter­richt und haben ein Fair­­trade-Schul­­team, dass Schüler*innen und Lehrer*innen besteht und die Schul­ge­mein­schaft zum Thema Fair­trade infor­miert sowie und den Ver­kauf von Fair­­trade-Pro­­duk­­ten orga­ni­siert: faire Rosen am Valen­tins­tag, faire gehan­delte Niko­läuse am Niko­laus­tag, faire Abi-Shirts und ‑Pull­over, Zusam­men­ar­beit mit dem Aller­welts­la­den bei Schul­ver­an­stal­tun­gen, fai­rer Kaf­fee im Leh­rer­zim­mer etc.

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 7: Ener­gie nach­hal­tig gewin­nen und nut­zen Knapp 80% der welt­weit erzeug­ten Ener­gie stammt immer noch aus fos­si­len Ener­gie­trä­gern wie Erdöl oder Kohle. Durch die Ver­bren­nung wird die Umwelt belas­tet. Luft­be­las­tung und Kli­ma­schä­den machen schon jetzt das Leben an eini­gen Orten der Erde unmög­lich. Wir haben nur einen Pla­ne­ten und müs­sen dafür sor­gen, dass auch künf­tige Gene­ra­tio­nen gut auf der Erde leben kön­nen. Unser Schul­neu­bau ist ein Pas­siv­haus­ge­bäude und so spa­ren wir gegen­über dem Alt­bau bereits 74% Ener­gie pro Jahr. Wir nut­zen eine Pel­let­hei­zung und eine Pho­to­vol­ta­ik­an­lage auf unse­rem Schul­ge­bäude, the­ma­ti­sie­ren nach­hal­tige Ener­gie­pro­duk­tion und ‑nut­zung an ver­schie­dens­ten Stel­len im Schul­le­ben, machen sie für die Schüler*innen erleb­bar und fer­ti­gen Solar-Expe­ri­­men­­tier­­sets im AWT-Unter­richt an, die mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung durch Pro­Klima kos­ten­los an Grund­schu­len und Kitas gelie­fert wer­den. Schü­ler­grup­pen ver­schie­de­ner Jahr­gänge neh­men zudem an Expe­ri­­men­­tier-Tagen im → Ener­­gie-LAB zu ver­schie­de­nen The­men rund um das Thema Ener­gie, Kli­ma­wan­del und Treib­haus­ef­fekt sowie nach­wach­sende Treib­stoffe teil. Mit pro Klasse bzw. Tuto­rium zwei gewähl­ten Energiemanager*innen enga­gie­ren wir uns für einen spar­sa­men Umgang mit Ener­gie. Die Energiemanager*innen wer­den geschult, füh­ren Mes­sun­gen im Gebäude durch und infor­mie­ren sowie moti­vie­ren ihre Mitschüler*innen sowie das soziale Umfeld zum spar­sa­men Umgang mit Ener­gie. Aus­hänge in den Klas­sen ent­hal­ten Tipps zum Ener­gie­spa­ren und auf einem Bild­schirm im Ein­gangs­be­reich wer­den die Mit­glie­der der Schul­ge­mein­schaft ebenso wie Besu­cher über das Pas­siv­haus­ge­bäude und ener­gie­spa­ren­des Ver­hal­ten infor­miert. Durch unser Enga­ge­ment konn­ten wir den Ener­gie­be­darf der Pas­siv­haus­schule noch wei­ter sen­ken: Im Jahr 2018 wur­den gegen­über dem Jahr 2017 18% Heiz­ener­gie und 13% elek­tri­sche Ener­gie gespart!  

