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Leonore-Goldschmidt-Schule
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Unser Eras­mus-Aus­tausch in Rumänien

2026-10-10
On: 10. Oktober 2026
In: Aktuelles, Europaschule, Umweltschule

Vom 3. bis 9. Okto­ber 2026 waren wir zu zehnt aus unse­rer Schule in Rumä­nien. Dort nah­men wir an einem Eras​​mus+​​-Aus​​​tausch mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus Rumä­nien und Spa­nien teil. Unser Thema war „Living Peacefully – Over­co­ming Bor­ders“. Es ging um Frie­den, Freund­schaft und darum, andere Län­der und Kul­tu­ren ken­nen­zu­ler­nen. Sams­tag und Sonn­tag : Ankom­men und Gast­fa­mi­lien Nach der lan­gen Reise kamen wir in Târ­go­viște an und lern­ten unsere Gast­fa­mi­lien ken­nen. Wir wur­den sehr herz­lich auf­ge­nom­men. Am Sonn­tag ver­brach­ten wir den Tag mit unse­ren Fami­lien und lern­ten den All­tag in Rumä­nien ken­nen. Auch wenn wir nicht immer die glei­che Spra­che spra­chen, konn­ten wir uns gut ver­stän­di­gen. Mon­tag – Aus­flug nach Brașov und zum Schloss Bran Am Mon­tag sind wir mit dem Bus nach Brașov gefah­ren. Dort haben wir uns zuerst die Stadt ange­schaut und eine deut­sche Schule sowie eine Kir­che besucht. Über die Geschichte der Kir­che wurde uns auch etwas erzählt. Anschlie­ßend soll­ten wir einen Text über ver­schie­dene Per­so­nen und ihre Tätig­kei­ten schrei­ben. Nach­dem wir damit fer­tig waren, hat­ten wir unge­fähr eine Stunde Zeit, um durch die Stadt zu lau­fen und ein paar Dinge ein­zu­kau­fen. Danach sind wir wie­der in den Bus gestie­gen und zum Schloss Bran gefah­ren. Das Schloss ist vor allem durch die Legende von Graf Dra­cula bekannt. Dort haben wir coole Bil­der gemacht und durf­ten anschlie­ßend noch einige Läden besu­chen, in denen wir Magnete und andere Sou­ve­nirs kau­fen konn­ten. Danach sind wir wie­der nach Hause gefah­ren und konn­ten den rest­li­chen Tag mit unse­ren Gast­fa­mi­lien ver­brin­gen und unsere Frei­zeit genie­ßen. Diens­tag – Krea­tive Work­shops und Bar­be­cue Am Diens­tag war unser vier­ter Tag in Rumä­nien und unsere ers­ter Tag in der Rumä­ni­schen Part­ner­schule. Wir haben den Tag mit einem coo­len Quiz-Spiel auf dem Handy begon­nen. Über die App „Goo­sechase“ konn­ten wir Auf­ga­ben mit Fotos und klei­nen Tex­ten in der App hoch­la­den und mit den ande­ren ver­glei­chen. Danach hat­ten wir zwei Work­shop Pha­sen in denen wir Künst­le­risch Aktiv gewor­den sind. In dem einen Work­shop hat­ten wir die Auf­gabe mit Far­ben und Krea­ti­vi­tät, Frie­den und Krieg aus­zu­drü­cken. Wir hat­ten zwei unter­schied­li­che Gemälde, die wir kolo­rie­ren soll­ten, zur Aus­wahl einer­seits „Der Sohn des Men­schen“ von Rene Magritte und ande­rer­seits „Guer­nica“ von Pablo Picasso. Im ande­ren Work­shop haben wir Tra­di­tio­nelle Sachen aus Ton geformt. Und ein zwei­tes Teil mit bun­ten Far­ben bemalt. Anschlie­ßend wur­den die Bil­der zu einer „Wall of Peace“ zusam­men­ge­setzt. Zum Schluss haben wir ein Grup­pen­foto vor der Wand gemacht. Der erste Tag in der Schule, hat super zum wei­te­ren ken­nen­ler­nen gedient und die Work­shops haben unsere Krea­ti­vi­tät zum Thema Frie­den und Krieg gestärkt. Außer­dem konn­ten wir wei­tere Tra­di­tio­nelle Sachen über Rumä­nien ler­nen. Am Nach­mit­tag haben wir ein gemein­sa­mes Bar­be­cue ver­an­stal­tet. Dafür haben wir uns in einer Holz­hütte bei Luci getrof­fen, zusam­men gegrillt und Gemein­schafts­spiele gespielt. Dabei konn­ten wir Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen und uns bes­ser ken­nen­ler­nen. Am Abend, gegen 21 Uhr, war das Tref­fen zu Ende und alle sind nach Hause gegan­gen. Mitt­woch – Mine­­craft-Pro­­jekt und Tram­po­lin­halle Am Mitt­woch wur­den wir in Grup­pen auf­ge­teilt und haben an einem Work­shop teil­ge­nom­men. Dabei haben wir ein Mine­­craft-Pro­­jekt zum Thema Frie­den bear­bei­tet. Wir muss­ten unsere Mine­­craft-Gruppe vor­stel­len und erklä­ren, was wir gebaut hat­ten. Außer­dem haben wir ein Video mit Cap­Cut bear­bei­tet, in dem es eben­falls um Frie­den ging. Danach haben wir noch ver­schie­dene Spiele gespielt und Zeit mit­ein­an­der ver­bracht. Anschlie­ßend haben wir gemein­sam Fun­zilla besucht. Das ist eine Tram­po­lin­halle, in der wir sprin­gen und ver­schie­dene Spiele spie­len konn­ten. Wir hat­ten viel Spaß und konn­ten gemein­sam mit den rumä­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Zeit ver­brin­gen. Danach sind wir noch zusam­men etwas essen gegan­gen und anschlie­ßend nach Hause gefah­ren. Der Tag hat uns sehr viel Spaß gemacht. Don­ners­tag – Aus­flug nach Buka­rest Am Don­ners­tag sind wir mit dem Bus nach Buka­rest gefah­ren. Die Fahrt hat unge­fähr zwei Stun­den gedau­ert. Dort haben wir zwei Museen besucht und uns unter ande­rem eine Kunst­aus­stel­lung ange­schaut. Außer­dem wurde uns ein Gedenk­schild gezeigt, das an den Tod pro­tes­tie­ren­der Jugend­li­cher erin­nert. Eine rumä­ni­sche Leh­re­rin hat uns erklärt, was es damit auf sich hat. Danach sind wir in ein Kon­zert­haus gegan­gen. Dort wurde uns etwas über Musik erzählt, und wir konn­ten unter ande­rem eine Geige und ein Vio­lon­cello hören. Anschlie­ßend wur­den wir in einen grö­ße­ren Kon­zert­saal geführt. Danach sind wir durch viele schöne Stra­ßen gelau­fen, bis wir schließ­lich am Null­ki­lo­me­ter­punkt Rumä­ni­ens ange­kom­men sind. Unter­wegs haben wir auch an einer U‑Bahn-Sta­­tion eine kurze Pause gemacht. Anschlie­ßend sind wir wie­der in den Bus gestie­gen und zurück­ge­fah­ren. Frei­tag – Abschied von unse­ren Aus­tausch­part­nern Am Frei­tag sind wir auf­ge­stan­den und in die Schule gegan­gen. Wir hat­ten bis etwa 12 Uhr Unter­richt und haben noch an einer gemein­sa­men Akti­vi­tät teil­ge­nom­men. Außer­dem haben wir das rumä­ni­sche Robo­tik­team „Phan­tom Robot“ ken­nen­ge­lernt. Danach sind einige von uns noch in ein Ein­kaufs­zen­trum gegan­gen. Anschlie­ßend muss­ten wir uns von unse­ren rumä­ni­schen Aus­tausch­part­ne­rin­nen und Aus­tausch­part­nern ver­ab­schie­den. Der Abschied fiel uns allen schwer, weil wir wäh­rend der Woche viele neue Freund­schaf­ten geschlos­sen hat­ten. Wir hat­ten so viel Zeit mit­ein­an­der ver­bracht, dass sich einige Freund­schaf­ten schon wie eine Fami­lie anfühl­ten. Als wir uns zum letz­ten Mal umarm­ten, kamen viele Erin­ne­run­gen an die ver­gan­ge­nen Tage hoch. Einige von uns waren des­halb sehr trau­rig und muss­ten sogar wei­nen. Dann war es lei­der Zeit, Tschüss zu sagen. Wir stie­gen in den Bus und tra­ten die Heim­reise an. Ins­ge­samt hat uns die ganze Woche sehr gut gefal­len. Es war eine rich­tig coole Erfah­rung, bei der wir viel erlebt und neue Freund­schaf­ten geschlos­sen haben. Wir konn­ten ein ande­res Land ken­nen­ler­nen, inter­es­sante Orte besu­chen und gemein­sam an ver­schie­de­nen Pro­jek­ten arbei­ten. Außer­dem haben wir viel Eng­lisch gespro­chen und unsere Eng­lisch­kennt­nisse ver­bes­sert. Beson­ders schön war die gemein­same Zeit mit unse­ren rumä­ni­schen Aus­tausch­part­ne­rin­nen und Aus­tausch­part­nern. Wir wer­den uns noch lange an diese Woche erin­nern. Sophia 8f, Emma 9e, Paul 9d, Mika 9c, Greta 9c, Karl Mat­tis 9b, Albert 9b, Siran 10a, Soha 10g, Carla 10g

