Besuch aus der Ukraine
In der Woche vom 16. – 20.03.2026 durften wir eine Gruppe ukrainischer Schüler*innen und Lehrerinnen an unserer Schule willkommen heißen. Die Begegnung war geprägt von intensivem Austausch, vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten und vielen bereichernden Erfahrungen für alle Beteiligten. Außerdem der gemeinsamen Entwicklung und Weiterführung von Projekten. Der Montag begann mit einem gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge, bevor die Gäste zur Schule gebracht wurden. Dort erfolgte die offizielle Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Dr. Bax, sowie eine Führung durch das Schulgebäude. Anschließend nahmen die ukrainischen Schülerinnen am Unterricht teil, unter anderem im Fach Deutsch sowie in den Naturwissenschaften. Nach dem Mittagessen stand zunächst Freizeit auf dem Programm, bevor am Nachmittag ein Empfang im Rathaus folgte. Dort wurden sie durch die Landeshauptstadt Hannover von Herrn Oberbürgermeister Onay sowie Herrn Markurth vom Niedersächsisches Kultusministerium begrüßt und erhielten anschließende eine Führung durch das Rathaus. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant aus, bei dem auch Schüler*innen der Klasse 10a teilnahmen. Am Dienstag konnten die Gäste weitere Einblicke in den Schulalltag gewinnen. Sie besuchten den Musikunterricht und später eine Informatikstunde. Neben dem Unterricht blieb ausreichend Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten mit der Klasse 10a, wodurch erste Kontakte vertieft und neue Freundschaften geknüpft werden konnten. Der Mittwoch begann früh und führte die Gruppe zunächst in den Politikunterricht sowie in den Gesellschaftslehre-Unterricht. Am Nachmittag stand eine „Große Garten Tour“ durch Hannover auf dem Programm, bei der die ukrainischen Gäste gemeinsam mit den deutschen Schüler*innen die Stadt näher kennenlernen konnten. Der Tag wurde mit dem Abendessen in der Jugendherberge abgeschlossen. Am Donnerstag stand zunächst ein Besuch im Zoo auf dem Programm, der für viele ein besonderes Highlight darstellte. Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsame Kochen mit Schüler*innen der Klasse 10a, bei dem nicht nur kulinarische, sondern auch kulturelle Erfahrungen ausgetauscht wurden. Der Tag bot darüber hinaus erneut Raum für gemeinsame Freizeitgestaltung. Der Freitag war besonders geprägt durch das gemeinsame Arbeiten im Energie-LAB. Hier wurde eine BNE-Projektarbeit durchgeführt, die bei allen Beteiligten auf großes Interesse stieß. Eine Kollegin berichtete dazu: Es war schön mit der Gruppe aus der Ukraine und die meisten haben engagiert experimentiert. Zunächst ging es um Energie am Ergometer, dem sogenannten Energiefahrrad. Anschließend wurde das Thema CO₂ als Treibhausgas behandelt, bevor zahlreiche Stationen rund um das Thema Luft ausprobiert werden konnten. Die Schüler*innen erhielten eine kleine Materialtüte und konnten vieles eigenständig erproben – mit Ausnahme einiger aufwendiger Stationen wie dem „fliegenden Teppich“ oder dem Windkanal zur Testung selbst gebauter Windräder. Es wurden zahlreiche Fotos und Videos gemacht, und die Gruppe hatte sichtlich Freude an den Experimenten. Dabei wurde auch beobachtet, dass sich zwei Mädchen zunächst etwas zurückhielten. Angesichts der vielen neuen Eindrücke und der intensiven Woche wurde ihnen bewusst Raum gelassen. Nach einiger Zeit wurden sie von sich aus wieder aktiver. Dies verdeutlicht, wie herausfordernd solche Erfahrungen sein können – insbesondere für junge Menschen, die sich in einer ohnehin schwierigen Lebenssituation befinden. Umso wertvoller ist es, dass diese Partnerschaft ihnen zumindest für kurze Zeit eine positive