

Im Rahmen des Erasmus+-Programms durften wir an unserer Schule eine besondere internationale Begegnung erleben: Neun Schülerinnen und Schüler sowie drei Kolleginnen von den Azoren besuchten uns für ein gemeinsames Schülerprojekt. Zusätzlich nahmen drei weitere Kolleginnen an einem Jobshadowing teil, um unseren Schulalltag und unsere pädagogische Arbeit kennenzulernen.
Nach der herzlichen Begrüßung an der Schule und einer gemeinsamen Schulführung begann für unsere Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Ein erster Höhepunkt war der Besuch des Neuen Rathauses in Hannover, wo die Gruppe von Frau Plate empfangen wurde und spannende Einblicke in die kommunale Demokratie erhielt. Beim anschließenden Besuch des Weihnachtsmarktes stand das gegenseitige Kennenlernen und der kulturelle Austausch im Mittelpunkt.
Im Verlauf der Woche arbeiteten die Schülerinnen und Schüler intensiv an einem gemeinsamen Projekt zum Thema Demokratie. In einem Workshop im FabricLab entstanden in internationalen Gruppen kreative Banner mit selbst gestalteten demokratischen Botschaften. Dabei kamen moderne Techniken wie der Lasercutter sowie klassische Schablonendruckverfahren zum Einsatz.
Weitere Programmpunkte waren der Besuch der Herrenhäuser Gärten, Hospitationen im Unterricht sowie eine erlebnisreiche Exkursion nach Berlin. Dort setzten sich die Teilnehmenden an historischen Orten wie der East Side Gallery, dem Brandenburger Tor und dem Deutschen Bundestag mit der deutschen Geschichte, der Bedeutung von Freiheit und den Grundlagen demokratischer Mitbestimmung auseinander.
Auch auf Landesebene wurde Demokratie erlebbar: Bei einer Führung durch den Niedersächsischen Landtag erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie politische Entscheidungen entstehen. Eine anschließende Stadterkundung entlang des „Roten Fadens“, organisiert als interaktive Rallye, verband politische Bildung mit Teamarbeit und interkulturellem Austausch.
Parallel dazu erhielten die am Jobshadowing teilnehmenden Kolleginnen vielfältige Einblicke in unsere Schule. Sie hospitierten im Unterricht, lernten das LeoLab und das Energie-LAB kennen und tauschten sich mit der Schulsozialarbeit über Unterstützungsstrukturen, Präventionsarbeit und schulische Zusammenarbeit aus.
Den Abschluss der Woche bildete ein gemeinsames Abschiedstreffen mit Reflexion, Zertifikatsvergabe und einem gemeinsamen Buffet mit deutschen Spezialitäten. Der Besuch war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung, die nicht nur das Verständnis für Demokratie, sondern auch für kulturelle Vielfalt, Offenheit und europäische Zusammenarbeit gestärkt hat.
Dieser Erasmus-Besuch hat gezeigt, wie wertvoll internationale Schulprojekte sind – für das Lernen, für Freundschaften und für ein gemeinsames Europa.






















