„Life in the Digi­tal Age“ – eine Woche vol­ler digi­ta­ler Erleb­nisse und rea­ler Freundschaft

2026-06-30
On: 30. Juni 2026
In: Aktuelles, Europaschule

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 9. bzw. 10. Jahr­gangs im Eras­­mus-Pro­­jekt „Life in the Digi­tal Age“ erwar­te­ten den Besuch im Novem­ber schon gespannt: 16 Schü­le­rin­nen und Schü­ler von unse­ren Part­ner­schu­len in San Javier, Spa­nien, (IES Ruiz de Alda) und Povoa de Lan­hoso, Por­tu­gal, (Agrup­a­mento de Esco­las de Povoa de Lan­hoso) kamen für eine Woche vom 17.–21. Novem­ber 2025 zu Besuch nach Han­no­ver. Es war der Gegen­be­such und letzte Abschnitt unse­res Eras­­mus-Pro­­jekts, das Herr Eckert zusam­men mit Frau dos San­tos und Frau Scher­pelz orga­ni­siert haben. Bereits im Januar und März 2025 waren die deut­schen Aus­tausch­grup­pen in Spa­nien und Por­tu­gal zu Gast. Es war nun also an uns, Gast­freund­schaft zu zei­gen, den Schul­all­tag ein stück­weit hin­ter uns zu las­sen und den euro­päi­schen Aus­tausch über (Sprach​​-)Gren​​zen hin­weg zu leben. Als gemein­sa­mes Pro­jekt stand in die­ser Woche das digi­tale Arbei­ten und Ler­nen im Zen­trum: in einem inten­si­ven Exper­­ten-Work­­shop übte man, KI-Pro­­gramme sinn­voll für die Schule und das Leben zu nut­zen, aber auch die Mög­lich­kei­ten und (ethi­schen) Gren­zen von KI zu reflek­tie­ren. Auf die­ser Basis ent­wi­ckel­ten deutsch-por­­tu­­gie­­sisch-spa­­ni­­sche Grup­pen dann eigene Pro­jekte, die die „Eras­mus Expe­ri­ence“, also das Beson­dere an einem Eras­­mus-Aus­­­tausch, mit digi­ta­len Mit­teln ver­deut­li­chen soll­ten. Die Ergeb­nisse schau­ten wir uns am letz­ten Pro­jekt­tag gemein­sam an und waren über­rascht und begeis­tert: wir erleb­ten eine bunte Viel­falt von Eras­­mus-Lese­­zei­chen über eine Eras­­mus-Pro­­jek­t­­zei­­tung bis hin zu krea­ti­ven Videos, die Eras­mus zum Leben erweck­ten. Am Ende stand aber auch ein Moment des Inne­hal­tens und der Nost­al­gie. Die Pro­jekte hat­ten uns noch­mal vor Augen geführt, wie beson­ders die Aus­tau­sch­er­fah­run­gen des letz­ten Jah­res waren und wie sehr jede und jeder Ein­zelne daran gewach­sen ist. Natür­lich war die Woche noch so viel mehr als die gemein­same Pro­jekt­ar­beit. Der Aus­tausch bedeu­tete, einen Spa­nier bzw. eine Por­tu­gie­sin für eine Woche in den eige­nen vier Wän­den auf­zu­neh­men. Gesprä­che über kul­tu­relle Unter­schiede und Gemein­sam­kei­ten zu füh­ren. Deut­sches Essen zu kochen, oder eben das, was die eigene Fami­lie gerne ist. Aus­flüge in den Escape Room, zum Schlitt­schuh­fah­ren, Filme zusam­men (auf Eng­lisch) zu schauen oder ein­fach durch Han­no­ver zu schlen­dern. Und bei allen klei­nen und gro­ßen Unter­schie­den war immer klar, dass wir als Euro­päer viel mehr Gemein­sam­kei­ten tei­len, von­ein­an­der ler­nen kön­nen und die euro­päi­sche Viel­falt uns alle berei­chert. Der weh­mü­tige Abschied und die Ver­spre­chen hier und da, sich in Zukunft noch­mal zu besu­chen waren der beste Beweis, dass ein Eras­­mus-Aus­­­tausch nicht nur den eige­nen Hori­zont erwei­tert son­dern auch Freund­schaf­ten über Gren­zen hin­weg ermög­licht, die unser Europa schließ­lich zusam­men­hal­ten. Geför­dert durch:

Eras​mus+​-Pro​jekt „Living Peacefully – Over­co­ming Bor­ders“ auf Mallorca

2026-04-27
On: 27. April 2026
In: Aktuelles, Europaschule

Im Rah­men des Eras​​mus+​​-Pro​​jekts „Living Peacefully – Over­co­ming Bor­ders“ ver­brach­ten 10 Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 8. und 9. Jahr­gangs eine ein­drucks­volle Woche auf Mal­lorca. Gemein­sam mit unse­ren Part­ner­schu­len, dem Insti­tut d’E­​du­​ca­ció Secun­dària Beren­guer d’A­​noia in Inca (Mal­lorca) und der Şcoala Gim­na­zi­ală „Mihai Vitea­zul” aus Târ­go­vişte (Rumä­nien), stand das inter­kul­tu­relle Ler­nen und das gemein­same Nach­den­ken über ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben bei bes­tem Wet­ter im Mit­tel­punkt. Sonn­tag – Anreise und Ankom­men Am Sonn­tag sind wir nach Mal­lorca geflo­gen. Am Flug­ha­fen wur­den wir rich­tig herz­lich emp­fan­gen. Danach haben wir unsere Gast­fa­mi­lien ken­nen­ge­lernt. Am Anfang war es ein biss­chen unge­wohnt, aber alle waren total nett, sodass man sich schnell wohl­ge­fühlt hat. Mon­tag – Will­kom­men und Ken­nen­ler­nen Am Mon­tag wur­den wir offi­zi­ell in der Schule begrüßt. Wir haben viel über den Schul­all­tag dort erfah­ren. Beson­ders cool war eine Ral­lye durch das Schul­ge­bäude, bei der wir alles bes­ser ken­nen­ler­nen konn­ten. Beim Tanz­work­shop und dem gemein­sa­men Früh­stück konn­ten wir direkt etwas von der mal­lor­qui­ni­schen Kul­tur erle­ben. Das hat echt Spaß gemacht und man konnte schnell neue Leute ken­nen­ler­nen. Spä­ter haben wir uns mit einem „Inter­kul­tu­rel­len Plan für ein gutes Zusam­men­le­ben“ beschäf­tigt. In Grup­pen haben wir dar­über dis­ku­tiert und eigene Ideen ein­ge­bracht. Diens­tag – Alcu­dia Am Diens­tag haben wir einen Aus­flug rund um Alcu­dia gemacht. Wir haben alte Bun­ker­an­la­gen und Ver­tei­di­gungs­türme gese­hen. Das war ziem­lich beein­dru­ckend und hat gezeigt, wie schlimm Krieg sein kann. Ein rich­tig coo­les Extra war, dass wir zufäl­lig Übungs­flüge von Feu­er­lösch­flug­zeu­gen am Leucht­turm gese­hen haben. Mitt­woch – Palma Am Mitt­woch ging es nach Palma. Dort haben wir das Con­sell de Mal­lorca besucht und etwas über Poli­tik auf der Insel gelernt. Wir haben sogar selbst eine kleine Debatte gemacht. Beson­ders krass war der Luft­schutz­bun­ker unter dem Gebäude. Dort konnte man sich gut vor­stel­len, wie es in Kriegs­zei­ten war. Danach haben wir noch die Kathe­drale von Palma ange­schaut, die wirk­lich beein­dru­ckend war. Don­ners­tag – St. Geor​​ge’s Day Am Don­ners­tag haben wir noch­mal den Schul­all­tag ken­nen­ge­lernt. Danach sind wir zu den Fei­er­lich­kei­ten zum St. Geor​​ge’s Day in Inca gegan­gen. Es war span­nend zu sehen, wie dort gefei­ert wird. Zurück in der Schule haben wir krea­tiv gear­bei­tet und T‑Shirts, Lese­zei­chen und Bad­ges gestal­tet. Die Sta­tio­nen wur­den von Inklu​​si​ons​​schü​​ler*in​​nen betreut, was wir rich­tig gut fan­den. Frei­tag – Abschied Am Frei­tag haben wir die Woche gemein­sam reflek­tiert und dar­über gespro­chen, was wir alles erlebt haben. Danach gab es eine Abschluss­feier mit Zer­ti­fi­ka­ten und einem gemein­sa­men Früh­stück. Am Ende muss­ten wir uns ver­ab­schie­den, was gar nicht so leicht war, weil man in der kur­zen Zeit viele neue Freund­schaf­ten geschlos­sen hat. Fazit Die Woche auf Mal­lorca war eine rich­tig tolle Erfah­rung. Wir haben viel gelernt, neue Leute ken­nen­ge­lernt und viele schöne Erin­ne­run­gen gesam­melt, die wir nicht so schnell ver­ges­sen wer­den. Geför­dert durch

Ein ein­zig­ar­ti­ges Erleb­nis: Schü­le­rin­nen und Schü­ler berich­ten über den Eras­mus-Aus­tausch des 9. Jahr­gangs in San Javier, Spanien

2025-04-03
On: 3. April 2025
In: Aktuelles, Europaschule