Abwechslung und neue Perspektiven bieten konnte. Nach dem Besuch bei der Schülervertretung und einem gemeinsamen Mittagessen folgte am Nachmittag ein kulturelles Programm mit Museumsbesuchen. Am Abend fand ein gemeinsames Abschlussessen mit der Klasse 10a statt. Den feierlichen Abschluss bildete der Besuch einer Varieté-Veranstaltung im Haus der Jugend. Am Samstag trat die Gruppe schließlich früh am Morgen die Heimreise an. Insgesamt war der Besuch eine sehr bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten. Neben dem schulischen Austausch standen vor allem das gegenseitige Kennenlernen, das gemeinsame Erleben und das Knüpfen neuer Kontakte im Mittelpunkt. Die Woche hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig und wertvoll internationale Begegnungen sind – gerade in herausfordernden Zeiten! J. Rocholl
Erasmus-Besuch von den Azoren – Gemeinsam Demokratie erleben vom 06.12.–13.12.2025
Im Rahmen des Erasmus+-Programms durften wir an unserer Schule eine besondere internationale Begegnung erleben: Neun Schülerinnen und Schüler sowie drei Kolleginnen von den Azoren besuchten uns für ein gemeinsames Schülerprojekt. Zusätzlich nahmen drei weitere Kolleginnen an einem Jobshadowing teil, um unseren Schulalltag und unsere pädagogische Arbeit kennenzulernen. Nach der herzlichen Begrüßung an der Schule und einer gemeinsamen Schulführung begann für unsere Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Ein erster Höhepunkt war der Besuch des Neuen Rathauses in Hannover, wo die Gruppe von Frau Plate empfangen wurde und spannende Einblicke in die kommunale Demokratie erhielt. Beim anschließenden Besuch des Weihnachtsmarktes stand das gegenseitige Kennenlernen und der kulturelle Austausch im Mittelpunkt. Im Verlauf der Woche arbeiteten die Schülerinnen und Schüler intensiv an einem gemeinsamen Projekt zum Thema Demokratie. In einem Workshop im FabricLab entstanden in internationalen Gruppen kreative Banner mit selbst gestalteten demokratischen Botschaften. Dabei kamen moderne Techniken wie der Lasercutter sowie klassische Schablonendruckverfahren zum Einsatz. Weitere Programmpunkte waren der Besuch der Herrenhäuser Gärten, Hospitationen im Unterricht sowie eine erlebnisreiche Exkursion nach Berlin. Dort setzten sich die Teilnehmenden an historischen Orten wie der East Side Gallery, dem Brandenburger Tor und dem Deutschen Bundestag mit der deutschen Geschichte, der Bedeutung von Freiheit und den Grundlagen demokratischer Mitbestimmung auseinander. Auch auf Landesebene wurde Demokratie erlebbar: Bei einer Führung durch den Niedersächsischen Landtag erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie politische Entscheidungen entstehen. Eine anschließende Stadterkundung entlang des „Roten Fadens“, organisiert als interaktive Rallye, verband politische Bildung mit Teamarbeit und interkulturellem Austausch. Parallel dazu erhielten die am Jobshadowing teilnehmenden Kolleginnen vielfältige Einblicke in unsere Schule. Sie hospitierten im Unterricht, lernten das LeoLab und das Energie-LAB kennen und tauschten sich mit der Schulsozialarbeit über Unterstützungsstrukturen, Präventionsarbeit und schulische Zusammenarbeit aus. Den Abschluss der Woche bildete ein gemeinsames Abschiedstreffen mit Reflexion, Zertifikatsvergabe und einem gemeinsamen Buffet mit deutschen Spezialitäten. Der Besuch war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung, die nicht nur das Verständnis für Demokratie, sondern auch für kulturelle Vielfalt, Offenheit und europäische Zusammenarbeit gestärkt hat. Dieser Erasmus-Besuch hat gezeigt, wie wertvoll internationale Schulprojekte sind – für das Lernen, für Freundschaften und für ein gemeinsames Europa.
