Die Leonore-Goldschmidt-Schule wird 30. Partnerschule der EC Hannover Indians
Wahnsinn! Die 30. Schule im ECHten Partnerschulprojekt… Es ist vollbracht! Im Rahmen der Saisoneröffnungsfeier der EC Hannover Indians, konnte Projektleiter Sven Neumann auf der Bühne die 30. Schule im Projekt bekannt geben. In den letzten Wochen gab es intensiver Gespräche mit Susan Dickti, Oberstufenkoordinatorin, sowie Daniel Fleischmann, Sportfachbereichsleiter, der Leonore-Goldschmidt-Schule, IGS Hannover- Mühlenberg. Sowohl die beiden als auch der Schulleiter Herr Dr. Bax, waren von dem Projekt sehr angetan und von dem Mehrwert für die ca. 1800 Schülerinnen und Schüler, sowie die ca. 180 Lehrkräfte, überzeugt. So kam es dazu, dass Sven Neumann sie zur Übergabe des Partnerschulschals und des Projektschildes am 1.9. auf die Radio Hannover Bühne holte und damit die 30. Partnerschule offiziell vorstellen konnte. Wir freuen uns auf die ersten Besuche der Schülerinnen und Schüler bei den Spielen unserer Jungs und sind bereits zum 50-jährigem Jubiläum am 12. September 24 in die Schule eingeladen worden. Mal schauen, wer da die EC Hannover Indians dann auf dem Fest vertritt.
Ein Blick über den Tellerrand: Unser Auslandspraktikum in Italien
Mit gemischten Gefühlen traten wir die Reise am 06.02.2024 an – Vorfreude, Neugier und Nervosität begleiteten uns. Doch schon bei unserer Ankunft in Bologna wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Wir fuhren von Bologna nach Parma zu unseren Gastfamilien nach Hause, wo wir auch von den weiteren Familienmitgliedern mit offenen Armen empfangen wurden Der Alltag mit den Gastfamilien Morgens vor der Schule oder vor dem Praktikum haben wir entweder zusammen gefrühstückt oder haben den Tag zusammen geplant. In unserer ersten Woche sind wir mit unseren Austauschschülern zur Schule „Attilio Bertolucci“ gegangen und nahmen ebenfalls am Unterricht teil. Die Lehrer haben uns nicht wirklich in den Unterricht eingebunden, stattdessen mussten wir an unseren Schulaufgaben aus Deutschland arbeiten. Sehr überraschend war für uns, dass der Unterricht lockerer gestaltet ist als in Deutschland. Zum Beispiel wurde ständig am Handy oder iPad gespielt oder im Unterricht geredet und keiner hat etwas dazu gesagt. Die Schule besuchten wir von Montag bis Samstag und nach der Schule hatten wir genug Zeit, um das Leben unserer Austauschschüler kennenzulernen. Während des Praktikums hatten wir nach dem Betrieb nicht mehr so viel Zeit, weil das Praktikum länger ging, als der Unterricht in der Schule. Am Wochenende haben wir viel zusammen als Gruppe gemacht – wir sind unter anderem in andere Städte gefahren und haben die Kultur kennengelernt. Das Praktikum In den letzten beiden Wochen hatten wir unser Praktikum im Unternehmen „Opem S.P.A.“, welches Maschinen für Kaffeeverpackungen herstellt. Das Unternehmen hat viele verschiedene Bereiche, wo man arbeiten kann und wir durften in jeden Bereich reinschnuppern, wie zum Beispiel im Büro oder in der Montage. Wir haben Aufgaben erledigt, wie das Kontrollieren von Plänen für die Maschinen, das Überarbeiten von Gebrauchsanweisungen, einen Blick über die Finanzen haben und wichtige Teile bestellen, die man zum Bau der Maschinen braucht. Dies hat uns einen großen Einblick in die Berufswelt gegeben und hat uns auch gezeigt, was wir zum Beispiel gerne oder garnicht machen wollen. Das Personal war sehr freundlich und viele haben auch versucht