Am Sonn­tag sind wir um 8​​:00 Uhr am Flug­ha­fen Han­no­ver ange­kom­men, nach Ams­ter­dam geflo­gen und von dort aus wei­ter nach Ali­cante geflo­gen. Von dort aus sind wir eine Stunde bis nach San Javier in die Schule gefah­ren und zu unse­ren Aus­tausch­part­nern gegan­gen. Etwas spä­ter sind wir dann zu Freun­den gefah­ren, wo wir uns mit allen Spa­ni­ern, Deut­schen und Por­tu­gie­sen getrof­fen haben. Dort haben wir eine Grill­party gemacht und zusam­men geges­sen. An dem Eras­­mus-Aus­­­tausch haben neben unse­rer und der spa­ni­schen Schule auch eine Schule aus Por­tu­gal teil­ge­nom­men, wes­halb wir neben unse­ren Aus­tausch­part­nern auch immer mit den por­tu­gie­si­schen Schü­lern unter­wegs waren.  Nach unse­rer ers­ten Nacht bei unse­ren Gast­fa­mi­lien haben wir uns am Mon­tag an der Schule getrof­fen und sind dann direkt nach Mur­cia gefah­ren. Mur­cia ist die nächste große Stadt und die Haupt­stadt der Region, ähn­lich wie Han­no­ver die Haupt­stadt von Nie­der­sach­sen ist. In Mur­cia ange­kom­men, haben wir uns alle zusam­men die Stadt ange­schaut und beson­dere Sehens­wür­dig­kei­ten gese­hen, wie ein altes Casino und eine Kir­che. Danach gab es typi­sches spa­ni­sches Essen, Gebäck und Mit­tag­essen: eine Art Paella mit Fleisch­fül­lung. Nach­dem wir alle auf­ge­ges­sen hat­ten, durf­ten wir uns in klei­nen Grup­pen die Stadt anse­hen. Als es schon etwa 15 Uhr war, sind wir wie­der zurück zur Schule gefah­ren, wo uns die Gast­fa­mi­lien abge­holt haben. Nach einer kur­zen Pause sind man­che von uns in ein Ein­kaufs­zen­trum gegan­gen. Andere haben mit ihren spa­ni­schen Aus­tausch­part­nern und eini­gen por­tu­gie­si­schen Schü­lern einen Film­abend gemacht.  Am Diens­tag waren wir in der Schule unse­rer Aus­tausch­part­ner, der IES Ruiz de Alda. Dort haben wir viele Brett­spiele gespielt und sogar eigene Spiele ent­wor­fen. Es hat viel Spaß gemacht, krea­tiv zu sein und zusam­men neue Ideen aus­zu­pro­bie­ren. Am Nach­mit­tag besuch­ten wir ein gro­ßes Ein­kaufs­zen­trum, in dem wir shop­pen waren und die Atmo­sphäre genie­ßen konn­ten. Anschlie­ßend waren wir in einer Spiel­halle, wo wir unter ande­rem Bow­ling gespielt haben. Es war ein tol­ler Tag mit viel Spaß und schö­nen gemein­sa­men Erleb­nis­sen! Am Mitt­woch hat­ten wir einen beson­ders erleb­nis­rei­chen Tag. Um 8​​:00 Uhr fuh­ren wir zur Schule und der Vor­mit­tag begann mit einem beson­de­ren Pro­jekt: Wir pflanz­ten ver­schie­dene Pflan­zen im Gar­ten. Jeder half flei­ßig mit, lockerte die Erde auf und setzte die Setz­linge ein. Es machte Spaß, an der fri­schen Luft zu arbei­ten und etwas für die Umwelt zu tun. Nach einer Mit­tags­pause mach­ten wir uns am Nach­mit­tag auf den Weg in eine Tram­po­lin­halle. Dort konn­ten wir uns rich­tig aus­to­ben, Sal­tos aus­pro­bie­ren und gemein­sam viel lachen. Die Zeit ver­ging wie im Flug, und am Ende waren wir alle müde, aber glück­lich. Es war ein schö­ner und abwechs­lungs­rei­cher Tag. Der Don­ners­tag war genauso schön wie alle ande­ren Tage. Wir sind auf­ge­stan­den und zur Schule gegan­gen. Der Unter­richt war wie immer lus­tig, und alle Schü­ler waren nett. Unser Plan für Don­ners­tag war es, zum Natur­schutz­park zu gehen. Also haben wir uns bereit gemacht, sind in den Bus ein­ge­stie­gen und hat­ten unsere Musik­box dabei. Wir haben Musik gehört, gemein­sam gesun­gen und viel Spaß gehabt. Die Fahrt war sehr unter­halt­sam, da wir Spiele gespielt haben. Irgend­wann kamen wir an und sind den Berg hoch­ge­lau­fen. Der Auf­stieg dau­erte unge­fähr ein bis zwei Stun­den. Die Wege waren breit, mit gro­ßen Kie­sel­stei­nen bedeckt, und am Rand stan­den viele Bäume. Wäh­rend eines Zwi­schen­stopps haben wir eine Höhle ent­deckt, in die man hin­ein­ge­hen konnte. Danach sind wir wei­ter­ge­wan­dert und wur­den mit einer tol­len Aus­sicht aufs Meer belohnt. Oben auf dem Berg ange­kom­men, haben wir alte Schie­nen und eine große Kanone gese­hen. Außer­dem gab es dort Stein­häu­ser. Nach einer Weile sind wir wie­der hin­un­ter­ge­wan­dert und anschlie­ßend mit dem Bus zum Strand gefah­ren. Dort haben wir Vol­ley­ball und Fuß­ball gespielt sowie andere Spiele gemacht. Wir konn­ten uns son­nen und mit den Füßen ins Was­ser gehen. In unse­rer Frei­zeit haben wir Snacks geges­sen, lus­tige Fotos gemacht und sogar einen Dreier-Hucke­­pack geschafft. Alles in allem war der Tag wirk­lich schön. Spä­ter sind wir zurück­ge­fah­ren und haben uns für die Abschluss­party fer­tig gemacht. Diese fand in einer klei­nen Bar bzw. “Loca­tion” statt. Dort haben wir etwas zu essen und zu trin­ken bekom­men, viel getanzt, gelacht, gesun­gen und mit­ein­an­der gere­det. Es war ein wun­der­schö­nes Erleb­nis und ein wirk­lich tol­ler Tag. Zurück in Han­no­ver waren wir uns alle einig: Es war ein wirk­lich unver­gess­li­cher Aus­tausch und ein tol­les Erleb­nis, das wir alle so schnell nicht ver­ges­sen wer­den.