Besuch der Partnerschule Lizeum Nr. 2 aus Mykolajiw/Ukraine
Der Besuch fand im Zeitraum von Montag, dem 27.10.2025 bis Freitag, dem 30.10.2025 statt und umfasste ein abwechslungsreiches Programm mit schulischen, kulturellen und städtischen Aktivitäten. Ziel war es, den Austausch zwischen Lehrkräften, Schülern und externen Partnern zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Schule, sowie Stadtverwaltung zu stärken. Am Montag erfolgte zunächst die Abholung der Teilnehmer sowie die Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Dr. Bax. Anschließend nahmen die Gäste am Deutschunterricht teil und besuchten ein Konzert in der Hochschule für Musik und Theater. Der Dienstag stand im Zeichen des Musik- und Deutschunterrichts sowie einer Informatik- bzw. Musikstunde. Am Nachmittag wurden die Teilnehmer im Rathaus durch den Bürgermeister Herrn Hermann begrüßt. Am Mittwoch folgte der Politikunterricht, ein Gespräch mit der Schülervertretung sowie ein Besuch im Energie Lab. Am Nachmittag nahmen die Gäste an einer Stadtführung, der „Großen Garten Tour“, teil. Der Donnerstag begann mit einer Biologiestunde, gefolgt von einem Treffen mit der Förderschullehrkraft Frau Gamm und der didaktischen Leitung, Herrn Nordmann. Danach wurde die weitere zeitliche und inhaltliche Planung der Partnerschaft besprochen, bevor ein gemeinsamer Zoobesuch stattfand. Am Freitag besuchten die Teilnehmer das Sprengelmuseum, bevor die Maßnahme mit der Abreise abgeschlossen wurde. Der Besuch dauerte insgesamt fünf Tage und wurde planmäßig abgeschlossen. Die Kolleginnen und Kollegen Frau Knüpling, Frau Hausberg, Herr Berraqa, Herr Meyer, Herr Bollig, Frau Dr. Virdis, Frau Gamm, Herr Nordmann sowie Joachim Rocholl, waren im Einsatz. Der Erfolg der Maßnahme zeigte sich in der positiven Resonanz der Beteiligten, der Stärkung der Partnerschaft zwischen Schule und externen Institutionen sowie der Förderung des interdisziplinären Austauschs. Nachhaltige Kontakte wurden durch die gemeinsame Planung weiterer Kooperationen gesichert Joachim Rocholl
Besuch aus Blantyre
Seit 2022 besteht eine Schulpartnerschaft zwischen der Leonore-Goldschmidt-Schule und der Chimwankhunda Secondary School in Blantyre. Blantyre ist die Partnerstadt Hannovers und liegt in Malawi. Am 18. September besuchte uns im Rahmen dieser Städtepartnerschaft eine sechsköpfige politische Delegation aus Blantyre. Begleitet wurde sie vom Kultur- und Nachhaltigkeitsbüro der Stadt Hannover. Die Gäste erhielten während ihres Besuchs, spannende Einblicke in unsere vielfältige schulische Arbeit. Zunächst tauschten wir uns im EnergieLab darüber aus, wie Schulen praktisches Wissen über nachhaltige Energiegewinnung vermitteln können. Dabei konnte die Gruppe am eigenen Körper erfahren, wie es ist, Energie für eine Glühbirne selbst auf einem Ergometer zu erzeugen. Im Anschluss erhielten wir im LeoLab einen Einblick in die besondere Lernkultur. Lernbegleitungen und Lernenden erklärten, wie sie hier unter anderen Bedingungen als im regulären Unterricht gelernt wird. Besonders beeindruckte die Delegation die hohe Motivation der Kinder, freiwillig und selbstbestimmt zu lernen. Nach diesen Eindrücken wurden wir im SV-Raum von der FairTrade-AG und der Schülervertretung empfangen. Bei fair gehandeltem Orangensaft und selbst gebacktem Kuchen stellten die Mitglieder der FairTrade-AG ihre Projekte und Ideen vor. Diese stießen auf große Begeisterung, so dass Delegation aus Malawi auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit der FairTrade-AG unterstützen und neue tolle Projekte initiieren möchte. Zum Abschluss des ereignisreichen Tages fand eine Gesprächsrunde mit dem Wahlpflichtkurs des 9. Jahrgang sowie dem Chemiekurs des 12. Jahrgangs statt. Die Schüler:innen konnten den Gästen aus Malawi Fragen stellen und sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Malawi austauschen – ein Austausch, der auf beiden Seiten auf großes Interesse stieß. Am Ende des Tages blieb bei allen Beteiligten ein optimistischer Eindruck zurück. Trotz der großen geografischen Entfernung verbinden uns viele Gemeinsamkeiten – nicht nur in unseren persönlichen Interessen und Ziele, sondern auch im Engagement für globale Herausforderungen wie den Klimawandel oder den Schutz der Demokratie.
