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Leonore-Goldschmidt-Schule
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Erasmus+-Austausch mit der AE Dr. Machado de Matos aus Fel­guei­ras, Portugal

2026-04-28
On: 28. April 2026
In: Aktuelles, Europaschule, Umweltschule

Wie kön­nen wir fried­lich und nach­hal­tig zusam­men­le­ben? 13.04-17.04.2026 Am Mon­tag begrüß­ten sechs Schüler:innen aus Jahr­gang 11 die gleich­alt­rige Gruppe aus Por­tu­gal in der Schule. Nach Hos­pi­ta­tion im Unter­richt und einem klei­nen Mit­tags­snack lern­ten sich alle beim gemein­sa­men Aus­flug zum Sea­Life ken­nen, am Diens­tag stan­den die Her­ren­häu­ser Gär­ten und der rote Faden auf dem Pro­gramm. Abends aßen wir gemein­sam bei einem „typi­schen“ Essen im Bava­rium. Ein beson­de­res High­light war unser Besuch im Neues Rat­haus Han­no­ver am Mitt­woch. Dort wur­den wir von der Bür­ger­meis­tern Frau Plate emp­fan­gen, die uns span­nende Ein­bli­cke in die Struk­tur und Orga­ni­sa­tion der Stadt Han­no­ver gab. In einer offe­nen Gesprächs­runde konn­ten wir uns mit ihr über ver­schie­dene aktu­elle The­men aus­tau­schen. Beson­ders inter­es­sant waren dabei die Dis­kus­sio­nen über den Kli­ma­wan­del sowie über das Nah­ver­kehrs­sys­tem der Stadt. Es war beein­dru­ckend zu hören, wie poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen auf kom­mu­na­ler Ebene getrof­fen wer­den und wel­che Her­aus­for­de­run­gen dabei eine Rolle spie­len. Im Anschluss an die Füh­rung hat­ten wir die Mög­lich­keit, mit dem Fahr­stuhl auf die Kup­pel des Rat­hau­ses zu fah­ren. Von dort aus bot sich uns ein beein­dru­cken­der Aus­blick über ganz Han­no­ver. Bei kla­rem Wet­ter konn­ten wir die Stadt in ihrer gan­zen Viel­falt über­bli­cken, was für viele von uns ein unver­gess­li­ches Erleb­nis war. Von dort oben konn­ten wir den Zoo sehen, den wir am Nach­mit­tag besuch­ten. Das Auf­ein­an­der­tref­fen zwi­schen Han­no­ver 96 und dem Eras­mus­pro­jekt war am Don­ners­tag ein beein­dru­cken­des Erleb­nis auf bei­den Sei­ten. 96 emp­fing die Por­tu­gie­sen und die Deut­schen mit offe­nen Armen und sorgte sogar für einen por­tu­gie­si­schen Über­set­zer, Rafael Mar­ques, ein Spie­ler der U23. Nach dem Ken­nen­ler­nen im Eilen­riede-Sta­­dion beka­men wir eine Tour durch das gesamte NLZ Gelände mit vie­len Ein­bli­cken in den All­tag der Spie­ler. Am dar­auf­fol­gen­den Tag besich­tig­ten wir das Nie­­der­­sa­chen-Sta­­dion mit Ein­bli­cken in die Pres­se­tri­bü­nen, den Spie­ler­tun­nel sowie die Spie­ler­bänke und den fast eng­li­schen Rasen. Ins­ge­samt eine tolle Erfah­rung für beide Sei­ten. Diese vie­len gemein­sa­men Aus­flüge führ­ten zu vie­len tol­len Gesprä­chen, die immer im Zusam­men­hang mit der Frage stan­den, wie wir fried­lich zusam­men­le­ben kön­nen. Die Aspekte der Nach­hal­tig­keit konn­ten wir im Fabric-LAB und im Ener­­gie-LAB erfah­ren. Im Fabrik LAB wurde uns, nach einer Füh­rung durch das Gebäude, das Pro­blem der Fast Fashion näher­ge­bracht. Danach haben wir in gemisch­ten Grup­pen mit Por­tu­gie­sen und Schwe­di­schen Aus­tau­schü­lern zusam­men Stoff­beu­tel upge­cy­celt und selbst designte Sprü­che ent­wor­fen, die auf Pro­bleme wie z.B. Kin­der­ar­beit auf­merk­sam machen sol­len. Im Ener­­gie-LAB haben wir mit Frau Dr. Vir­dis zum Thema Kli­ma­wan­del gear­bei­tet, ein wich­ti­ges glo­ba­les Thema was sowohl die Por­tu­gie­sen als auch uns Deut­sche betrifft. Es gab ver­schie­dene Sta­tio­nen mit Auf­ga­ben zum Kli­ma­wan­del die wir in Grup­pen gelöst und dann vor­ge­stellt haben. Am glei­chen Tag mach­ten wir ein The­a­­ter-Work­­shop unter der Lei­tung von Herrn Mende. Dort haben wir gelernt, spie­le­risch auf­ein­an­der zuzu­ge­hen und konn­ten durch prak­ti­sche Übun­gen erken­nen, wie schwie­rig es sein kann, etwas genau zu erklä­ren und mit ein­ge­schränk­ten Mit­teln zu kom­mu­ni­zie­ren. Unsere Auf­gabe war es, die Inhalte von fremd­sprach­li­chen Tex­ten allein durch Inter­pre­ta­tion und Team­ar­beit zu deu­ten und das Ergeb­nis anschlie­ßend vor der Gruppe vor­zu­spie­len. Es war beein­dru­ckend zu sehen, wie viel wir allein durch den Klang der Worte ver­ste­hen konn­ten. Das war sehr lus­tig und zugleich konn­ten wir erle­ben, wie es im Ansatz sein kann, wenn man ohne Sprach­kennt­nisse ein Land bereist oder in die­ses flüch­ten muss. Eben­falls ein High­light war das gemein­same Kochen. Wir teil­ten uns in ein por­tu­gie­si­sches und in ein deut­sches Team ein. Die Por­tu­gie­sen koch­ten „Fran­ces­inha“ ein sehr tra­di­tio­nel­les Gericht aus dem Nor­den Por­tu­gals. Es besteht aus Toast­brot, Koch­schin­ken, Schei­ben einer typi­schen Wurst Lin­guiça und gebra­te­nem Rind­fleisch. Es wird mit geschmol­ze­nem Käse sowie einer hei­ßen, typi­scher­weise dick­flüs­si­gen Sauce aus Toma­ten, Bier und Senf über­gos­sen. Wir koch­ten vege­ta­risch und deut­li­cher ein­fa­cher, Käse­spätzle mit Salat­bei­lage. Anschlie­ßend gab es noch por­tu­gie­si­schen Nach­tisch Pas­tel de Nata geba­cken . Pas­tel de Nata. Das Essen war sehr lecker und wir alle genos­sen die gemein­same Zeit. Wäh­rend unse­rer gemein­sa­men Woche, haben wir sehr viel über Por­tu­gal und über ihre Men­schen gelernt. Die meis­ten Por­tu­gie­sen sind von Natur aus sehr offen und kom­mu­ni­ka­tiv, im Gegen­satz zu uns deut­schen. Am Anfang hat es bei uns län­ger gebraucht, sich zu öff­nen und Gesprä­che zu füh­ren, wäh­rend die Por­tu­gie­sen von Anfang an den Kon­takt gesucht haben. Auch einen Unter­schied sieht man im Ver­hal­ten im All­tag. Wäh­rend die Por­tu­gie­sen oft spon­ta­ner und locke­rer wir­ken, sind wir Deut­schen meist struk­tu­rier­ter und pla­nen mehr im Vor­aus. Beim Essen gibt es eben­falls Unter­schiede. In Por­tu­gal wird häu­fig spä­ter geges­sen. Das Abend­essen fin­det oft erst gegen 20 oder 21 Uhr statt, wäh­rend die Deut­schen deut­lich frü­her essen. Auf der ande­ren Seite legen die Men­schen bei­der Län­der Wert auf Freund­schaft und Gemein­schaft. Sowohl Deut­sche als auch Por­tu­gie­sen genie­ßen es, Zeit mit Freun­den zu ver­brin­gen und gemein­sam etwas zu unter­neh­men. Wir koch­ten gemein­sam, alle haben sich gut ver­stan­den, wie eine kleine Fami­lie. Vie­len Dank für diese beson­dere Woche. Elena Benda, Bente Bon­fert, Mar­leen Kret­sch­mann, Keanu Kut­lu­can, Julian Mende, Maya Mut­ha­la­yah, Ole Voß, Miray Yil­di­rim   Geför­dert durch