uns in die Arbeitswelt zu integrieren und haben uns Aufgaben gegeben. Wir hatten die Möglichkeit in der Kantine Mittag zu essen und haben dies natürlich genutzt. Der Gegenbesuch der Italiener in Deutschland Nachdem wir unsere Austauschschüler am 27.05.2024 vom Flughafen in Hannover abgeholt haben, sind wir zu uns nach Hause gefahren, wo sie sich eingelebt haben. In den ersten beiden Wochen waren sie mit uns in der Schule und in der letzten Woche haben wir unterschiedliche Betriebe besucht, da ihr Praktikum leider ausgefallen ist. Es war manchmal etwas stressig, so viele Sachen mit ihnen zu unternehmen und alles perfekt zu organisieren, jedoch haben wir es auf die beste Art gemeistert und die Austauschschüler waren insgesamt zufrieden, auch wenn es nicht jeden Tag rund zwischen uns lief. Durch den Schüleraustausch erhielten wir einen Einblick in eine andere Kultur und Sprache. Auch wenn wir anfangs etwas nervös waren und nicht wussten, was auf uns zukommt, war das eine sehr schöne Zeit und ein tolles Erlebnis. Traut euch! Sarina, Jasmin & Jonas
„Akademie der Spiele“ im 9. Jahrgang
Gleich zum Schuljahresbeginn, vom 12.–16. August 2024, durfte der komplette 9. Jahrgang an der besonderen Projektwoche „Akademie der Spiele“ teilnehmen, die in den Herrenhäuser Gärten und diversen anderen Orten in Hannover stattfand. Bereits im Vorfeld der Projektwoche waren die Schüler*innen am 03. April 2024 zu einer Besichtigung in die Herrenhäuser Gärten eingeladen. Es gab verschiedene Führungen und sehr viele Informationen zu den historischen Hintergründen und Anlagen der Gärten. Die Projektwoche startete dann am 12. August bei bestem Sommerwetter mit einer Auftaktveranstaltung im Gartentheater, wo alle Schüler*innen und Lehrkräfte begrüßt wurden. Die verschiedenen Workshops und Workshopleitenden wurden vorgestellt. In kleineren Gruppen wurde dann für die nächsten Tage in den Workshops gearbeitet. Die Schüler*innen beschäftigten sich mit verschiedensten Themen rund um das Leben im Zeitalter des Barock. Dabei lernten die Jugendlichen einiges über das Zeitalter des Barock, aber auch der Bezug zur Gegenwart wurde hergestellt. Lebensmittel und Speisen aus dem Barock-Zeitalter wurden hergestellt und verkostet. Auch barocke Gärten wurden geplant und nachgebaut – auf Papier, als plastisches Kunstwerk oder auch in digitaler Weise als Minecraft-Landschaft. In einem Workshop entwickelten Schüler*innen einen eigenen Song mit Musikvideo, andere erstellten lyrische Texte. Viele der Workshops fanden in den großartigen Herrenhäuser Gärten statt, sowohl im Großen Garten als auch im Berggarten. Es gab aber auch andere Ort wie das Musik- und Schulbiologiezentrum, Sprengel-Museum, Schauspielhaus, Volkshochschule oder Hotels wie das Courtyard Marriott oder Sheraton, in denen Workshops stattfanden. Am letzten Projekttag, Freitag, den 16. August, gab es eine große Präsentationsveranstaltung im Großen Garten. Einige Gruppen stellten ihre Ergebnisse auf der Bühne des Gartentheaters dar: Es gab Theater, Musik, Klanginstallationen, lyrische Texte zu bewundern, aber auch eine Präsentation zum Mixen von Cocktails. Auch an den Ständen rund um das Gartentheater präsentierten Workshop-Gruppen ihre Arbeitsergebnisse den Mitschüler*innen, Eltern und Lehrkräften. Die „Akademie der Spiele“ war wieder ein voller Erfolg. Viele Schüler*innen sind über sich hinausgewachsen und haben ganz neue Talente und Fähigkeiten an sich entdeckt oder auch neue Interessen gefunden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Christina Fricke und Peter Kubik vom Fachbereich Herrenhäuser Gärten für die tolle Organisation der „Akademie der Spiele“! Ein weiteres Dankeschön geht an die Workshopleitenden sowie an die VHV-Stiftung und die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, die diese Veranstaltung finanziell unterstützt und damit möglich gemacht haben. DANKE! Maria Schubert Koordinatorin Berufsorientierung
