Am 6. Mai 2026 zeigte sich der Stadt­teil Müh­len­berg trotz des schlech­ten Wet­ters von sei­ner leben­di­gen und enga­gier­ten Seite. Die Ver­an­stal­tung „Müh­len­berg li(e)bt Demo­kra­tie“ musste zwar vom Vor­platz der Schule ins Foyer ver­legt wer­den, doch die Atmo­sphäre wurde dadurch nur noch inten­si­ver. Ober­bür­ger­meis­ter Belit Onay begrüßte die zahl­rei­chen Gäste und betonte die Bedeu­tung demo­kra­ti­scher Teil­habe im All­tag des viel­fäl­ti­gen Quartiers.

Mit­ma­chen, Aus­pro­bie­ren, Entdecken

Im Foyer erwar­tete die Besu­che­rin­nen und Besu­cher ein bun­tes Ange­bot: Infor­ma­ti­ons­stände und Mit­mach­ak­tio­nen der Stadt­ver­wal­tung, ver­schie­de­ner Ver­eine, Insti­tu­tio­nen und Orga­ni­sa­tio­nen luden zum Aus­tausch ein. Dazu kamen krea­tive For­mate und eine Rap-Per­for­mance, die für zusätz­li­che Auf­merk­sam­keit sorgte. Über­all wurde dis­ku­tiert, aus­pro­biert und mit­ein­an­der ins Gespräch gekom­men – ein leben­di­ges Bild geleb­ter Demokratie.

Die Schule mit­ten­drin – mit drei star­ken Beiträgen

Auch unsere Schule zeigte, wie viel­fäl­tig Demo­kra­tie­bil­dung aus­se­hen kann:
– Der Deutsch­kurs der Klas­sen 9c und 9h von Herrn Köhne prä­sen­tierte eine Show-Debatte nach dem Kon­zept von „Jugend debat­tiert“ und zeigte, wie fai­rer Streit und gute Argu­mente funktionieren.
– Eine Gruppe von Ler­nen­den des Leo­Labs unter der Lei­tung von Herrn Barn­ert stellte das Pro­jekt „Wir bauen eine Stadt“ vor, bei dem Schüler:innen mit­hilfe von Mine­craft eine eigene Stadt ent­wi­ckel­ten und dabei demo­kra­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zesse erleb­bar machten.
– Herr Mir­zaie prä­sen­tierte das „Frei­bur­ger Prä­ven­ti­ons- und Mehr-Ebe­nen-Kon­zept“, das Wege auf­zeigt, wie Schu­len demo­kra­ti­sche Kul­tur und ein gutes Mit­ein­an­der stär­ken können.

Im Foyer herrschte durch­ge­hend reger Tru­bel. Viele Schü­le­rin­nen und Schü­ler nutz­ten die Gele­gen­heit, sich zu infor­mie­ren und aktiv teil­zu­neh­men. Dazu kamen zahl­rei­che Besucher:innen aus dem Stadt­teil sowie wei­tere inter­es­sierte Gäste. Am Ende blieb der Ein­druck eines offe­nen, viel­fäl­ti­gen und enga­gier­ten Quar­tiers, das ein­drucks­voll zeigte, wie Demo­kra­tie im All­tag gelebt wer­den kann.

E. Bre­ves


Die Ver­an­stal­tung stand unter der Trä­ger­schaft der