Erasmus+-Projekt „Living Peacefully – Over­co­ming Bor­ders“ auf Mallorca

2026-04-27
On: 27. April 2026
In: Aktuelles, Europaschule

Im Rah­men des Erasmus+-Projekts „Living Peacefully – Over­co­ming Bor­ders“ ver­brach­ten 10 Schü­le­rin­nen und Schü­ler des 8. und 9. Jahr­gangs eine ein­drucks­volle Woche auf Mal­lorca. Gemein­sam mit unse­ren Part­ner­schu­len, dem Insti­tut d’Educació Secun­dària Beren­guer d’Anoia in Inca (Mal­lorca) und der Şcoala Gim­na­zi­ală „Mihai Vitea­zul” aus Târ­go­vişte (Rumä­nien), stand das inter­kul­tu­relle Ler­nen und das gemein­same Nach­den­ken über ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben bei bes­tem Wet­ter im Mit­tel­punkt. Sonn­tag – Anreise und Ankom­men Am Sonn­tag sind wir nach Mal­lorca geflo­gen. Am Flug­ha­fen wur­den wir rich­tig herz­lich emp­fan­gen. Danach haben wir unsere Gast­fa­mi­lien ken­nen­ge­lernt. Am Anfang war es ein biss­chen unge­wohnt, aber alle waren total nett, sodass man sich schnell wohl­ge­fühlt hat. Mon­tag – Will­kom­men und Ken­nen­ler­nen Am Mon­tag wur­den wir offi­zi­ell in der Schule begrüßt. Wir haben viel über den Schul­all­tag dort erfah­ren. Beson­ders cool war eine Ral­lye durch das Schul­ge­bäude, bei der wir alles bes­ser ken­nen­ler­nen konn­ten. Beim Tanz­work­shop und dem gemein­sa­men Früh­stück konn­ten wir direkt etwas von der mal­lor­qui­ni­schen Kul­tur erle­ben. Das hat echt Spaß gemacht und man konnte schnell neue Leute ken­nen­ler­nen. Spä­ter haben wir uns mit einem „Inter­kul­tu­rel­len Plan für ein gutes Zusam­men­le­ben“ beschäf­tigt. In Grup­pen haben wir dar­über dis­ku­tiert und eigene Ideen ein­ge­bracht. Diens­tag – Alcu­dia Am Diens­tag haben wir einen Aus­flug rund um Alcu­dia gemacht. Wir haben alte Bun­ker­an­la­gen und Ver­tei­di­gungs­türme gese­hen. Das war ziem­lich beein­dru­ckend und hat gezeigt, wie schlimm Krieg sein kann. Ein rich­tig coo­les Extra war, dass wir zufäl­lig Übungs­flüge von Feu­er­lösch­flug­zeu­gen am Leucht­turm gese­hen haben. Mitt­woch – Palma Am Mitt­woch ging es nach Palma. Dort haben wir das Con­sell de Mal­lorca besucht und etwas über Poli­tik auf der Insel gelernt. Wir haben sogar selbst eine kleine Debatte gemacht. Beson­ders krass war der Luft­schutz­bun­ker unter dem Gebäude. Dort konnte man sich gut vor­stel­len, wie es in Kriegs­zei­ten war. Danach haben wir noch die Kathe­drale von Palma ange­schaut, die wirk­lich beein­dru­ckend war. Don­ners­tag – St. George’s Day Am Don­ners­tag haben wir noch­mal den Schul­all­tag ken­nen­ge­lernt. Danach sind wir zu den Fei­er­lich­kei­ten zum St. George’s Day in Inca gegan­gen. Es war span­nend zu sehen, wie dort gefei­ert wird. Zurück in der Schule haben wir krea­tiv gear­bei­tet und T-Shirts, Lese­zei­chen und Bad­ges gestal­tet. Die Sta­tio­nen wur­den von Inklusionsschüler*innen betreut, was wir rich­tig gut fan­den. Frei­tag – Abschied Am Frei­tag haben wir die Woche gemein­sam reflek­tiert und dar­über gespro­chen, was wir alles erlebt haben. Danach gab es eine Abschluss­feier mit Zer­ti­fi­ka­ten und einem gemein­sa­men Früh­stück. Am Ende muss­ten wir uns ver­ab­schie­den, was gar nicht so leicht war, weil man in der kur­zen Zeit viele neue Freund­schaf­ten geschlos­sen hat. Fazit Die Woche auf Mal­lorca war eine rich­tig tolle Erfah­rung. Wir haben viel gelernt, neue Leute ken­nen­ge­lernt und viele schöne Erin­ne­run­gen gesam­melt, die wir nicht so schnell ver­ges­sen wer­den. Geför­dert durch

Eras­mus+ Fort­bil­dung in Athen: Künst­li­che Intel­li­genz für den Unter­richt von morgen