Hospitation italienischer Kolleginnen
Im Rahmen einer Erasmus-Partnerschaft waren vom 28. – 31.5.24 zwei Kolleginnen des Liceo A. Bertolucci aus Parma zu Gast an der Leonore-Goldschmidt-Schule. Im Rahmen eines sogenannten Job-Shadowings nahmen die beiden Lehrerinnen bei vielen Gesprächen und Hospitationen im Unterricht sowie Besuchen im Energie-LAB und in der Schülerfirma „Textildruck“ des 10. Jahrgangs Einsicht in unsere Ansätze der Berufsorientierung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Auch die allgemeine Schulorganisation und vor allem der Veränderungsprozess vom lehrergelenkten zum projektorientierten und selbstgesteuerten Lernen fanden großen Anklang bei den Besucherinnen. Daraus entwickelten sich viele spannende Fragen und Gespräche über die Veränderung der Lehrerolle im Besonderen und der allgemeinen Schulentwicklung in Italien und Deutschland. Am Ende waren sich alle einig: Dieser Besuch war ein großer Gewinn für beide Seiten!
Projektwoche ZUKUNFT im 11. Jahrgang vom 10.–13. Juni 2024
Alle Schüler*innen des 11. Jahrgangs nahmen im Juni 2024 an einer Projektwoche teil, in der sie sich mit Zukunftsthemen auseinandersetzten. Dazu gehörten die Berufs- und Studienorientierung (Assessmentcenter-Training mit Frau Preuß-Greiner von der AOK, Berufsweg-Parcours, „Tag der Studienberufe“), Überbrückungsmöglichkeiten nach der Schule (Gap Year) oder Lernen fürs Leben im Bereich Versicherungen und Finanzen. Hier sind einige Berichte zu den verschiedenen Bausteinen der Woche. Workshop „Fit for Life ‑Versicherungen und Finanzen“ Jede 11. Klasse nahm an dem 90-minütigen Workshop „Fit for Life ‑Versicherungen und Finanzen“ teil. Herr Frank Pillhock, der als freier Versicherungsfachmann bei der Allianz engagiert ist, hat am 11.06.24 in unserer Klasse einen Vortrag über diverse Versicherungen und wichtige zu beachtende Aspekte dieses Themas gehalten. Für diese freiwillige Tätigkeit (gemeint ist der Workshop im 11. Jahrgang) entschied er sich, da er der Gesellschaft etwas zurückgeben will. Eine Versicherungsart, die uns vorgestellt wurde, ist die Haftpflichtversicherung. Hier verdeutlichte er, wie dringend man eine solche abschließen sollte, da die Kosten, die man selbst tragen muss, wenn man keine Versicherung abgeschlossenen hat, existenzbedrohend hoch sein können. Herr Pillhock vermittelte ebenfalls exemplarisch, inwiefern es mehrere „Pflicht-Haftpflichtversicherungen“ gibt; beispielsweise die Haus‑, Hund‑, Auto-/Scooter- und Privatversicherung. Auch stellte Herr Pillhock uns die Unterschiede von (gesetzlicher) Krankenversicherung, Arbeitsunfähigkeitsversicherung usw. vor. Des Weiteren wurden uns die gesetzlichen Hintergründe klar gemacht. Zudem verdeutlichte er, worauf man konkret beim Abschließen von Versicherungen und dem Benutzen von Online-Vergleichsportalen achten muss, bspw. Tücken sowie das Vorgehen von Versicherungen. Auch lernten wir etwas über die Vor- und Nachteile des Abschließens