Erasmus-Austausch mit dem Kiz Lisesi in Izmir
Am 21. September 2025 flogen wir mit einer Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern der Leonore-Goldschmidt-Schule von Hannover über Istanbul nach Izmir. Dort wurden wir herzlich von unseren Gastschülerinnen und ‑schülern am Flughafen empfangen und in die Gastfamilien gebracht. Schon am Montagmorgen erwartete uns ein für uns ungewohnter Schulbeginn: Gemeinsam mit allen Klassen versammelten wir uns auf dem Schulhof des Kiz Lisesi, die türkische Flagge wurde gehisst und die Woche mit einem feierlichen Appell eröffnet. Anschließend führten uns die Gastschüler durch ihre traditionsreiche Schule, die 1923 von Atatürk persönlich eingeweiht wurde. Wir erfuhren, dass hier nur die besten Schülerinnen und Schüler der Türkei lernen – und dass sie beeindruckende acht Stunden pro Woche Deutschunterricht haben. Die Woche war geprägt von einer außergewöhnlichen Gastfreundschaft und großem Interesse seitens der türkischen Schülerinnen und Schüler. Neben dem regulären Programm unternahmen wir nachmittags verschiedene Aktivitäten: Ein Bummel durch das alte Stadtzentrum mit seinem lebendigen Basar, ein Ausflug in den großen Stadtpark mit gemeinsamem Picknick und vielen kulinarischen Spezialitäten – all das ließ uns Land und Leute auf besondere Weise erleben. Auch das gemeinsame Erasmus-Projekt „Nachhaltigkeit“ kam nicht zu kurz: In gemischten Gruppen wurde recherchiert, im Kunstraum kreativ gearbeitet und zwei Stofftaschen als Erinnerung für beide Schulen gestaltet. Am Ende der Woche präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse voller Stolz. Besonders wertvoll war außerdem die Zeit in den Gastfamilien, die unseren Schülerinnen und Schülern einen tiefen Einblick in den Alltag und die Mentalität der Türkei ermöglichte. Der Abschied fiel allen Beteiligten schwer. Doch die wichtigste Erkenntnis bleibt: Unabhängig davon, ob jemand Türkin, Türke oder Deutscher ist – „Mensch ist Mensch“ und wir alle tragen gemeinsam Verantwortung für unseren Planeten. Wir sind sehr dankbar, mit dem Kiz Lisesi eine neue Partnerschule gewonnen zu haben, und freuen uns schon jetzt auf viele weitere bereichernde Begegnungen in der Zukunft. Herr Mätzing, Herr Specht
Ein einzigartiges Erlebnis: Schülerinnen und Schüler berichten über den Erasmus-Austausch des 9. Jahrgangs in San Javier, Spanien
Am Sonntag sind wir um 8:00 Uhr am Flughafen Hannover angekommen, nach Amsterdam geflogen und von dort aus weiter nach Alicante geflogen. Von dort aus sind wir eine Stunde bis nach San Javier in die Schule gefahren und zu unseren Austauschpartnern gegangen. Etwas später sind wir dann zu Freunden gefahren, wo wir uns mit allen Spaniern, Deutschen und Portugiesen getroffen haben. Dort haben wir eine Grillparty gemacht und zusammen gegessen. An dem Erasmus-Austausch haben neben unserer und der spanischen Schule auch eine Schule aus Portugal teilgenommen, weshalb wir neben unseren Austauschpartnern auch immer mit den portugiesischen Schülern unterwegs waren. Nach unserer ersten Nacht bei unseren Gastfamilien haben wir uns am Montag an der Schule getroffen und sind dann direkt nach Murcia gefahren. Murcia ist die nächste große Stadt und die Hauptstadt der Region, ähnlich wie Hannover die Hauptstadt von Niedersachsen ist. In Murcia angekommen, haben wir uns alle zusammen die Stadt angeschaut und besondere Sehenswürdigkeiten gesehen, wie ein altes Casino und eine Kirche. Danach gab es typisches