2026-04-13
On: 13. April 2026
In: Aktuelles, Europaschule

Vom 23. bis 27. März 2026 nahm ich in den Oster­fe­rien im Rah­men des Eras­mus+ Pro­gramms an einer Fort­bil­dung in Athen teil, die sich inten­siv mit dem Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz im Bil­dungs­be­reich befasste. In dem Kurs „Arti­fi­cial Intel­li­gence Tools for Tea­chers“ bei der Orga­ni­sa­tion ITSART lernte ich pra­xis­nah, wie KI-gestützte Werk­zeuge die Erstel­lung von Unter­richts­ma­te­ria­lien wie Tex­ten, Quiz­zen und inter­ak­ti­ven Übun­gen effi­zi­en­ter gestal­ten kön­nen. Beson­ders span­nend war die Aus­ein­an­der­set­zung mit adap­ti­vem Ler­nen, bei dem digi­tale Platt­for­men genutzt wer­den, um Inhalte und Lern­tempo indi­vi­du­ell an die Bedürf­nisse der Schü­le­rin­nen und Schü­ler anzu­pas­sen. In ver­schie­de­nen Work­shops erprob­ten wir zudem, wie Gami­fi­ca­tion und Simu­la­tio­nen die Moti­va­tion im Klas­sen­zim­mer stei­gern kön­nen und wel­che Mög­lich­kei­ten die KI bei der auto­ma­ti­sier­ten Bewer­tung und Daten­ana­lyse bie­tet, um Lern­fort­schritte prä­zi­ser zu beglei­ten. Dabei kamen auch wich­tige Dis­kus­sio­nen über ethi­sche Aspekte, den ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit Daten und den Schutz der Pri­vat­sphäre nicht zu kurz. Neben dem fach­li­chen Pro­gramm blieb glück­li­cher­weise aus­rei­chend Zeit, den euro­päi­schen Gedan­ken auch kul­tu­rell zu leben. Ich konnte die his­to­ri­sche Alt­stadt Athens rund um die Akro­po­lis erkun­den, die beein­dru­ckende grie­chi­sche Kuli­na­rik in den loka­len Taver­nen genie­ßen und sogar Aus­flüge zu den nahe­ge­le­ge­nen grie­chi­schen Inseln unter­neh­men. Die­ser Aus­tausch mit Lehr­kräf­ten aus ande­ren Län­dern war sehr inspi­rie­rend und hat mei­nen Blick auf die digi­tale Bil­dung in Europa nach­hal­tig erwei­tert. Ich kehre mit vie­len moti­vie­ren­den Ideen zurück und freue mich dar­auf, diese Impulse nun an der Leo­­nore-Gol­d­­schmidt-Schule in die Pra­xis umzu­set­zen. E. Bre­ves Geför­dert durch

Eras­mus-Besuch von den Azo­ren – Gemein­sam Demo­kra­tie erle­ben vom 06.12.-13.12.2025

2026-01-09
On: 9. Januar 2026
In: Aktuelles, Europaschule

Im Rah­men des Erasmus+-Programms durf­ten wir an unse­rer Schule eine beson­dere inter­na­tio­nale Begeg­nung erle­ben: Neun Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie drei Kol­le­gin­nen von den Azo­ren besuch­ten uns für ein gemein­sa­mes Schü­ler­pro­jekt. Zusätz­lich nah­men drei wei­tere Kol­le­gin­nen an einem Job­sha­dowing teil, um unse­ren Schul­all­tag und unsere päd­ago­gi­sche Arbeit ken­nen­zu­ler­nen. Nach der herz­li­chen Begrü­ßung an der Schule und einer gemein­sa­men Schul­füh­rung begann für unsere Gäste ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Ein ers­ter Höhe­punkt war der Besuch des Neuen Rat­hau­ses in Han­no­ver, wo die Gruppe von Frau Plate emp­fan­gen wurde und span­nende Ein­bli­cke in die kom­mu­nale Demo­kra­tie erhielt. Beim anschlie­ßen­den Besuch des Weih­nachts­mark­tes stand das gegen­sei­tige Ken­nen­ler­nen und der kul­tu­relle Aus­tausch im Mit­tel­punkt. Im Ver­lauf der Woche arbei­te­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler inten­siv an einem gemein­sa­men Pro­jekt zum Thema Demo­kra­tie. In einem Work­shop im Fabric­Lab ent­stan­den in inter­na­tio­na­len Grup­pen krea­tive Ban­ner mit selbst gestal­te­ten demo­kra­ti­schen Bot­schaf­ten. Dabei kamen moderne Tech­ni­ken wie der Laser­cut­ter sowie klas­si­sche Scha­blo­nen­druck­ver­fah­ren zum Ein­satz. Wei­tere Pro­gramm­punkte waren der Besuch der Her­ren­häu­ser Gär­ten, Hos­pi­ta­tio­nen im Unter­richt sowie eine erleb­nis­rei­che Exkur­sion nach Ber­lin. Dort setz­ten sich die Teil­neh­men­den an his­to­ri­schen Orten wie der East Side Gal­lery, dem Bran­den­bur­ger Tor und dem Deut­schen Bun­des­tag mit der deut­schen Geschichte, der Bedeu­tung von Frei­heit und den Grund­la­gen demo­kra­ti­scher Mit­be­stim­mung aus­ein­an­der. Auch auf Lan­des­ebene wurde Demo­kra­tie erleb­bar: Bei einer Füh­rung durch den Nie­der­säch­si­schen Land­tag erfuh­ren die Schü­le­rin­nen und Schü­ler, wie poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen ent­ste­hen. Eine anschlie­ßende Stadt­er­kun­dung ent­lang des „Roten Fadens“, orga­ni­siert als inter­ak­tive Ral­lye, ver­band poli­ti­sche Bil­dung mit Team­ar­beit und inter­kul­tu­rel­lem Aus­tausch. Par­al­lel dazu erhiel­ten die am Job­sha­dowing teil­neh­men­den Kol­le­gin­nen viel­fäl­tige Ein­bli­cke in unsere Schule. Sie hos­pi­tier­ten im Unter­richt, lern­ten das Leo­Lab und das Ener­­gie-LAB ken­nen und tausch­ten sich mit der Schul­so­zi­al­ar­beit über Unter­stüt­zungs­struk­tu­ren, Prä­ven­ti­ons­ar­beit und schu­li­sche Zusam­men­ar­beit aus. Den Abschluss der Woche bil­dete ein gemein­sa­mes Abschieds­tref­fen mit Refle­xion, Zer­ti­fi­kats­ver­gabe und einem gemein­sa­men Buf­fet mit deut­schen Spe­zia­li­tä­ten. Der Besuch war für alle Betei­lig­ten eine berei­chernde Erfah­rung, die nicht nur das Ver­ständ­nis für Demo­kra­tie, son­dern auch für kul­tu­relle Viel­falt, Offen­heit und euro­päi­sche Zusam­men­ar­beit gestärkt hat. Die­ser Eras­­mus-Besuch hat gezeigt, wie wert­voll inter­na­tio­nale Schul­pro­jekte sind – für das Ler­nen, für Freund­schaf­ten und für ein gemein­sa­mes Europa.  

