Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 4: Inklu­sive, gleich­be­rech­tigte Bil­dung für alle för­dern „Ein Kind, ein Leh­rer, ein Stift und ein Buch kön­nen die Welt ver­än­dern. Bil­dung ist die ein­zige Lösung. Bil­dung steht am Anfang von allem.“ (Malala You­saf­zai, Kin­der­rechts­ak­ti­vis­tin und Frie­dens­no­bel­preis­trä­ge­rin) Bil­dung ist ein Men­schen­recht. Erst Bil­dung eröff­net Chan­cen für die ein­zel­nen Men­schen. Nur mit Bil­dung kön­nen sich Län­der ent­wi­ckeln. Trotz­dem kön­nen welt­weit 58 Mil­lio­nen Kin­der und 63 Mil­lio­nen Jugend­li­che nicht die Schule besu­chen. 781 Mil­lio­nen Men­schen haben weder lesen noch schrei­ben gelernt. Auch in Deutsch­land leben viele Men­schen, die nicht rich­tig lesen und schrei­ben kön­nen. Die Leo­­nore-Gol­d­­schmidt-Schule ist → Berufs­­­wahl- und aus­bil­dungs­freund­li­che Schule. Vor­be­rei­tung auf das Stu­dium, aber auch auf die Aus­bil­dung gehen des­halb bei uns Hand in Hand. Zahl­rei­che → För­der­an­ge­bote sor­gen dafür, dass nie­mand auf der Stre­cke bleibt. Wir bie­ten Inklu­sion ab Klasse 5, denn wir sind eine Schule für alle. Wir ermög­li­chen ver­schie­dene Abschlüsse vom Haupt­schul­ab­schluss bis zum Abitur und bei Bedarf Unter­stüt­zung durch → För­der­schul­lehr­kräfte und Sozialpädagog*innen. Zusatz­an­ge­bote wie Nach­hilfe im Ganz­tag und indi­vi­du­elle → Sprach­för­de­rung, Lese­men­to­ring und → QLS (Qua­li­täts­ent­wick­lung Lesen und Schrei­ben) run­den unser Ange­bot ebenso ab wie Sprach­lern­klas­sen für Migrant*innen und Unter­stüt­zung bei Deutsch als Zweit­spra­che.

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 3: Ein gesun­des Leben für alle Men­schen Die För­de­rung von Gesund­heit ist ein Gebot der Mensch­lich­keit – sowohl in den rei­chen Indus­­trie- als auch in den ärme­ren Ent­wick­lungs­län­dern. Welt­weit leben etwa 39% der Welt­be­völ­ke­rung ohne Kran­ken­ver­si­che­rung. In ein­kom­mens­ar­men Län­dern sind es sogar mehr als 90%. Immer noch ster­ben zu viele Men­schen an Krank­hei­ten, die heil­bar wären. Auch Imp­fun­gen sind für viele Men­schen nicht ver­füg­bar oder unbe­zahl­bar. Durch eine Stär­kung der Gesund­heits­sys­teme und vor allem durch eine breite Ver­füg­bar­keit von Impf­stof­fen, kann es uns gelin­gen, viele Krank­hei­ten zurück­zu­drän­gen und sogar aus­zu­rot­ten. Wir behan­deln Gesund­heits­er­zie­hung im Unter­richt, berei­ten gesunde Spei­sen im Haus­wirt­schafts­un­ter­richt zu, för­dern Bewe­gung, z.B. durch die „bewegte Mit­tags­pause“ und viele Bewe­gungs­an­ge­bote im AG-Bereich, klä­ren über Dro­gen auf und haben im Rah­men des Pro­jek­tes → „Deckel gegen Polio” unzäh­lige Fla­schen­de­ckel zur Finan­zie­rung von Polio­imp­fun­gen für Kin­der in Ent­wick­lungs­län­dern gesam­melt.

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 2: Den Hun­ger auf der Welt been­den Noch immer hun­gern fast 800 Mil­lio­nen Men­schen. Zwei Mil­li­ar­den Men­schen sind man­gel­er­nährt. Hun­ger ist nicht nur das größte Gesund­heits­ri­siko, son­dern auch das größte Hin­der­nis für Ent­wick­lung. Hun­ger trägt zu Flucht und Ver­trei­bung bei, er för­dert Leid und Gewalt. Wir kön­nen hel­fen, den Hun­ger auf der Welt zu ver­min­dern. Es wer­den heute genü­gend Nah­rungs­mit­tel auf der Welt pro­du­ziert, um allen Men­schen eine aus­rei­chende Ernäh­rung zu sichern. Trotz­dem haben nicht alle Men­schen den glei­chen Zugang zu Nah­rung. Auch wir wol­len zum nach­hal­ti­gen Umgang mit Lebens­mit­teln bei­tra­gen. Wir the­ma­ti­sie­ren den nach­hal­ti­gen Umgang mit Lebens­mit­teln im Hauswirtschafts‑, WP- und Pro­fil­kurs­un­ter­richt, kochen nach­hal­tige Gerichte aus loka­len Zuta­ten, besu­chen Land­wirt­schafts­be­triebe im Unter­richt oder bei Klas­sen­fahr­ten, bauen Obst und Gemüse im Schul­gar­ten an, ver­füt­tern Küchenreste­ sowie im Schul­gar­ten ange­bau­tes Tier­fut­ter an die Schul­zoo­tiere und kom­pos­tie­ren orga­ni­sche Abfälle. Jedes Jahr neh­men wir auch am Pro­jekt → Tul­pen für Brot teil. Hier pflan­zen wir im Herbst Tul­pen, die wir dann im Früh­ling ver­kau­fen. So konn­ten wir im Jahr 2022 über 750 Euro ein­neh­men, die wir an „Brot für die Welt” gespen­det haben.

Unsere Akti­vi­tä­ten zu Ziel 1: Armut bekämp­fen – für eine gerech­tere Welt Armut ist eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen der Gegen­wart. Ihre Fol­gen sind in unse­rer eng ver­floch­te­nen Welt über­all zu spü­ren: Armut betrifft des­halb uns alle. Ihre Besei­ti­gung ist ein wich­ti­ges Ziel der inter­na­tio­na­len Poli­tik. Aber auch jede und jeder Ein­zelne von uns kann dazu bei­tra­gen, die welt­weite Armut zu ver­min­dern. Als → Fair­­trade-Schule set­zen wir uns für die Ver­bes­se­rung der Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen von benach­tei­lig­ten Bau­ern- und Pro­du­zen­ten­fa­mi­lien in Afrika, Asien und Latein­ame­rika ein. Wir the­ma­ti­sie­ren Armut und Hilfs­mög­lich­kei­ten im Unter­richt, sam­meln Spen­den für Obdach­lose und för­dern in Koope­ra­tion mit dem → Aller­welts­la­den den Ver­kauf von Fair­­trade-Pro­­duk­­ten im Bis­tro, bei Schul­ver­an­stal­tun­gen, rund um Fei­er­tage sowie in den Fair-rück­­ten Leh­rer­zim­mern (fai­rer Kaf­fee und Ange­bot fai­rer Pro­dukte). Wir arbei­ten dabei eng mit dem → Agenda 21- und Nach­hal­tig­keits­büro der Lan­des­haupt­stadt Han­no­ver zusam­men.