spanisches Essen, Gebäck und Mittagessen: eine Art Paella mit Fleischfüllung. Nachdem wir alle aufgegessen hatten, durften wir uns in kleinen Gruppen die Stadt ansehen. Als es schon etwa 15 Uhr war, sind wir wieder zurück zur Schule gefahren, wo uns die Gastfamilien abgeholt haben. Nach einer kurzen Pause sind manche von uns in ein Einkaufszentrum gegangen. Andere haben mit ihren spanischen Austauschpartnern und einigen portugiesischen Schülern einen Filmabend gemacht. Am Dienstag waren wir in der Schule unserer Austauschpartner, der IES Ruiz de Alda. Dort haben wir viele Brettspiele gespielt und sogar eigene Spiele entworfen. Es hat viel Spaß gemacht, kreativ zu sein und zusammen neue Ideen auszuprobieren. Am Nachmittag besuchten wir ein großes Einkaufszentrum, in dem wir shoppen waren und die Atmosphäre genießen konnten. Anschließend waren wir in einer Spielhalle, wo wir unter anderem Bowling gespielt haben. Es war ein toller Tag mit viel Spaß und schönen gemeinsamen Erlebnissen! Am Mittwoch hatten wir einen besonders erlebnisreichen Tag. Um 8:00 Uhr fuhren wir zur Schule und der Vormittag begann mit einem besonderen Projekt: Wir pflanzten verschiedene Pflanzen im Garten. Jeder half fleißig mit, lockerte die Erde auf und setzte die Setzlinge ein. Es machte Spaß, an der frischen Luft zu arbeiten und etwas für die Umwelt zu tun. Nach einer Mittagspause machten wir uns am Nachmittag auf den Weg in eine Trampolinhalle. Dort konnten wir uns richtig austoben, Saltos ausprobieren und gemeinsam viel lachen. Die Zeit verging wie im Flug, und am Ende waren wir alle müde, aber glücklich. Es war ein schöner und abwechslungsreicher Tag. Der Donnerstag war genauso schön wie alle anderen Tage. Wir sind aufgestanden und zur Schule gegangen. Der Unterricht war wie immer lustig, und alle Schüler waren nett. Unser Plan für Donnerstag war es, zum Naturschutzpark zu gehen. Also haben wir uns bereit gemacht, sind in den Bus eingestiegen und hatten unsere Musikbox dabei. Wir haben Musik gehört, gemeinsam gesungen und viel Spaß gehabt. Die Fahrt war sehr unterhaltsam, da wir Spiele gespielt haben. Irgendwann kamen wir an und sind den Berg hochgelaufen. Der Aufstieg dauerte ungefähr ein bis zwei Stunden. Die Wege waren breit, mit großen Kieselsteinen bedeckt, und am Rand standen viele Bäume. Während eines Zwischenstopps haben wir eine Höhle entdeckt, in die man hineingehen konnte. Danach sind wir weitergewandert und wurden mit einer tollen Aussicht aufs Meer belohnt. Oben auf dem Berg angekommen, haben wir alte Schienen und eine große Kanone gesehen. Außerdem gab es dort Steinhäuser. Nach einer Weile sind wir wieder hinuntergewandert und anschließend mit dem Bus zum Strand gefahren. Dort haben wir Volleyball und Fußball gespielt sowie andere Spiele gemacht. Wir konnten uns sonnen und mit den Füßen ins Wasser gehen. In unserer Freizeit haben wir Snacks gegessen, lustige Fotos gemacht und sogar einen Dreier-Huckepack geschafft. Alles in allem war der Tag wirklich schön. Später sind wir zurückgefahren und haben uns für die Abschlussparty fertig gemacht. Diese fand in einer kleinen Bar bzw. “Location” statt. Dort haben wir etwas zu essen und zu trinken bekommen, viel getanzt, gelacht, gesungen und miteinander geredet. Es war ein wunderschönes Erlebnis und ein wirklich toller Tag. Zurück in Hannover waren wir uns alle einig: Es war ein wirklich unvergesslicher Austausch und ein tolles Erlebnis, das wir alle so schnell nicht vergessen werden.