Ein ein­zig­ar­ti­ges Erleb­nis: Schü­le­rin­nen und Schü­ler berich­ten über den Eras­mus-Aus­tausch des 9. Jahr­gangs in San Javier, Spanien

2025-04-03
On: 3. April 2025
In: Aktuelles, Europaschule

Am Sonn­tag sind wir um 8:00 Uhr am Flug­ha­fen Han­no­ver ange­kom­men, nach Ams­ter­dam geflo­gen und von dort aus wei­ter nach Ali­cante geflo­gen. Von dort aus sind wir eine Stunde bis nach San Javier in die Schule gefah­ren und zu unse­ren Aus­tausch­part­nern gegan­gen. Etwas spä­ter sind wir dann zu Freun­den gefah­ren, wo wir uns mit allen Spa­ni­ern, Deut­schen und Por­tu­gie­sen getrof­fen haben. Dort haben wir eine Grill­party gemacht und zusam­men geges­sen. An dem Eras­­mus-Aus­­­tausch haben neben unse­rer und der spa­ni­schen Schule auch eine Schule aus Por­tu­gal teil­ge­nom­men, wes­halb wir neben unse­ren Aus­tausch­part­nern auch immer mit den por­tu­gie­si­schen Schü­lern unter­wegs waren.  Nach unse­rer ers­ten Nacht bei unse­ren Gast­fa­mi­lien haben wir uns am Mon­tag an der Schule getrof­fen und sind dann direkt nach Mur­cia gefah­ren. Mur­cia ist die nächste große Stadt und die Haupt­stadt der Region, ähn­lich wie Han­no­ver die Haupt­stadt von Nie­der­sach­sen ist. In Mur­cia ange­kom­men, haben wir uns alle zusam­men die Stadt ange­schaut und beson­dere Sehens­wür­dig­kei­ten gese­hen, wie ein altes Casino und eine Kir­che. Danach gab es typi­sches spa­ni­sches Essen, Gebäck und Mit­tag­essen: eine Art Paella mit Fleisch­fül­lung. Nach­dem wir alle auf­ge­ges­sen hat­ten, durf­ten wir uns in klei­nen Grup­pen die Stadt anse­hen. Als es schon etwa 15 Uhr war, sind wir wie­der zurück zur Schule gefah­ren, wo uns die Gast­fa­mi­lien abge­holt haben. Nach einer kur­zen Pause sind man­che von uns in ein Ein­kaufs­zen­trum gegan­gen. Andere haben mit ihren spa­ni­schen Aus­tausch­part­nern und eini­gen por­tu­gie­si­schen Schü­lern einen Film­abend gemacht.  Am Diens­tag waren wir in der Schule unse­rer Aus­tausch­part­ner, der IES Ruiz de Alda. Dort haben wir viele Brett­spiele gespielt und sogar eigene Spiele ent­wor­fen. Es hat viel Spaß gemacht, krea­tiv zu sein und zusam­men neue Ideen aus­zu­pro­bie­ren. Am Nach­mit­tag besuch­ten wir ein gro­ßes Ein­kaufs­zen­trum, in dem wir shop­pen waren und die Atmo­sphäre genie­ßen konn­ten. Anschlie­ßend waren wir in einer Spiel­halle, wo wir unter ande­rem Bow­ling gespielt haben. Es war ein tol­ler Tag mit viel Spaß und schö­nen gemein­sa­men Erleb­nis­sen! Am Mitt­woch hat­ten wir einen beson­ders erleb­nis­rei­chen Tag. Um 8:00 Uhr fuh­ren wir zur Schule und der Vor­mit­tag begann mit einem beson­de­ren Pro­jekt: Wir pflanz­ten ver­schie­dene Pflan­zen im Gar­ten. Jeder half flei­ßig mit, lockerte die Erde auf und setzte die Setz­linge ein. Es machte Spaß, an der fri­schen Luft zu arbei­ten und etwas für die Umwelt zu tun. Nach einer Mit­tags­pause mach­ten wir uns am Nach­mit­tag auf den Weg in eine Tram­po­lin­halle. Dort konn­ten wir uns rich­tig aus­to­ben, Sal­tos aus­pro­bie­ren und gemein­sam viel lachen. Die Zeit ver­ging wie im Flug, und am Ende waren wir alle müde, aber glück­lich. Es war ein schö­ner und abwechs­lungs­rei­cher Tag. Der Don­ners­tag war genauso schön wie alle ande­ren Tage. Wir sind auf­ge­stan­den und zur Schule gegan­gen. Der Unter­richt war wie immer lus­tig, und alle Schü­ler waren nett. Unser Plan für Don­ners­tag war es, zum Natur­schutz­park zu gehen. Also haben wir uns bereit gemacht, sind in den Bus ein­ge­stie­gen und hat­ten unsere Musik­box dabei. Wir haben Musik gehört, gemein­sam gesun­gen und viel Spaß gehabt. Die Fahrt war sehr unter­halt­sam, da wir Spiele gespielt haben. Irgend­wann kamen wir an und sind den Berg hoch­ge­lau­fen. Der Auf­stieg dau­erte unge­fähr ein bis zwei Stun­den. Die Wege waren breit, mit gro­ßen Kie­sel­stei­nen bedeckt, und am Rand stan­den viele Bäume. Wäh­rend eines Zwi­schen­stopps haben wir eine Höhle ent­deckt, in die man hin­ein­ge­hen konnte. Danach sind wir wei­ter­ge­wan­dert und wur­den mit einer tol­len Aus­sicht aufs Meer belohnt. Oben auf dem Berg ange­kom­men, haben wir alte Schie­nen und eine große Kanone gese­hen. Außer­dem gab es dort Stein­häu­ser. Nach einer Weile sind wir wie­der hin­un­ter­ge­wan­dert und anschlie­ßend mit dem Bus zum Strand gefah­ren. Dort haben wir Vol­ley­ball und Fuß­ball gespielt sowie andere Spiele gemacht. Wir konn­ten uns son­nen und mit den Füßen ins Was­ser gehen. In unse­rer Frei­zeit haben wir Snacks geges­sen, lus­tige Fotos gemacht und sogar einen Dreier-Hucke­­pack geschafft. Alles in allem war der Tag wirk­lich schön. Spä­ter sind wir zurück­ge­fah­ren und haben uns für die Abschluss­party fer­tig gemacht. Diese fand in einer klei­nen Bar bzw. “Loca­tion” statt. Dort haben wir etwas zu essen und zu trin­ken bekom­men, viel getanzt, gelacht, gesun­gen und mit­ein­an­der gere­det. Es war ein wun­der­schö­nes Erleb­nis und ein wirk­lich tol­ler Tag. Zurück in Han­no­ver waren wir uns alle einig: Es war ein wirk­lich unver­gess­li­cher Aus­tausch und ein tol­les Erleb­nis, das wir alle so schnell nicht ver­ges­sen wer­den.