Eras­mus-Fahrt nach Straß­burg und Brüs­sel 2024

2024-06-02
On: 2. Juni 2024
In: Aktuelles, Europaschule

Das Eras­mus Pro­jekt „Stra­ß­­burg-Brüs­­sel“ ist etwas ganz Beson­de­res. Die­ses Mal haben sich Schü​​ler*in​​nen aus den Län­dern Rumä­nien, Spa­nien und Deutsch­land vom 07.–12. April 2024 in Straß­burg und Brüs­sel zusam­men­ge­fun­den, um gemein­sam etwas über Europa zu ler­nen. An der Eras­mus­fahrt nah­men aus unse­rer Schule acht Schü​​ler*in​​nen teil, beglei­tet von Herrn Eckert und Frau Duen­sing. Am Sonn­tag­mit­tag begann unsere Reise nach Straß­burg. Als wir abends im Hos­tel anka­men, lern­ten wir zunächst die rumä­ni­sche Gruppe ken­nen. Im Gemein­schafts­raum spiel­ten wir Spiele, bis zum Abend­essen. Wäh­rend­des­sen traf auch die spa­ni­sche Gruppe ein. Danach ver­brach­ten wir gemein­sam Zeit mit Ken­nen­lern­spie­len, bevor wir früh­zei­tig ins Bett gin­gen, da wir am nächs­ten Tag früh auf­ste­hen muss­ten. Am Mon­tag sind wir früh auf­ge­bro­chen, um den ers­ten und ein­zi­gen gan­zen Tag in Straß­burg gut zu nut­zen. Gegen 8​​:45 Uhr machte sich die Eras­mus­gruppe von unse­rem Hos­tel auf zu unse­rer ers­ten Sta­tion, dem „Coun­cil of Europe“. Dort haben wir eine Füh­rung durch das Gebäude gekom­men. Der „Coun­cil of Europe“ ist der „Euro­pa­rat“. 46 Mit­glieds­staa­ten dis­ku­tie­ren und bespre­chen The­men. Der Euro­pa­rat ver­ab­schie­det keine bin­den­den Gesetze, son­dern dient in ers­ter Linie zum Aus­tausch und zur Berat­schla­gung unter den Län­dern Euro­pas. Wir haben gelernt, dass alle der 46 Mit­glie­der zum Bei­tritt ein Geschenk ver­schen­ken. Deutsch­land hat 1979 zum Bei­tritt den „Was­ser­wald“ ver­schenkt. Das sind durch­sich­tige Säu­len, wel­che mit Was­ser gefüllt sind. Zum Mit­tag sind wir in eine Piz­ze­ria ganz in der Nähe gegan­gen und haben alle zusam­men im Grü­nen Mit­tag geges­sen. Als kleine Mit­tags­pause waren wir im Gar­ten des Lieu d’Eu​rope (Euro­pa­mu­seum in einer Villa). Von dort haben wir eine Schnit­zel­jagd durch das Euro­pa­vier­tel gemacht, mit der wir Insti­tu­tion zu Insti­tu­tion abge­lau­fen haben. Als wir fer­tig waren, haben wir uns noch in einen Park gesetzt und das Wet­ter genos­sen. Auf dem Weg zu unse­rer nächs­ten Sta­tion haben wir das Vier­tel wei­ter erkun­det. Um 16 Uhr haben wir uns als große Gruppe am Euro­päi­schen Par­la­ment getrof­fen. Dort hat­ten wir dann eine Füh­rung. Nach der Füh­rung hat die Gruppe zusam­men eine Boots­tour in die Innen­stadt gemacht. Dort durf­ten wir dann auf eigene Faust die Stadt erkun­den. Gegen 20 Uhr haben wir zusam­men Flam­men­ku­chen geges­sen und den Abend aus­klin­gen las­sen. Am Diens­tag stand der Trans­fer von Stras­bourg nach Brüs­sel an, doch da der Trans­fer erst um ca. 13 Uhr war, hat­ten wir noch Zeit für eine Stadt­füh­rung durch Stras­bourg. Wir hat­ten einen sehr net­ten Tour-Guide der uns durch die Stadt Stras­bourg geführt hat. Er hat uns der Kul­tur und der Geschichte der Stadt näher gebracht, indem er ein altes Lied gesun­gen hat und uns an his­to­ri­sche Orte der Stadt gebracht und dar­ü­ber infor­miert hat. Wir waren z​​.​B am Place de la Ré­pu­bli­que und an der höchs­ten Kir­che der Stadt. Diese und viele wei­tere Orte sind sehr bedeut­sam für die Stadt. Kurz bevor wir zum Flix­bus für den Trans­fer muss­ten hat­ten wir noch kurz Zeit um uns mit Pro­vi­ant aus­zu­stat­ten und dann stand der Trans­fer an. Es war eine sehr lange Reise (ca. 8 Stun­den), dafür war die Reise aber sehr ange­nehm und lus­tig, des­halb ging die Zeit viel schnel­ler vor­bei. Dann sind wir in Brüs­sel ange­kom­men und mit der U‑Bahn zu unse­rer Unter­kunft, der „Yooma Urban Lodge“, gefah­ren. Dort haben wir uns dann auf die jewei­li­gen Zim­mer bege­ben, unsere Kof­fer abge­stellt und danach im Foyer noch einige Run­den Kar­ten gespielt. Am Mitt­woch bega­ben wir uns dann in das Herz des Euro­päi­schen Vier­tels in Brüs­sel und besuch­ten mor­gens zunächst den Rat der EU (Minis­ter­rat) und den Euro­päi­schen Rat. Beide Insti­tu­tio­nen befin­den sich unter einem Dach und ver­ei­nen die poli­ti­sche Macht der EU-Mit­­glied­s­­staa­­ten, die hier über ihre Staats­ober­häup­ter und Minis­ter Ein­fluss auf die Geschi­cke der EU neh­men. Nach einem kur­zen Spa­zier­gang vor­bei am bekann­ten Wand­ge­mälde „The Future is Europe“ war­te­ten wir dann vor der Pom­mes­bude „Mai­son Antoine“ auf unser Mit­tag­essen, als wir in der Schlage zufäl­lig auf Bernd Lange, SPD-Euro­­pa­a­b­­ge­or­d­­ne­­ter aus Han­no­ver tra­fen. Er setzte sich spon­tan mit uns in ein Café in der Nähe und beant­wor­tete unsere Fra­gen zur EU. Bei bes­tem Wet­ter erkun­de­ten wir nach dem Mit­tag­essen die his­to­ri­sche Innen­stadt von Brüs­sel. Am spä­ten Nach­mit­tag stand dann noch ein Besuch des „Haus der Euro­päi­schen Geschichte“ an, bei dem wir selbst­stän­dig durch die ver­schie­de­nen Stock­werke der Aus­stel­lung die Ent­wick­lung Euro­pas von den dunk­len Welt­kriegs­ta­gen über die Grün­dung der „Euro­päi­schen Gemein­schaft für Kohle und Stahl“ bis zur EU nach­er­le­ben konn­ten. Nach einem asia­ti­schen Abend­essen lie­sen wir den Abend noch bei guter Stim­mung in einer Karao­ke­bar aus­klin­gen. Der Don­ners­tag (11.04.2024) star­tete direkt mit einem wirk­li­chen High­light. Nach dem Früh­stück fuh­ren wir mit der Stra­ßen­bahn ins EU-Vier­­tel Brüs­sels, um uns das EU-Par­la­­ment anzu­schauen. Hier, wo nur vor weni­gen Tagen noch eine der wich­tigs­ten Migra­ti­ons­re­for­men der EU beschlos­sen wurde, tra­fen wir uns zunächst, zum bereits zwei­ten Mal, mit Bernd Lange von der SPD. Er ist der Vor­sit­zende des Han­dels­aus­schus­ses des Euro­päi­schen Par­la­ments und aktu­ell wie viele andere EU-Abge­­or­d­­nete wie­der auf vie­len Wahl­pla­ka­ten zu fin­den. Mit ihm haben wir über The­men wie den Han­del mit China oder auch die Frage, warum es zwei EU-Par­la­­mente gibt, so wie einige wei­tere The­men gespro­chen. Spä­ter haben wir mit einer rumä­ni­schen Abge­ord­ne­ten sowie mit zwei spa­ni­schen Abge­ord­ne­ten über The­men wie Migra­tion oder deren Lebens­läu­fen gespro­chen. Zum krö­nen­den Abschluss im Par­la­ment haben wir uns einen lei­der eher lang­wei­li­gen Teil einer im Par­la­ment abge­hal­ten Ple­nar­dis­kus­sion ange­schaut. Nach einem gemein­sa­men Mit­tag­essen beim Ita­lie­ner gin­gen wir in inter­na­tio­nal gemisch­ten Klein­grup­pen durch die wun­der­volle Innen­stadt Brüs­sels zum Exter­nal-Action-Ser­­vice der Euro­päi­schen Union, wo wir mit zwei Exper­ten über die The­men Mis­in­for­ma­tion, Faken­ews und unsere Fra­gen gespro­chen haben. Den Abend lie­ßen wir in einer Food-Mark­t­halle und einem anschlie­ßen­den sehr die Grup­pen­dy­na­mik stär­ken­den Besuch in der bereits bekann­ten Karao­ke­bar aus­klin­gen. Am Frei­tag war der letzte Tag. Ein letz­tes Mal früh­stückte die Gruppe zusam­men. Über die Woche haben die Klein­grup­pen jeweils einen Tag doku­men­tiert. Diese Videos haben wir uns vor­ge­stellt und die Woche reflek­tiert. Was hat uns gefal­len und was war unser Lieb­lings­mo­ment? Was wol­len wir in unsere Schu­len mit­neh­men? Die deut­sche Gruppe möchte sich vor allem darum küm­mern, dass in der Schule mehr Wer­bung für die Euro­pa­wahl gemacht wird. Denn in Deutsch­land dür­fen alle Bür​​ger*in​​nen ab 16 Jah­ren wäh­len. Wir haben aber auch erfah­ren, dass das nicht in allen Län­dern so ist. Nach dem letz­ten Zusam­men­kom­men haben wir als Deut­sche ange­fan­gen uns auf den Abschied vor­zu­be­rei­ten. Um 11​​:15 Uhr hieß es für uns Abschied neh­men. Vor unse­rer Gruppe stand eine fünf­stün­dige Zug­fahrt mit Umstieg in Köln. Hat auch fast alles geklappt. Wir haben alle in der Woche so unglaub­lich viel gelernt. So viel mehr als in einem Monat Schule. Nicht nur Neues über Europa, son­dern auch Neues fürs Leben. Wir haben viele Men­schen getrof­fen und neue Freunde gefun­den. Diese Fahrt wird unver­gess­lich blie­ben!! Cihad Ayd­emir, Lilja Fege­bank, Andrija Jakic, Hanno Kuper, Fre­de­rik Lindt, Lia Manske, Kimi Spon­holz und Lea Wie­gand (Jahr­gang 12)