von Versicherungen online bzw. vor Ort, beim einen die Ungewissheiten, beim anderen die Kosten. Insgesamt war der Besuch äußerst informativ und interessant. Dazu wurden die Punkte sehr eindringlich erläutert. Man bekam das Gefühl wirklich etwas für das Leben zu lernen. Dies ist in der Schule nicht immer ganz der Fall. (Henrik Peetz, 11c) Gap Year Alle Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs hatten am Dienstag, 11.06.24 die Gelegenheit, sich in den Räume des 12./13. Jahrgangs an Infoständen verschiedener renommierter Wohltätigkeitsvereine, darunter der ASB, die Johanniter und AFS Interkulturelle Begegnungen e.V., umfassend zu informieren. Die Stände boten uns wertvolle Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten und Programme, die ein Gap Year bietet. Vertreten waren unter anderem: ASB (Arbeiter-Samariter-Bund): Im Freiwilligen Sozialen Jahr wird man in verschiedenen Bereichen (Blaulicht, Essensauslieferung, …) eingesetzt. Die Vorteile eines FSJ sind: aktive Mitgestaltung, Wartezeit überbrücken (z.B. Anrechnung eines Freiwilligendienstes fürs Medizinstudium), Taschengeld, Neue Skills, Vernetzung und es ist ein Sprungbrett in den Beruf. AIFS Education Travel: Mit AIFS Education Travel kann man nach der Schule an Angeboten wie Work&Travel, Au Pair oder Studium im Ausland teilnehmen. Die Organisation unterstützt die Teilnehmenden vor und während des Auslandsaufenthalts und stellt allen Reisenden eine*n Berater*in zur Seite. Politik zum Anfassen e.V.: Der Workshop „Politik zum Anfassen e.V.“ informierte über Möglichkeiten für ein Gap Year, insbesondere durch Praktika und Freiwilligendienste. Es werden Schülerpraktika, gelenkte Praktika an Fachoberschulen (FOS), und Freiwilligendienste wie das Bundesfreiwilligendienst (BFD) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) angeboten. Dabei können junge Menschen praktische Erfahrungen in sozialen Bereichen, Medien, Organisation und mehr sammeln, ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und aktiv Projekte gestalten. Die Organisation betont die Wichtigkeit von Teamarbeit, Kreativität und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Freiwilligendienste Kultur und Bildung: Interessierst du dich für Politik und Kultur, Kunst und Musik? Dann könnte ein Freiwilligendienst genau das Richtige für dich sein! Ein Jahr lang hast du die Möglichkeit, in über 210 verschiedenen Einrichtungen und Institutionen wie Musikschulen, Parteien, Stiftungen, Kunstschulen und Kulturämtern zu arbeiten. Dabei kannst du wertvolle Erfahrungen für dein späteres Berufsleben sammeln und viele spannende Menschen kennenlernen. Das Beste daran: Du verdienst dir ein Taschengeld und wirst bei Studienplatzbewerbungen bevorzugt. Interessiert? Dann schau mal hier: → www.lkjnds.de (externer Link) Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.: Die Johanniter Hannover haben uns erzählt, das man bei ihnen nicht nur die typischen Ausbildungsmöglichkeiten zum Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter hat, sondern auch in den Bereichen Fahrdienst, Erste-Hilfe Training, Hausnotruf, Menüservice, Kindertagesstätten Ganztagsschulbetreuung und Flüchtlingshilfe arbeiten kann. Allem voran ging es allerdings um die Möglichkeit eines FSJ bzw. BFD. Dabei kann man in Hannover, Garbsen, Langenhagen, Wunstorf, Ronnenberg, Landesbergen und Schwarmstedt tätig sein. Alle weiteren Infos kann man unter → fsj-hannover.de (externer Link) finden. AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.: In dem Workshop von der AFS ging es um Schüleraustausche, Freiwilligendienste und Gastfamilienprogramme, die über einen Zeitraum von 3– 12 Monaten dauern. Die AFS ist ein internationales Netzwerk mit Partnerorganisationen in über 50 Ländern mit verschiedenen Einsatzfeldern. Außerdem gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten und sogar Stipendien wodurch jeder der sich dafür interessiert bestmöglich unterstützt und gefördert werden kann. Diakonie: Der Workshop wurde eingeleitet mit Falten einem Origami Herzens währenddessen die ersten Informationen gesagt wurden. Die Diakonie gehört zur Katholischen Kirche und bietet soziale Berufe im freiwilligen Dienst. Die Diakonie hat Stellen in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und in der Heilerziehungspflege. Es gibt verpflichtende Seminare und auch Einsatzstellen mit Unterkünften wo die Miete übernommen wird. Bericht der Klasse 11f Berufsweg-Parcours Am Mittwoch, den 12.06.2024 kamen verschiedenen Unternehmen in die Turnhalle und informierten die Schüler*innen des 11. Jahrgangs an Ständen über die Ausbildungs‑, Studien- und andere Karrieremöglichkeiten. Teilweise brachten sie berufs- oder unternehmenstypische Aufgaben mit, damit die Schüler*innen einen kleinen Einblick in die Praxis erhielten. So wurde z.B. bei dm Drogeriemarkt ein Lippenpeeling hergestellt oder bei der Universität Göttingen die Zutatenlisten von Lebensmitteln analysiert. Alle Schüler*innen wurden in feste Kleingruppen eingeteilt und wanderten mit ihren Gruppen nach einem vorgegebenen Ablauf von Stand zu Stand. Zum Schluss gab es dann noch die Möglichkeit, sich frei mit Unternehmensvertreter*innen auszutauschen. Der Berufsparcours wurde organisiert und begleitet von Martina Czayka vom Team der Up Consulting GmbH. Zum Berufsweg-Parcours gehört auch die Berufsweg-App, die bereits eine Woche vor dem Berufsweg-eingeführt wurde. Jugendliche können damit ihre Stärken und Interessen herausfinden, ihren Lebenslauf erstellen und sich auf ganz einfachem Weg für Praktikum, Ausbildung oder Nebenjob bewerben. Tag der Studienberufe Am Donnerstag, 13.06.2024 war der „Tag der Studienberufe“, bei dem eine Vorstellung von unterschiedlicher Studienberufen durch Referent*innen stattfand. Die Schüler*innen des 11. Jahrgangs konnten an zwei ausgewählten und für sich interessanten Vorstellungen teilnehmen und bekamen die Chance über die jeweiligen Werdegänge der Referent*innen und deren Studiengänge einiges zu erfahren. Die Kurse gingen jeweils 45 Minuten. Ich habe am Workshop „Bodystreet“ mit Axel Kienast und einer dual Studierenden teilgenommen. Sie hat über ihr duales Studium berichtet, so dass man einen guten Einblick in diesen Studiengang bekommen hat. Axel Kienast erzählte, wie er zu diesem Beruf kam und was man für Fähigkeiten mitbringen muss. Man hat auch einen guten Einblick in die Arbeitswelt des Berufes bekommen. Durch die sehr freundliche und lässige Art, ist mir dieser Workshop positiv in Erinnerung geblieben. In meinem zweiten Workshop „Mediendesign und Visual Arts“ wurde vorgestellt, welche Möglichkeiten dieses Studium bietet. Der Referent hat von seinen eigenen Erfahrungen erzählt und was für Inhalte in der Ausbildung durchgeführt werden. Auf der Akademie Dr. Buhmann dauert die Ausbildung zwei Jahre. Zusätzlich macht man ein Praktikum von vier bis sechs Wochen. Das