Erasmus+-Austausch nach Târ­go­viște, Rumä­nien – Pro­jekt „Waste, Recy­cling, Upcycling“

2024-11-05
On: 5. November 2024
In: Aktuelles, Berufsorientierung, Europaschule, Umweltschule

Vom 20. bis 25. Okto­ber 2024 hat­ten zehn Schü­le­rin­nen und Schü­ler unse­rer Schule die Gele­gen­heit, im rumä­ni­schen Târ­go­viște am Erasmus+-Projekt „Waste, Recy­cling, Upcy­cling“ teil­zu­neh­men. Die Gruppe setzte sich aus Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Jahr­gänge 7, 9 und 10 zusam­men und wurde von Frau Kaps und Herrn Baum­bach beglei­tet. Der Aus­tausch bot so jun­gen wie älte­ren Teil­neh­men­den viel­fäl­tige Ein­bli­cke in andere Kul­tu­ren und kon­krete Erfah­run­gen mit nach­hal­ti­gen The­men. Ein­blick in die Woche Die Ankunft erfolgte am Sonn­tag, an dem die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in ihren Gast­fa­mi­lien unter­ge­bracht wur­den. Nach einem ers­ten Abend folgte am Mon­tag der Emp­fang an der Part­ner­schule. Die herz­li­che Begrü­ßung durch das rumä­ni­sche Team und eine „Goosechase“-Rallye zum Erkun­den des Schul­ge­län­des schu­fen eine lockere Atmo­sphäre und hal­fen, neue Kon­takte zu knüp­fen. Diens­tag stand der Besuch von zwei Unter­neh­men auf dem Pro­gramm: Das Beko-Werk, das Haus­halts­ge­räte her­stellt und in moderns­ter Industrie-4.0-Technologie pro­du­ziert, sowie eine Eis­waf­fel­fa­brik. Hier muss­ten alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler Hygie­n­e­klei­dung wie Hau­ben, Män­tel und Schu­h­über­zie­her tra­gen, was für einige Lacher und lus­tige Fotos sorgte. Zum Abschluss gab es für alle ein Eis. Am Mitt­woch reiste die Gruppe nach Buka­rest, wo sie das Par­la­ments­ge­bäude und ein Muse­ums­dorf besich­tig­ten. Don­ners­tag folgte ein Work­shop an der Uni­ver­si­tät, bei dem die Schü­ler Bio­plas­tik selbst her­stell­ten und so die Idee nach­hal­ti­ger Mate­ria­lien bes­ser ver­stan­den. Am Frei­tag hieß es dann Abschied neh­men – von den Gast­fa­mi­lien und neuen Freun­den. Es flos­sen viele Trä­nen. Stim­men der Teil­neh­men­den Frieda (9d): Ich habe mich sehr gefreut meine Gast­fa­mi­lie ken­nen­zu­ler­nen und habe mich bei ihnen sehr wohl gefühlt. Am Anfang war es ein wenig schwer, mich in den Tages­ab­lauf der Fami­lie ein­zu­fin­den. In Rumä­nien wird oft gesun­gen und getanzt, und es war toll, dass uns auch einige tra­di­tio­nelle Tänze gezeigt wur­den. Ich habe in die­ser Woche so viel gese­hen und bin über mich selbst hin­aus­ge­wach­sen! Zara (7d): Ich wurde von mei­ner Gast­fa­mi­lie wie ein Fami­li­en­mit­glied auf­ge­nom­men und hatte keine gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen, auch sprach­lich nicht. Gern wäre ich noch län­ger geblie­ben. Ich fand das tra­di­tio­nelle Gewand sehr cool. Es war inter­es­sant, dass die Men­schen so reli­giös waren, ohne dass man es immer gemerkt hat. Beson­ders span­nend fand ich, dass sie sich immer bekreu­zi­gen, wenn sie an einer Kir­che vor­bei­ge­hen. Diana (10d): In Rumä­nien gibt es viele Gerichte, die man nicht kennt, aber sie waren alle sehr lecker. Beson­ders schön war, dass meine Gast­fa­mi­lie alles getan hat, damit ich mich wie zu Hause fühle. Der Aus­tausch war die beste Ent­schei­dung: Ich habe viele neue Per­sön­lich­kei­ten ken­nen­ge­lernt und viel über die Kul­tur erfah­ren. Henri (7d): Die Gast­fa­mi­lie war super­nett, auch wenn die Mut­ter kein Eng­lisch sprach. Es gab viele neue Ein­drü­cke, und ich würde jedem emp­feh­len, an Eras­mus teil­zu­neh­men. Ida (10a): Es gab keine gro­ßen kul­tu­rel­len Unter­schiede, aber Offen­heit war wich­tig. Ich habe viele neue Leute ken­nen­ge­lernt und würde jedem emp­feh­len, so ein Pro­jekt mit­zu­ma­chen. Noah (9d): Das Schul­sys­tem war sehr ver­schie­den, vor allem in Sport. Der Aus­tausch bot viele Erfah­run­gen, die einem im Leben wei­ter­hel­fen kön­nen. Die Woche hat wie­der mal gezeigt, wie span­nend und wert­voll ein Eras­­mus-Aus­­­tausch sein kann – die Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben viel Neues über sich, andere Kul­tu­ren und Umwelt­the­men gelernt.

Hos­pi­ta­tion ita­lie­ni­scher Kolleginnen

2024-08-07
On: 7. August 2024
In: Aktuelles, Europaschule, Umweltschule

Im Rah­men einer Eras­­mus-Par­t­­ner­­schaft waren vom 28. – 31.5.24 zwei Kol­le­gin­nen des Liceo A. Ber­to­lucci aus Parma zu Gast an der Leo­nore-Gold­schmidt-Schule. Im Rah­men eines soge­nann­ten Job-Shadowings nah­men die bei­den Leh­re­rin­nen bei vie­len Gesprä­chen und Hos­pi­ta­tio­nen im Unter­richt sowie Besu­chen im Ener­­gie-LAB und in der Schü­ler­firma „Tex­til­druck“ des 10. Jahr­gangs Ein­sicht in unsere Ansätze der Berufs­ori­en­tie­rung und der Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung. Auch die all­ge­meine Schul­or­ga­ni­sa­tion und vor allem der Ver­än­de­rungs­pro­zess vom leh­rer­ge­lenk­ten zum pro­jekt­ori­en­tier­ten und selbst­ge­steu­er­ten Ler­nen fan­den gro­ßen Anklang bei den Besu­che­rin­nen. Dar­aus ent­wi­ckel­ten sich viele span­nende Fra­gen und Gesprä­che über die Ver­än­de­rung der Leh­re­rolle im Beson­de­ren und der all­ge­mei­nen Schul­ent­wick­lung in Ita­lien und Deutsch­land. Am Ende waren sich alle einig: Die­ser Besuch war ein gro­ßer Gewinn für beide Sei­ten!