Waste, Recy­cling & Upcy­cling – Eras­mus­aus­tausch an der Leogos

2024-03-10
On: 10. März 2024
In: Aktuelles, Europaschule, Umweltschule

Vom 3. bis zum 9. März 2024 fand an unse­rer Schule eine auf­re­gende Eras­mus­wo­che statt, die ganz im Zei­chen von Waste, Upcy­cling und Recy­cling stand. Es nah­men Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gänge 6, 8 und 9 teil. Wir hat­ten das Ver­gnü­gen, Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus Rumä­nien und Mal­lorca bei uns zu begrü­ßen und gemein­sam eine Viel­zahl inter­es­san­ter Akti­vi­tä­ten zu erle­ben. Bereits am Sonn­tag wur­den die rumä­ni­schen Gäste herz­lich am Flug­ha­fen Han­no­ver emp­fan­gen und ver­brach­ten den Nach­mit­tag in ihren Gast­fa­mi­lien. Am dar­auf fol­gen­den Tag konn­ten sie am Unter­richt teil­neh­men und einen Ein­blick in unse­ren Schul­all­tag gewin­nen. Am Mon­tag­mit­tag tra­fen dann auch die Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus Mal­lorca bei uns ein. Gemein­sam fuh­ren wir mit der S- und Stra­ßen­bahn zur Schule, wo wir uns in der Aula bei Ken­nen­lern­spie­len und einem anschlie­ßen­den abwechs­lungs­rei­chen Buf­fet bes­ser ken­nen­ler­nen konn­ten. Jede Gast­fa­mi­lie hatte etwas lecke­res dazu bei­gesteu­ert. Am Diens­tag besuch­ten wir den Work­shop „Pla­s­ti­cy­cle” beim Platz­Pro­jekt Lin­den. Dort lern­ten wir, wie man aus altem Plas­tik Neues her­stel­len kann und durf­ten selbst Hand anle­gen, um Kara­bi­ner­ha­ken, Kämme und Gar­de­ro­ben­ha­ken zu pro­du­zie­ren. Eine span­nende Erfah­rung für uns alle! Mitt­woch erkun­de­ten wir gemein­sam die Alt­stadt von Han­no­ver und besuch­ten das Rat­haus. Hier wur­den wir von der Bür­ger­meis­te­rin Frau Plate herz­lich emp­fan­gen. Mitt­woch Nach­mit­tag spa­zier­ten wir durch den Zoo, wäh­rend uns am Don­ners­tag eine Besich­ti­gung der Müll­ver­bren­nungs­an­lage EEW erwar­tete, wo wir lern­ten, wie aus Müll Ener­gie gewon­nen wird. Der Don­ners­tag endet mit einem gemein­sa­men Essen in der Schule. Der WP Haus­wirt­schaft von Frau Schrö­der hatte eine Kar­tof­fel­suppe und Kuchen für uns vor­be­rei­tet. Herz­li­chen Dank an den Kurs! Am Frei­tag tauch­ten wir in die Welt des Upcy­clings ein und gestal­te­ten aus alten Ban­nern Porte­mon­naies und eine Wim­pel­kette bei Unter einem Dach in Hain­holz. Ein nach­hal­ti­ges Quiz run­dete den Tag ab, bevor wir uns am Abend zu einer Abschieds­party in der Mensa tra­fen. Obwohl der Abschied am Sams­tag schwer­fiel, sind wir bereits vol­ler Vor­freude auf das geplante Tref­fen im Herbst in Rumä­nien und hal­ten über Mes­sen­ger regen Kon­takt. Diese Eras­mus­wo­che hat uns nicht nur neue Freund­schaf­ten gebracht, son­dern auch gezeigt, wie wich­tig es ist, gemein­sam Ver­ant­wor­tung für unsere Umwelt zu über­neh­men und krea­tiv zu sein. San­dra Kaps

Ein Trip nach San Javier – Ein Aus­tausch­pro­jekt aus Sicht der Schülerinnen

2024-02-26
On: 26. Februar 2024
In: Aktuelles, Europaschule

Im Novem­ber letz­ten Jah­res waren vier Aus­tausch­schü­le­rin­nen der IES Ruiz de Alda an unse­rer Schule und haben unse­ren Schul­all­tag, sowie auch Han­no­ver ken­nen­ge­lernt. Aus­flüge in die Stadt, ein Besuch der Her­ren­häu­ser Gär­ten und ein paar Regen­schauer stan­den auf dem Pro­gramm. Im Januar waren nun vier Schü­le­rin­nen unse­rer Schule für 2 Wochen in Spa­nien. Es geht an die Süd-Ost-Küste Spa­ni­ens. San Javier ist eine Klein­stadt in Mur­cia, die sich der Land­wirt­schaft und See­fahrt gewid­met hat. Als wir in Ali­cante aus dem Flie­ger stei­gen scheint uns die Sonne ins Gesicht. Nach einem herz­li­chen Will­kom­men stei­gen wir in die Autos und fah­ren Rich­tung San Javier. Auf der Auto­fahrt bewun­dere ich die Land­schaft: sich im Wind wie­gende Pal­men, wohin man auch blickt, ist der Boden tro­cken und trotz­dem haben ein paar beson­ders hart­nä­ckige Büsche sich ihren Platz gesucht. Als wir an klei­nen Häu­sern eines Dor­fes vor­bei­fah­ren, fällt mir sofort der spa­­nisch-medi­­ter­rane Bau­stil auf: beige oder gelbe Wände mit, von Ton­zie­geln gedeck­ten, Dächern. Die Luft hat sich förm­lich ver­än­dert. Naja, sie hat sich wirk­lich ver­än­dert, der Salz­ge­halt ist höher und die Luft­feuch­tig­keit ist nied­ri­ger. Doch auch fühlt sich die Luft anders an. Ein Gefühl von Vor­freude und Aben­teuer macht sich in mei­nem Magen breit. Am Abend tref­fen wir uns alle zusam­men am Strand des soge­nann­ten Mar Menor, was Spa­nisch für Klei­nes Meer ist. Eigent­lich ist es eine Salz­was­ser­la­gune. Das „Meer” das erste Mal hier zu sehen, löst ein Gefühl von Frei­heit, Vor­freude und Ent­span­nung aus. Obwohl es schon spät ist und man schon die Sterne am Him­mel auf­blit­zen sehen kann, ist es nicht allzu kalt und wir genie­ßen unse­ren ers­ten Son­nen­un­ter­gang in Spa­nien. Wäh­rend wir auf das Farb­spiel aus Rosa- und Rot­tö­nen bli­cken, lachen wir gemein­sam und freuen uns, auf das, was vor uns liegt. Am Mon­tag, unse­rem ers­ten Schul­tag, tref­fen wir die Schul­lei­te­rin. Uns wer­den die Schul­re­geln erklärt: Wir besu­chen den Unter­richt, wie auf dem Stun­den­plan abge­bil­det, um die Toi­let­ten wäh­rend des Unter­richts nut­zen zu kön­nen, muss man zuerst einen Schlüs­sel holen und sie auf­schlie­ßen, Han­dys dür­fen auf dem Schul­ge­lände nicht genutzt wer­den. Dann beginnt auch schon unsere erste Unter­richts­stunde. Auch, wenn es zunächst schwie­rig ist, dem Unter­richt auf Spa­nisch zu fol­gen, wird es über die Tage hin­weg doch immer leich­ter. In der Woche haben wir ins­ge­samt 20 Schul­stun­den á 55 Minu­ten. Zwi­schen­drin haben wir immer mal wie­der Frei­stun­den, die wir meis­tens in der Biblio­thek ver­brin­gen und unsere Auf­ga­ben, die wir von unse­ren Leh­rern auf­be­kom­men haben, erle­di­gen. Auch wenn viele Gemein­sam­kei­ten mit dem Unter­richt zuhause zu fin­den sind, gibt es doch einige Unter­schiede: Der Musik­un­ter­richt ist eher eine Mischung aus The­a­­ter- und Musik­un­ter­richt und im Sport­un­ter­richt, in Vor­be­rei­tung auf das Thema Schwert­kampf, bzw. Fech­ten, wird vor­erst mit Schwimm­nu­deln trai­niert. Einige Fächer, wie Wirt­schaft oder Medi­en­kom­pe­tenz ken­nen wir von unse­rer Schule nicht. Auch an den All­tag außer­halb der Schule müs­sen wir uns erst­mal gewöh­nen. Wir tref­fen uns oft erst spät mit den Freun­den unse­rer Aus­tausch­schü­le­rin­nen. Wir backen einen Kuchen, besu­chen das Ein­kaufs­zen­trum oder tref­fen uns am Strand. Son­nen­schein und gutes Wet­ter sind unsere ste­ti­gen Beglei­ter und wir genie­ßen die Son­nen­strah­len in vol­len Zügen. Mit der Zeit fällt es uns immer leich­ter Spa­nisch zu ver­ste­hen und wir trauen uns, auf Spa­nisch zu reden. Ins­be­son­dere müs­sen wir uns an die spa­ni­sche Spon­ta­ni­tät gewöh­nen. Oft wis­sen wir nicht, was für den Nach­mit­tag geplant ist und füh­len uns des­halb etwas unsi­cher. Doch mit der Zeit gewöh­nen wir uns auch daran und ler­nen, die Dinge hin­zu­neh­men, wie sie kom­men. Mit Freun­den und unse­ren Gast­fa­mi­lien unter­hal­ten wir uns über die Kul­tur und erfah­ren, wie das Leben in Spa­nien so ist. Wir tau­schen uns über kul­tu­relle Unter­schiede und Tra­di­tio­nen und Bräu­che aus. Als wir am Sonn­tag in den Flie­ger stei­gen wird es uns weh­mü­tig. In den zwei ver­gan­ge­nen Wochen haben wir so viel gelernt und mit­ge­nom­men. Wir haben gelacht, neue Freund­schaf­ten geschlos­sen und eine neue Kul­tur ken­nen­ge­lernt. Wir haben Pro­bleme bewäl­tigt und Sprach­bar­rie­ren über­wun­den. Wir wer­den nicht nur das Wet­ter, son­dern auch die offene und gelas­sene Art der Men­schen, ver­mis­sen. Eines ist klar: Diese Erin­ne­run­gen blei­ben für die Ewig­keit. Wir bedan­ken uns bei Eras­mus und bei allen Betei­lig­ten, die uns die­ses Erleb­nis ermög­licht haben. Lena, Cora­lie, Marie und Paula