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 6: Sau­be­res Was­ser – Lebens­grund­lage für alle Ohne Was­ser kein Leben! Wir benö­ti­gen es als Trink­was­ser, aber auch in der Land­wirt­schaft, um Nah­rungs­mit­tel zu pro­du­zie­ren. Der Zugang zu sau­be­rem Trink­was­ser ist des­halb als Men­schen­recht aner­kannt. Kli­ma­wan­del und Umwelt­ver­schmut­zung las­sen die Trink­was­ser­re­ser­ven schrump­fen. Auch des­halb müs­sen unge­fähr 750 Mil­lio­nen Men­schen ohne sau­be­res Trink­was­ser aus­kom­men. Man schätzt, dass an einem ein­zi­gen Tag welt­weit 5.000 Kin­der ster­ben. 2,5 Mil­li­ar­den Men­schen haben kei­nen Zugang zu sani­tä­rer Grund­ver­sor­gung. Wir soll­ten des­halb mit Was­ser spar­sa­mer umge­hen. Wir müs­sen dafür sor­gen, dass auch für kom­mende Gene­ra­tio­nen noch sau­be­res Trink­was­ser zur Ver­fü­gung steht. Wir the­ma­ti­sie­ren den nach­hal­ti­gen Umgang mit Was­ser im Unter­richt, haben eine Tröpf­chen – Bewäs­se­rung im Schul­gar­ten zur Was­ser­er­spar­nis auf­ge­baut und füh­ren Stu­di­en­fahr­ten mit Mee­res­bio­lo­gie­kur­sen auf die Insel Giglio durch. Im Rah­men des Bio­­LAB-Pro­­jek­­tes machen wir regel­mä­ßig Exkur­sio­nen zu den Öko­sys­te­men See, Fließ­ge­wäs­ser, Wald, Moor und Sand­grube, bestim­men die Gewäs­ser­qua­li­tät in Bächen, Flüs­sen und Seen unse­rer Umge­bung, orga­ni­sie­ren Tauch­kurse, ent­kus­seln Moore, bil­den Plant-for-the-Pla­­net Bot­schaf­ter aus (bereits 83) und pflan­zen Bäume (bereits über 18000) in Was­ser­schutz­ge­bie­ten im Rah­men des Plant-for-the-Pla­­net-Pro­­jek­­tes mit Unter­stüt­zung unse­res Bio­LAB-For­scher­mo­bils.

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 5: Geschlech­ter­gleich­stel­lung und Selbst­be­stim­mung für Frauen und Mäd­chen „Es wird keine Gleich­heit geben, solange alles gleich bleibt.“ (Ulvi Gündüz, Dich­ter und Autor) Frauen wer­den fast über­all auf der Welt noch immer benach­tei­ligt und ihrer Rechte beraubt, zum Bei­spiel dem Recht auf Bil­dung. Jedes Jahr ster­ben etwa 300.000 Frauen an Kom­pli­ka­tio­nen wäh­rend der Schwan­ger­schaft oder der Geburt, 99 Pro­zent von ihnen in Ent­wick­lungs­län­dern. Mehr als ein Drit­tel aller Frauen welt­weit wer­den zu Opfern von kör­per­li­cher oder sexu­el­ler Gewalt. Auch in Deutsch­land sind zum Bei­spiel die Kar­rie­re­chan­cen von Frauen schlech­ter und oft ver­die­nen sie weni­ger Geld als Män­ner. Es ist unsere Ver­ant­wor­tung, diese Ungleich­hei­ten zu ver­rin­gern. Des­halb leben wir den Gleich­stel­lungs­ge­dan­ken auch bei uns in der Schule, etwa beim all­jähr­li­chen Zukunfts­tag für Mäd­chen und Jun­gen. Wir klä­ren im Unter­richt auf und bie­ten Bera­tung und Unter­stüt­zung durch Lehr­kräfte und Sozialpädagog*innen. Natür­lich betei­li­gen wir uns am Zukunfts­tag und leben Gen­der­ge­rech­tig­keit vor. Wei­te­res Bei­spiel unse­rer Akti­vi­tä­ten ist unsere Anti­­dis­­kri­­mi­­nie­rungs-AG „Ich bin wie Du“.