Eras­mus-Fahrt nach Straß­burg und Brüs­sel 2024

2024-06-02
On: 2. Juni 2024
In: Aktuelles, Europaschule

Das Eras­mus Pro­jekt „Stra­ß­­burg-Brüs­­sel“ ist etwas ganz Beson­de­res. Die­ses Mal haben sich Schüler*innen aus den Län­dern Rumä­nien, Spa­nien und Deutsch­land vom 07.-12. April 2024 in Straß­burg und Brüs­sel zusam­men­ge­fun­den, um gemein­sam etwas über Europa zu ler­nen. An der Eras­mus­fahrt nah­men aus unse­rer Schule acht Schüler*innen teil, beglei­tet von Herrn Eckert und Frau Duen­sing. Am Sonn­tag­mit­tag begann unsere Reise nach Straß­burg. Als wir abends im Hos­tel anka­men, lern­ten wir zunächst die rumä­ni­sche Gruppe ken­nen. Im Gemein­schafts­raum spiel­ten wir Spiele, bis zum Abend­essen. Wäh­rend­des­sen traf auch die spa­ni­sche Gruppe ein. Danach ver­brach­ten wir gemein­sam Zeit mit Ken­nen­lern­spie­len, bevor wir früh­zei­tig ins Bett gin­gen, da wir am nächs­ten Tag früh auf­ste­hen muss­ten. Am Mon­tag sind wir früh auf­ge­bro­chen, um den ers­ten und ein­zi­gen gan­zen Tag in Straß­burg gut zu nut­zen. Gegen 8:45 Uhr machte sich die Eras­mus­gruppe von unse­rem Hos­tel auf zu unse­rer ers­ten Sta­tion, dem „Coun­cil of Europe“. Dort haben wir eine Füh­rung durch das Gebäude gekom­men. Der „Coun­cil of Europe“ ist der „Euro­pa­rat“. 46 Mit­glieds­staa­ten dis­ku­tie­ren und bespre­chen The­men. Der Euro­pa­rat ver­ab­schie­det keine bin­den­den Gesetze, son­dern dient in ers­ter Linie zum Aus­tausch und zur Berat­schla­gung unter den Län­dern Euro­pas. Wir haben gelernt, dass alle der 46 Mit­glie­der zum Bei­tritt ein Geschenk ver­schen­ken. Deutsch­land hat 1979 zum Bei­tritt den „Was­ser­wald“ ver­schenkt. Das sind durch­sich­tige Säu­len, wel­che mit Was­ser gefüllt sind. Zum Mit­tag sind wir in eine Piz­ze­ria ganz in der Nähe gegan­gen und haben alle zusam­men im Grü­nen Mit­tag geges­sen. Als kleine Mit­tags­pause waren wir im Gar­ten des Lieu d’Europe (Euro­pa­mu­seum in einer Villa). Von dort haben wir eine Schnit­zel­jagd durch das Euro­pa­vier­tel gemacht, mit der wir Insti­tu­tion zu Insti­tu­tion abge­lau­fen haben. Als wir fer­tig waren, haben wir uns noch in einen Park gesetzt und das Wet­ter genos­sen. Auf dem Weg zu unse­rer nächs­ten Sta­tion haben wir das Vier­tel wei­ter erkun­det. Um 16 Uhr haben wir uns als große Gruppe am Euro­päi­schen Par­la­ment getrof­fen. Dort hat­ten wir dann eine Füh­rung. Nach der Füh­rung hat die Gruppe zusam­men eine Boots­tour in die Innen­stadt gemacht. Dort durf­ten wir dann auf eigene Faust die Stadt erkun­den. Gegen 20 Uhr haben wir zusam­men Flam­men­ku­chen geges­sen und den Abend aus­klin­gen las­sen. Am Diens­tag stand der Trans­fer von Stras­bourg nach Brüs­sel an, doch da der Trans­fer erst um ca. 13 Uhr war, hat­ten wir noch Zeit für eine Stadt­füh­rung durch Stras­bourg. Wir hat­ten einen sehr net­ten Tour-Guide der uns durch die Stadt Stras­bourg geführt hat. Er hat uns der Kul­tur und der Geschichte der Stadt näher gebracht, indem er ein altes Lied gesun­gen hat und uns an his­to­ri­sche Orte der Stadt gebracht und dar­ü­ber infor­miert hat. Wir waren z.B am Place de la Ré­pu­bli­que und an der höchs­ten Kir­che der Stadt. Diese und viele wei­tere Orte sind sehr bedeut­sam für die Stadt. Kurz bevor wir zum Flix­bus für den Trans­fer muss­ten hat­ten wir noch kurz Zeit um uns mit Pro­vi­ant aus­zu­stat­ten und dann stand der Trans­fer an. Es war eine sehr lange Reise (ca. 8 Stun­den), dafür war die Reise aber sehr ange­nehm und lus­tig, des­halb ging die Zeit viel schnel­ler vor­bei. Dann sind wir in Brüs­sel ange­kom­men und mit der U-Bahn zu unse­rer Unter­kunft, der „Yooma Urban Lodge“, gefah­ren. Dort haben wir uns dann auf die jewei­li­gen Zim­mer bege­ben, unsere Kof­fer abge­stellt und danach im Foyer noch einige Run­den Kar­ten gespielt. Am Mitt­woch bega­ben wir uns dann in das Herz des Euro­päi­schen Vier­tels in Brüs­sel und besuch­ten mor­gens zunächst den Rat der EU (Minis­ter­rat) und den Euro­päi­schen Rat. Beide Insti­tu­tio­nen befin­den sich unter einem Dach und ver­ei­nen die poli­ti­sche Macht der EU-Mit­­glied­s­­staa­­ten, die hier über ihre Staats­ober­häup­ter und Minis­ter Ein­fluss auf die Geschi­cke der EU neh­men. Nach einem kur­zen Spa­zier­gang vor­bei am bekann­ten Wand­ge­mälde „The Future is Europe“ war­te­ten wir dann vor der Pom­mes­bude „Mai­son Antoine“ auf unser Mit­tag­essen, als wir in der Schlage zufäl­lig auf Bernd Lange, SPD-Euro­­pa­a­b­­ge­or­d­­ne­­ter aus Han­no­ver tra­fen. Er setzte sich spon­tan mit uns in ein Café in der Nähe und beant­wor­tete unsere Fra­gen zur EU. Bei bes­tem Wet­ter erkun­de­ten wir nach dem Mit­tag­essen die his­to­ri­sche Innen­stadt von Brüs­sel. Am spä­ten Nach­mit­tag stand dann noch ein Besuch des „Haus der Euro­päi­schen Geschichte“ an, bei dem wir selbst­stän­dig durch die ver­schie­de­nen Stock­werke der Aus­stel­lung die Ent­wick­lung Euro­pas von den dunk­len Welt­kriegs­ta­gen über die Grün­dung der „Euro­päi­schen Gemein­schaft für Kohle und Stahl“ bis zur EU nach­er­le­ben konn­ten. Nach einem asia­ti­schen Abend­essen lie­sen wir den Abend noch bei guter Stim­mung in einer Karao­ke­bar aus­klin­gen. Der Don­ners­tag (11.04.2024) star­tete direkt mit einem wirk­li­chen High­light. Nach dem Früh­stück fuh­ren wir mit der Stra­ßen­bahn ins EU-Vier­­tel Brüs­sels, um uns das EU-Par­la­­ment anzu­schauen. Hier, wo nur vor weni­gen Tagen noch eine der wich­tigs­ten Migra­ti­ons­re­for­men der EU beschlos­sen wurde, tra­fen wir uns zunächst, zum bereits zwei­ten Mal, mit Bernd Lange von der SPD. Er ist der Vor­sit­zende des Han­dels­aus­schus­ses des Euro­päi­schen Par­la­ments und aktu­ell wie viele andere EU-Abge­­or­d­­nete wie­der auf vie­len Wahl­pla­ka­ten zu fin­den. Mit ihm haben wir über The­men wie den Han­del mit China oder auch die Frage, warum es zwei EU-Par­la­­mente gibt, so wie einige wei­tere The­men gespro­chen. Spä­ter haben wir mit einer rumä­ni­schen Abge­ord­ne­ten sowie mit zwei spa­ni­schen Abge­ord­ne­ten über The­men wie Migra­tion oder deren Lebens­läu­fen gespro­chen. Zum krö­nen­den Abschluss im Par­la­ment haben wir uns einen lei­der eher lang­wei­li­gen Teil einer im Par­la­ment abge­hal­ten Ple­nar­dis­kus­sion ange­schaut. Nach einem gemein­sa­men Mit­tag­essen beim Ita­lie­ner gin­gen wir in inter­na­tio­nal gemisch­ten Klein­grup­pen durch die wun­der­volle Innen­stadt Brüs­sels zum Exter­nal-Action-Ser­­vice der Euro­päi­schen Union, wo wir mit zwei Exper­ten über die The­men Mis­in­for­ma­tion, Faken­ews und unsere Fra­gen gespro­chen haben. Den Abend lie­ßen wir in einer Food-Mark­t­halle und einem anschlie­ßen­den sehr die Grup­pen­dy­na­mik stär­ken­den Besuch in der bereits bekann­ten Karao­ke­bar aus­klin­gen. Am Frei­tag war der letzte Tag. Ein letz­tes Mal früh­stückte die Gruppe zusam­men. Über die Woche haben die Klein­grup­pen jeweils einen Tag doku­men­tiert. Diese Videos haben wir uns vor­ge­stellt und die Woche reflek­tiert. Was hat uns gefal­len und was war unser Lieb­lings­mo­ment? Was wol­len wir in unsere Schu­len mit­neh­men? Die deut­sche Gruppe möchte sich vor allem darum küm­mern, dass in der Schule mehr Wer­bung für die Euro­pa­wahl gemacht wird. Denn in Deutsch­land dür­fen alle Bürger*innen ab 16 Jah­ren wäh­len. Wir haben aber auch erfah­ren, dass das nicht in allen Län­dern so ist. Nach dem letz­ten Zusam­men­kom­men haben wir als Deut­sche ange­fan­gen uns auf den Abschied vor­zu­be­rei­ten. Um 11:15 Uhr hieß es für uns Abschied neh­men. Vor unse­rer Gruppe stand eine fünf­stün­dige Zug­fahrt mit Umstieg in Köln. Hat auch fast alles geklappt. Wir haben alle in der Woche so unglaub­lich viel gelernt. So viel mehr als in einem Monat Schule. Nicht nur Neues über Europa, son­dern auch Neues fürs Leben. Wir haben viele Men­schen getrof­fen und neue Freunde gefun­den. Diese Fahrt wird unver­gess­lich blie­ben!! Cihad Ayd­emir, Lilja Fege­bank, Andrija Jakic, Hanno Kuper, Fre­de­rik Lindt, Lia Manske, Kimi Spon­holz und Lea Wie­gand (Jahr­gang 12)