Waste, Recy­cling & Upcy­cling – Bericht über die Eras­mus-Fahrt nach Inca /​ Mal­lorca

2023-11-15
On: 15. November 2023
In: Aktuelles, Europaschule, Umweltschule

Als wir am Sonn­tag­abend am Flug­ha­fen ange­kom­men sind, wur­den wir herz­lich von den Gast­fa­mi­lien mit Schil­dern, auf denen unsere Namen stan­den, begrüßt. Dann fuh­ren wir nach Hause und hat­ten etwas Zeit, unse­ren Kof­fer aus­zu­pa­cken und uns umzu­zie­hen. Dann ging es auch schon los zu Bur­ger King und wir haben alle zusam­men etwas geges­sen. Dann wur­den wir von den Gast­fa­mi­lien abge­holt und nach Hause gebracht. Am Mon­tag­mor­gen fuh­ren meine Aus­tausch­schü­le­rin und ich in die Schule und wur­den freund­lich von den Leh­rern und der Schul­lei­tung begrüßt. Wir gin­gen in die Aula und als ers­tes wurde eine Rede gehal­ten. Danach sind wir gemein­sam zu einer Keks­fa­brik namens „Quely“ gegan­gen und haben uns ange­se­hen, wie diese Kekse her­ge­stellt wer­den. Wir haben alle einen Turn­beu­tel mit vie­len ver­schie­de­nen Sor­ten von Que­lys geschenkt bekom­men. Danach gin­gen wir wie­der in die Schule und haben unsere Prä­sen­ta­tio­nen zu dem Thema „The history of waste“ gehal­ten. Dann gab es zum Essen noch ein klei­nes Buf­fet mit Essen, wel­ches die Gast­fa­mi­lien ihren Kin­dern mit­ge­ge­ben hat­ten. Als die Schule been­det war, fuh­ren wir wie­der alle gemein­sam nach Vall­de­mo­ssa und haben ein typisch mal­lor­qui­ni­sches Des­sert mit dem Namen „Coca de patata“ geges­sen. Am Diens­tag­mor­gen wur­den wir wie­der von den Leh­rern begrüßt und fuh­ren danach mit dem Bus zu einer Müll­fa­brik. Es war sehr span­nend zu sehen, wie­viel Müll Leute eigent­lich pro­du­zie­ren und wo der Müll dann hin­kommt. In einem Raum konnte man einen 12m lan­gen Abgrund sehen, wel­cher mit Müll bedeckt war. Es hat sehr gestun­ken, aber dafür wis­sen wir jetzt, wie es im Inne­ren einer Müll­ver­bren­nungs­an­lage aus­sieht. Nach der Schule waren wir zusam­men in Inca unter­wegs, waren shop­pen und haben Chur­ros und Pizza geges­sen. Am Mitt­woch vor der Schule sind meine Aus­tausch­schü­le­rin, ihr Vater und ich gemein­sam auf einen Berg (Santa Mag­da­lena) gefah­ren und haben uns den Son­nen­auf­gang ange­se­hen. Das war wirk­lich sehr schön und wir konn­ten sogar die Insel Menorca sehen. Dann fuh­ren wir zur Schule und danach zum Strand, um Müll zu sam­meln. Es gab viele kleine Grup­pen, die sich auf die Suche nach Makro­plas­tik und Mikro­plas­tik mach­ten. Nach einer kur­zen Pause am Meer wur­den die Grup­pen getauscht. Das heißt, wenn Gruppe 1 gerade nach Makro­plas­tik gesucht hat, such­ten sie danach nach Mikro­plas­tik. Nach einer erfolg­rei­chen Suche mach­ten wir uns dann wie­der auf den Weg in den Bus und fuh­ren zurück zur Schule, wo wir dann von den Gast­el­tern abge­holt wur­den. Am Abend waren wir wie­der alle zusam­men in der Stadt und in einer Spie­le­halle. Am nächs­ten Mor­gen ging es für uns in den Wald, wo wir viel über seine Geschichte und sei­nen klei­nen Was­ser­fall ken­nen­ge­lernt haben. Uns wurde in einer klei­nen Hütte ein Video gezeigt, wel­ches lei­der auf Cata­lan war, aber die Sze­nen des Wal­des waren sehr schön. Am Nach­mit­tag fuh­ren wir nach Palma. Da haben wir unsere letz­ten Besor­gun­gen für unsere Eltern oder für uns selbst gemacht. Die Abende waren immer die schöns­ten, weil wir immer den Son­nen­un­ter­gang beob­ach­tet haben und es immer viel Spaß als große Gruppe gemacht hat. Zuhause ange­kom­men muss­ten wir auch schon unse­ren Kof­fer und Taschen packen. Am Frei­tag wur­den wir in der Schule in kleine Grup­pen auf­ge­teilt und muss­ten dann ver­schie­dene Sta­tio­nen absol­vie­ren. Zum Bei­spiel haben wir Twis­ter mit Müll gespielt. Dann beka­men wir Zer­ti­fi­kate, dass wir an die­sem Pro­jekt teil­ge­nom­men haben und dann gab es zum Abschluss wie­der ein klei­nes Buf­fet. Nach­dem wir uns an dem Buf­fet Tisch bedient hat­ten, muss­ten wir auch schon Abschied neh­men. Es wur­den viele Trä­nen ver­gos­sen und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht trau­rig war, dass ich ein paar Leute nie wie­der sehen werde.  In der spa­ni­schen Schule gab es nicht viel, was anders war. Die Schule begann um 8 Uhr und hörte jeden Tag um 14 Uhr auf. Sie haben eine laute Schul­klin­gel, bei der ich mich jedes Mal erschrak, wenn sie läu­tete. Mir wurde erzählt, dass sie in der Grund­schule Klas­sen der 1.–4. Klasse haben und sie dann wie­der neu zäh­len. Also die wei­ter­füh­rende Schule ist dann auch von der 1.–5. oder 6. Klasse. Als ers­tes dachte ich, dass es sehr schwer wird, die ganze Zeit Eng­lisch zu reden. Aber das war es nicht. Ganz im Gegen­teil! Irgend­wann habe ich sogar ange­fan­gen unge­wollt auf Eng­lisch zu den­ken. Es war wirk­lich cool eine Woche lang bei einer ande­ren Fami­lie zu leben und ihren All­tag ken­nen­zu­ler­nen. Meine Gast­fa­mi­lie war wirk­lich echt nett und freund­lich. Es hat sich ange­fühlt, als wäre meine Part­ne­rin meine Schwes­ter. Als ers­tes wollte ich diese Fahrt gar nicht mit­ma­chen, aber einen Abend davor dachte ich mir dann: „Ach komm, du hast nichts zu ver­lie­ren“. Es war eine der bes­ten Ent­schei­dun­gen mei­nes Lebens. Also wenn ihr bei sol­chen Fahr­ten schwankt, macht ein­fach mit! Ihr habt nichts zu ver­lie­ren und es macht super viel Spaß. Außer­dem lernt man noch viele nette Leute ken­nen. Meine Aus­tausch­schü­le­rin und ich sind so gute Freunde gewor­den, dass ich sie im Som­mer 2025 vor­aus­sicht­lich wie­der besu­chen werde. Ein gro­ßes Dan­ke­schön an alle Leh­rer, die an die­sem Pro­jekt mit­ge­ar­bei­tet haben und uns Schüler/​​innen die Chance gege­ben haben, ein Teil die­ses Pro­jekts zu wer­den. Ich werde mich auf jeden Fall auch für die Fahrt nach Rumä­nien anmel­den, denn so eine Chance bekommt man nicht oft im Leben. Diese Woche war für mich eine glatte 10/​​10! Zoe Wasi­lew­ski¸ 9g