Impressionen vom Europatag 2025
Erasmus+-Austausch nach Târgoviște, Rumänien – Projekt „Waste, Recycling, Upcycling”
Vom 20. bis 25. Oktober 2024 hatten zehn Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Gelegenheit, im rumänischen Târgoviște am Erasmus+-Projekt „Waste, Recycling, Upcycling” teilzunehmen. Die Gruppe setzte sich aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 7, 9 und 10 zusammen und wurde von Frau Kaps und Herrn Baumbach begleitet. Der Austausch bot so jungen wie älteren Teilnehmenden vielfältige Einblicke in andere Kulturen und konkrete Erfahrungen mit nachhaltigen Themen. Einblick in die Woche Die Ankunft erfolgte am Sonntag, an dem die Schülerinnen und Schüler in ihren Gastfamilien untergebracht wurden. Nach einem ersten Abend folgte am Montag der Empfang an der Partnerschule. Die herzliche Begrüßung durch das rumänische Team und eine „Goosechase”-Rallye zum Erkunden des Schulgeländes schufen eine lockere Atmosphäre und halfen, neue Kontakte zu knüpfen. Dienstag stand der Besuch von zwei Unternehmen auf dem Programm: Das Beko-Werk, das Haushaltsgeräte herstellt und in modernster Industrie‑4.0‑Technologie produziert, sowie eine Eiswaffelfabrik. Hier mussten alle Schülerinnen und Schüler Hygienekleidung wie Hauben, Mäntel und Schuhüberzieher tragen, was für einige Lacher und lustige Fotos sorgte. Zum Abschluss gab es für alle ein Eis. Am Mittwoch reiste die Gruppe nach Bukarest, wo sie das Parlamentsgebäude und ein Museumsdorf besichtigten. Donnerstag folgte ein Workshop an der Universität, bei dem die Schüler Bioplastik selbst herstellten und so die Idee nachhaltiger Materialien besser verstanden. Am Freitag hieß es dann Abschied nehmen – von den Gastfamilien und neuen Freunden. Es flossen viele Tränen. Stimmen der Teilnehmenden Frieda (9d): Ich habe mich sehr gefreut meine Gastfamilie kennenzulernen und habe mich bei ihnen sehr wohl gefühlt. Am Anfang war es ein wenig schwer, mich in den Tagesablauf der Familie einzufinden. In Rumänien wird oft gesungen und getanzt, und es war toll, dass uns auch einige traditionelle Tänze gezeigt wurden. Ich habe in dieser Woche so viel gesehen und bin über mich selbst hinausgewachsen! Zara (7d): Ich wurde von meiner Gastfamilie wie ein Familienmitglied aufgenommen und hatte keine großen Herausforderungen, auch sprachlich nicht. Gern wäre ich noch länger geblieben. Ich fand das traditionelle Gewand sehr cool. Es war interessant, dass die Menschen so religiös waren, ohne dass man es immer gemerkt hat. Besonders spannend fand ich, dass sie sich immer bekreuzigen, wenn sie an einer Kirche vorbeigehen. Diana (10d): In Rumänien gibt es viele Gerichte, die man nicht kennt, aber sie waren alle sehr lecker. Besonders schön war, dass meine Gastfamilie alles getan hat, damit ich mich wie zu Hause fühle. Der Austausch war die beste Entscheidung: Ich habe viele neue Persönlichkeiten kennengelernt und viel über die Kultur erfahren. Henri (7d): Die Gastfamilie war supernett, auch wenn die Mutter kein Englisch sprach. Es gab viele neue Eindrücke, und ich würde jedem empfehlen, an Erasmus teilzunehmen. Ida (10a): Es gab keine großen kulturellen Unterschiede, aber Offenheit war wichtig. Ich habe viele neue Leute kennengelernt und würde jedem empfehlen, so ein Projekt mitzumachen. Noah (9d): Das Schulsystem war sehr verschieden, vor allem in Sport. Der Austausch bot viele Erfahrungen, die einem im Leben weiterhelfen können. Die Woche hat wieder mal gezeigt, wie spannend und wertvoll ein Erasmus-Austausch sein kann – die Schülerinnen und Schüler haben viel Neues über sich, andere Kulturen und Umweltthemen gelernt.