Waste, Recy­cling & Upcy­cling – Eras­mus­aus­tausch an der Leogos

2024-03-10
On: 10. März 2024
In: Aktuelles, Europaschule, Umweltschule

Vom 3. bis zum 9. März 2024 fand an unse­rer Schule eine auf­re­gende Eras­mus­wo­che statt, die ganz im Zei­chen von Waste, Upcy­cling und Recy­cling stand. Es nah­men Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gänge 6, 8 und 9 teil. Wir hat­ten das Ver­gnü­gen, Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus Rumä­nien und Mal­lorca bei uns zu begrü­ßen und gemein­sam eine Viel­zahl inter­es­san­ter Akti­vi­tä­ten zu erle­ben. Bereits am Sonn­tag wur­den die rumä­ni­schen Gäste herz­lich am Flug­ha­fen Han­no­ver emp­fan­gen und ver­brach­ten den Nach­mit­tag in ihren Gast­fa­mi­lien. Am dar­auf fol­gen­den Tag konn­ten sie am Unter­richt teil­neh­men und einen Ein­blick in unse­ren Schul­all­tag gewin­nen. Am Mon­tag­mit­tag tra­fen dann auch die Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus Mal­lorca bei uns ein. Gemein­sam fuh­ren wir mit der S- und Stra­ßen­bahn zur Schule, wo wir uns in der Aula bei Ken­nen­lern­spie­len und einem anschlie­ßen­den abwechs­lungs­rei­chen Buf­fet bes­ser ken­nen­ler­nen konn­ten. Jede Gast­fa­mi­lie hatte etwas lecke­res dazu bei­gesteu­ert. Am Diens­tag besuch­ten wir den Work­shop „Pla­s­ti­cy­cle“ beim Platz­Pro­jekt Lin­den. Dort lern­ten wir, wie man aus altem Plas­tik Neues her­stel­len kann und durf­ten selbst Hand anle­gen, um Kara­bi­ner­ha­ken, Kämme und Gar­de­ro­ben­ha­ken zu pro­du­zie­ren. Eine span­nende Erfah­rung für uns alle! Mitt­woch erkun­de­ten wir gemein­sam die Alt­stadt von Han­no­ver und besuch­ten das Rat­haus. Hier wur­den wir von der Bür­ger­meis­te­rin Frau Plate herz­lich emp­fan­gen. Mitt­woch Nach­mit­tag spa­zier­ten wir durch den Zoo, wäh­rend uns am Don­ners­tag eine Besich­ti­gung der Müll­ver­bren­nungs­an­lage EEW erwar­tete, wo wir lern­ten, wie aus Müll Ener­gie gewon­nen wird. Der Don­ners­tag endet mit einem gemein­sa­men Essen in der Schule. Der WP Haus­wirt­schaft von Frau Schrö­der hatte eine Kar­tof­fel­suppe und Kuchen für uns vor­be­rei­tet. Herz­li­chen Dank an den Kurs! Am Frei­tag tauch­ten wir in die Welt des Upcy­clings ein und gestal­te­ten aus alten Ban­nern Porte­mon­naies und eine Wim­pel­kette bei Unter einem Dach in Hain­holz. Ein nach­hal­ti­ges Quiz run­dete den Tag ab, bevor wir uns am Abend zu einer Abschieds­party in der Mensa tra­fen. Obwohl der Abschied am Sams­tag schwer­fiel, sind wir bereits vol­ler Vor­freude auf das geplante Tref­fen im Herbst in Rumä­nien und hal­ten über Mes­sen­ger regen Kon­takt. Diese Eras­mus­wo­che hat uns nicht nur neue Freund­schaf­ten gebracht, son­dern auch gezeigt, wie wich­tig es ist, gemein­sam Ver­ant­wor­tung für unsere Umwelt zu über­neh­men und krea­tiv zu sein. San­dra Kaps