GOALS 2030: Besuch unse­rer Part­ner­schule in Nordmazedonien

2023-05-16
On: 16. Mai 2023
In: Aktuelles, Europaschule, Umweltschule

Vom 8. Mai bis zum 14. Mai 2023 hat­ten wir, acht Schü​​ler*in​​nen und zwei Lehr­kräfte unse­rer Schule, die ein­zig­ar­tige Gele­gen­heit, an einer ein­wö­chi­gen Eras­­mus-Mobi­­li­­tät teil­zu­neh­men. Diese auf­re­gende Reise wurde von der Euro­päi­schen Union geför­dert und führte uns mit unse­ren Part­ner­schu­len, dem IES Ruiz de Alda in San Javier/​​Spanien und dem Lycée Cos­te­belle in Hyères/​​Frankreich zur OU. Kuz­man Josi­­fo­­ski-Pito in Kicevo/​​Nordmazedonien. Unsere Ankunft in der Part­ner­schule in Kicevo war über­wäl­ti­gend. Wir wur­den von einem gro­ßen Emp­fang im Foyer der Schule begrüßt, bei dem alle Schü​​ler*in​​nen mit Gesangs- und Tanz­vor­füh­run­gen sowie loka­len Köst­lich­kei­ten auf uns war­te­ten. Es war ein herz­li­cher Emp­fang, der uns das Gefühl gab, will­kom­men zu sein. Wäh­rend unse­res Auf­ent­halts lag der Schwer­punkt auf den Eras​​mus+​​-Akti​​vi​​tä​​ten in der Schule. Unsere Part­ner­schule war eine Grund­schule, weil in Nord­ma­ze­do­nien die Schule bis zur 8. Klasse geht. Trotz­dem war es span­nend zu sehen, wel­che Gemein­sam­kei­ten, aber auch Unter­schiede es zwi­schen unse­ren Schu­len gab. Wir nah­men an Work­shops zum Thema Nach­hal­tig­keit teil und lern­ten viel über die Bemü­hun­gen unse­rer Gast­ge­ber, umwelt­be­wuss­ter zu leben. Eine wei­tere fas­zi­nie­rende Erfah­rung war die Unter­brin­gung in Gast­fa­mi­lien. Obwohl es zunächst gewöh­nungs­be­dürf­tig war, in einem frem­den Zuhause zu leben, wur­den wir schnell von der herz­li­chen Gast­freund­schaft unse­rer Gas​t​​ge​​ber*in​​nen über­wäl­tigt. Wir wur­den in ihr täg­li­ches Leben inte­griert und erhiel­ten Ein­bli­cke in die maze­do­ni­sche Kul­tur, die uns sonst ver­bor­gen geblie­ben wären. Das Pro­gramm bot auch zahl­rei­che Aus­flüge in die Umge­bung, dar­un­ter Besu­che im nahe gele­ge­nen Mavrovo Natio­nal­park, Aus­flüge zu anti­ken Stät­ten und zum wun­der­schö­nen Ohrid-See sowie zu einem ortho­do­xen Klos­ter. Diese Aus­flüge erwei­ter­ten unse­ren Hori­zont und ermög­lich­ten es uns, die Schön­heit und Viel­falt Nord­ma­ze­do­ni­ens zu ent­de­cken. Obwohl es einige kul­tu­relle Unter­schiede gab, wie zum Bei­spiel das Rau­chen in Restau­rants oder die sicht­bare Tren­nung der ver­schie­de­nen Bevöl­ke­rungs­teile, waren wir von der Gast­freund­schaft und Offen­heit der Nor​d​​ma​​ze​​do​​ni​er*in​​nen beein­druckt. Ihre Bereit­schaft, uns ihre Kul­tur näher­zu­brin­gen, hat uns tief berührt und wird uns noch lange in Erin­ne­rung blei­ben. Das gilt auch für die phä­no­me­nale Abschluss­feier, bei der sich unsere Gas​t​​ge​​ber*in​​nen noch ein­mal selbst über­tra­fen. Zum Abschluss unse­rer Reise ver­brach­ten wir einen zusätz­li­chen Tag in Skopje, der Haupt­stadt Nord­ma­ze­do­ni­ens. Dort hat­ten wir die Mög­lich­keit, die Sehens­wür­dig­kei­ten der Stadt zu erkun­den und noch tie­fer in die Kul­tur des Lan­des ein­zu­tau­chen. Ins­ge­samt war die Schul­fahrt im Rah­men des Eras​​mus+​​-Pro​​gramms eine unver­gess­li­che Erfah­rung, die uns nicht nur neue Freund­schaf­ten und Erkennt­nisse gebracht hat, son­dern auch unser Ver­ständ­nis für die Viel­falt Euro­pas ver­tieft hat. Wir sind dank­bar für die Unter­stüt­zung durch die Euro­päi­sche Union und freuen uns dar­auf, die gewon­ne­nen Erkennt­nisse in unse­rem Schul­all­tag anzu­wen­den. Erik Bre­ves und Filiz Bothe

GOALS 2030: Sus­tainable schools to trans­form our world

2022-11-20
On: 20. November 2022
In: Aktuelles, Europaschule, Umweltschule

Nach­dem bereits im April die­sen Jah­res die Teil­neh­mer des Eras​​mus+​​-Pro​​jekts ein ers­tes Tref­fen in Han­no­ver absol­viert haben und die Han­no­ve­ra­ner Gruppe unter der Lei­tung von Marius Eckert, Erik Bre­ves und Joa­chim Rocholl Gast­ge­ber für die ande­ren Grup­pen aus Spa­nien, Frank­reich und Nord-Maze­­do­­nien war, freu­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Eras­­mus-AG umso mehr, dass es nun für sie auf Rei­sen – nach Frank­reich – gehen sollte.

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