Schüleraustausch mit dem Gymnázium F.X. Šaldy in Liberec, Tschechien
Im Rahmen des Schüleraustauschs zwischen unserer Schule und dem Gymnázium F.X. Šaldy in Liberec, Tschechien, hatten wir die Möglichkeit, die jeweils andere Kultur und Landschaft in einem intensiven Austausch kennenzulernen. Die erste Begegnung fand im Mai statt, als unsere Schülergruppe die Stadt Liberec besuchte, gefolgt von einem Gegenbesuch der tschechischen Schüler:innen in Hannover im September. Besuch in Liberec – Mai 2024 Unser Aufenthalt in Liberec begann mit einem herzlichen Empfang durch die Gastfamilien, die uns einen Einblick in das tschechische Alltagsleben gaben. Der Austausch war geprägt von abwechslungsreichen Ausflügen und Aktivitäten, bei denen wir sowohl die Natur als auch das kulturelle Erbe der Region kennenlernen durften. Ein besonderes Highlight war der Aufstieg auf den Jeschken, den markanten Berg, der über Liberec thront. Mit einer Höhe von 1.012 Metern bot uns der Gipfel eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft. Der sportliche Aufstieg und der Blick von oben stärkten den Teamgeist und förderten den Austausch unter den Schülern. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch einer Glasperlenmanufaktur. Die Region um Liberec ist berühmt für ihre Glasindustrie, und wir hatten die Möglichkeit, die traditionsreiche Handwerkskunst hautnah zu erleben. In der Manufaktur wurde uns gezeigt, wie Glasperlen hergestellt werden. Einen unvergesslichen Tag verbrachten wir bei einer Wanderung zum Schloss Hrubá Skála, das malerisch auf einem Sandsteinfelsen liegt. Von dort aus erkundeten wir die nahegelegene Felsenstadt, eine spektakuläre Landschaft aus hohen, bizarren Felsformationen. Die Wanderung durch diese einzigartige Naturkulisse war beeindruckend und gab uns die Möglichkeit, uns in entspannter Atmosphäre mit unseren tschechischen Austauschpartnern auszutauschen. Besuch in Hannover – September 2024 Im September kamen die tschechischen Schüler:innen zu uns nach Hannover. Auch hier wurde ein vielseitiges Programm geboten. Nach einem Besuch in der Schule war unser erstes gemeinsames Ziel die Führung am Flughafen Hannover. Die Schüler:innen erhielten einen exklusiven Blick hinter die Kulissen eines internationalen Flughafens. Wir besuchten die Abfertigungshallen, das Vorfeld und sogar die Feuerwehrstation. Die technischen Einblicke und die Logistik eines Flughafens faszinierten alle. Am folgenden Tag stand ein offizieller Empfang im Neuen Rathaus von Hannover auf dem Programm. Nach einer kurzen Führung durch das historische Gebäude hatten die Schüler:innen die Möglichkeit, sich mit einem Vertreter der Stadt auszutauschen und mehr über die kommunale Politik und Geschichte Hannovers zu erfahren. Anschließend sind wir alle mit dem Bogenaufzug zur Aussichtsplattform auf der Rathauskuppel gefahren. Am Montag haben wir uns im Zoo Hannovergetroffen und den Zoo anschließend in Kleingruppen erkundet. Besonders die Erlebniswelten, die die Tieren in naturnah gestalteten Gehegen zeigen, hinterließen einen bleibenden Eindruck. Der Tag bot zahlreiche Möglichkeiten, die Kontakte zwischen den Gruppen weiter zu vertiefen.