Ein Trip nach San Javier – Ein Aus­tausch­pro­jekt aus Sicht der Schülerinnen

2024-02-26
On: 26. Februar 2024
In: Aktuelles, Europaschule

Im Novem­ber letz­ten Jah­res waren vier Aus­tausch­schü­le­rin­nen der IES Ruiz de Alda an unse­rer Schule und haben unse­ren Schul­all­tag, sowie auch Han­no­ver ken­nen­ge­lernt. Aus­flüge in die Stadt, ein Besuch der Her­ren­häu­ser Gär­ten und ein paar Regen­schauer stan­den auf dem Pro­gramm. Im Januar waren nun vier Schü­le­rin­nen unse­rer Schule für 2 Wochen in Spa­nien. Es geht an die Süd-Ost-Küste Spa­ni­ens. San Javier ist eine Klein­stadt in Mur­cia, die sich der Land­wirt­schaft und See­fahrt gewid­met hat. Als wir in Ali­cante aus dem Flie­ger stei­gen scheint uns die Sonne ins Gesicht. Nach einem herz­li­chen Will­kom­men stei­gen wir in die Autos und fah­ren Rich­tung San Javier. Auf der Auto­fahrt bewun­dere ich die Land­schaft: sich im Wind wie­gende Pal­men, wohin man auch blickt, ist der Boden tro­cken und trotz­dem haben ein paar beson­ders hart­nä­ckige Büsche sich ihren Platz gesucht. Als wir an klei­nen Häu­sern eines Dor­fes vor­bei­fah­ren, fällt mir sofort der spa­­nisch-medi­­ter­rane Bau­stil auf: beige oder gelbe Wände mit, von Ton­zie­geln gedeck­ten, Dächern. Die Luft hat sich förm­lich ver­än­dert. Naja, sie hat sich wirk­lich ver­än­dert, der Salz­ge­halt ist höher und die Luft­feuch­tig­keit ist nied­ri­ger. Doch auch fühlt sich die Luft anders an. Ein Gefühl von Vor­freude und Aben­teuer macht sich in mei­nem Magen breit. Am Abend tref­fen wir uns alle zusam­men am Strand des soge­nann­ten Mar Menor, was Spa­nisch für Klei­nes Meer ist. Eigent­lich ist es eine Salz­was­ser­la­gune. Das „Meer“ das erste Mal hier zu sehen, löst ein Gefühl von Frei­heit, Vor­freude und Ent­span­nung aus. Obwohl es schon spät ist und man schon die Sterne am Him­mel auf­blit­zen sehen kann, ist es nicht allzu kalt und wir genie­ßen unse­ren ers­ten Son­nen­un­ter­gang in Spa­nien. Wäh­rend wir auf das Farb­spiel aus Rosa- und Rot­tö­nen bli­cken, lachen wir gemein­sam und freuen uns, auf das, was vor uns liegt. Am Mon­tag, unse­rem ers­ten Schul­tag, tref­fen wir die Schul­lei­te­rin. Uns wer­den die Schul­re­geln erklärt: Wir besu­chen den Unter­richt, wie auf dem Stun­den­plan abge­bil­det, um die Toi­let­ten wäh­rend des Unter­richts nut­zen zu kön­nen, muss man zuerst einen Schlüs­sel holen und sie auf­schlie­ßen, Han­dys dür­fen auf dem Schul­ge­lände nicht genutzt wer­den. Dann beginnt auch schon unsere erste Unter­richts­stunde. Auch, wenn es zunächst schwie­rig ist, dem Unter­richt auf Spa­nisch zu fol­gen, wird es über die Tage hin­weg doch immer leich­ter. In der Woche haben wir ins­ge­samt 20 Schul­stun­den á 55 Minu­ten. Zwi­schen­drin haben wir immer mal wie­der Frei­stun­den, die wir meis­tens in der Biblio­thek ver­brin­gen und unsere Auf­ga­ben, die wir von unse­ren Leh­rern auf­be­kom­men haben, erle­di­gen. Auch wenn viele Gemein­sam­kei­ten mit dem Unter­richt zuhause zu fin­den sind, gibt es doch einige Unter­schiede: Der Musik­un­ter­richt ist eher eine Mischung aus The­a­­ter- und Musik­un­ter­richt und im Sport­un­ter­richt, in Vor­be­rei­tung auf das Thema Schwert­kampf, bzw. Fech­ten, wird vor­erst mit Schwimm­nu­deln trai­niert. Einige Fächer, wie Wirt­schaft oder Medi­en­kom­pe­tenz ken­nen wir von unse­rer Schule nicht. Auch an den All­tag außer­halb der Schule müs­sen wir uns erst­mal gewöh­nen. Wir tref­fen uns oft erst spät mit den Freun­den unse­rer Aus­tausch­schü­le­rin­nen. Wir backen einen Kuchen, besu­chen das Ein­kaufs­zen­trum oder tref­fen uns am Strand. Son­nen­schein und gutes Wet­ter sind unsere ste­ti­gen Beglei­ter und wir genie­ßen die Son­nen­strah­len in vol­len Zügen. Mit der Zeit fällt es uns immer leich­ter Spa­nisch zu ver­ste­hen und wir trauen uns, auf Spa­nisch zu reden. Ins­be­son­dere müs­sen wir uns an die spa­ni­sche Spon­ta­ni­tät gewöh­nen. Oft wis­sen wir nicht, was für den Nach­mit­tag geplant ist und füh­len uns des­halb etwas unsi­cher. Doch mit der Zeit gewöh­nen wir uns auch daran und ler­nen, die Dinge hin­zu­neh­men, wie sie kom­men. Mit Freun­den und unse­ren Gast­fa­mi­lien unter­hal­ten wir uns über die Kul­tur und erfah­ren, wie das Leben in Spa­nien so ist. Wir tau­schen uns über kul­tu­relle Unter­schiede und Tra­di­tio­nen und Bräu­che aus. Als wir am Sonn­tag in den Flie­ger stei­gen wird es uns weh­mü­tig. In den zwei ver­gan­ge­nen Wochen haben wir so viel gelernt und mit­ge­nom­men. Wir haben gelacht, neue Freund­schaf­ten geschlos­sen und eine neue Kul­tur ken­nen­ge­lernt. Wir haben Pro­bleme bewäl­tigt und Sprach­bar­rie­ren über­wun­den. Wir wer­den nicht nur das Wet­ter, son­dern auch die offene und gelas­sene Art der Men­schen, ver­mis­sen. Eines ist klar: Diese Erin­ne­run­gen blei­ben für die Ewig­keit. Wir bedan­ken uns bei Eras­mus und bei allen Betei­lig­ten, die uns die­ses Erleb­nis ermög­licht haben. Lena, Cora­lie, Marie und Paula

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