dritte Jahr beinhaltet ein Auslandsaufenthalt in Irland oder England. Dort studieren die Studenten und Studentinnen ein Jahr. Man kann diesen Werdegang evtl. mithilfe von BAföG und Stipendien finanzieren. Der Referent war sehr freundlich und war auf Fragen anzusprechen. Insgesamt fand ich diesen Tag sehr gut um evtl. herauszufinden, in welche Richtung man einmal gehen möchte. Es hilft zur Orientierung und gibt schöne Einblicke in verschiedene Studiengänge. Lara Scholl, 11b Ich habe an den Kursen „Meeresgeologie“ und „Astrophysik“ teilgenommen. Insgesamt habe ich einen sehr positiven Eindruck von der Veranstaltung. Besonders gut gefallen hat mir Meeresgeologie, da ich selbst ein hohes Interesse an Meeresforschung habe. Der Workshop war sehr gut gegliedert und spannend vorgetragen, so dass man gut zuhören konnte und auch immer Zwischenfragen stellen konnte. Auch nach der Präsentation habe ich noch mit Herrn Dr. Kuhn geredet. Er hat sich hinterher extra noch mal Zeit genommen und so konnte ich auch noch tiefergehende Fragen stellen, die z.T. auch fachspezifisch waren. Dadurch habe ich einen sehr guten Einblick gewonnen, und auch noch andere Bereiche der Meeresforschung kennengelernt, was meinen Blick erweitert hat.Bei dem zweiten Kurs war ich bei dem Astrophysiker Herrn Dr. Fehrmann. Auch dieser Vortrag war spannend gestaltet und informativ. Auch wenn Physik nicht meine Richtung ist, war es gut mal zu sehen, was man als Physiker eigentlich macht und was die Physik ausmacht. Auch hier konnte man wieder problemlos Fragen stellen und die Physik wurde so erklärt, dass ich, obwohl ich nicht sonderlich in Physik bewandert bin, problemlos folgen konnte. Ruth Hoferichter, 11b Am 13. Juni 2024 hielten zwei Referenten aus verschiedenen beruflichen Bereichen einen Vortrag über ihr Studium und den daraus entstandenen Beruf. Herr Dr. Fehrmann sprach 45 Minuten über seinen Werdegang zum Astrophysiker am Max Plack Institut und Herr Hartz anschließend 45 Minuten über seinen Weg bis zur geschäftsführenden Person eines Krebsregisters. Dr. Fehrmann fing an, uns über sein Physikstudium zu erzählen und welches Vorwissen und welche Qualitäten er dafür benötigte. Er erklärte welche Bereiche der Physik nach so einem Studium offen stehen und welche Berufswege schlüssig sind. Er selbst hat letztendlich eine Stelle am Max Plank Institut in Hannover bekommen und arbeitet mit anderen daran, aus Daten Gravitationswellen zu erkennen und zu analysieren. Dafür hat er uns erst einmal einen interessanten
Die NEO-Woche 2024
Das erste Mal seit Bestehen der NEO-Tage hatte unsere Schule die Möglichkeit im Rahmen einer ganzen Woche zum Thema Nachhaltigkeit und den 17 Nachhaltigkeitszielen zu arbeiten. Dies hat die Kolleg*innen in diesem kurzen Schuljahr vor einige Herausforderungen gestellt, die Teams in den einzelnen Jahrgängen haben aber tolle Projekte auf die Beine gestellt und ein weiteres Mal kreativ und abwechslungsreich für die Lernenden Nachhaltigkeitsthemen aufbereitet. Aber auch die Schüler*innen selbst waren gefragt, als es darum ging, sich für den restlichen Jahrgang zu überlegen, was man diesem präsentieren kann und wie man das neu Erlernte interessant an den Mann/die Frau bringen kann. Im 7. Jahrgang beschäftigten wir uns zum Beispiel mit dem Thema Nachhaltiger Konsum (Entwicklungsziel 12) und lernten dabei viel über nachhaltige Ernährung, über Fast aber noch viel mehr über Fair Fashion, produzierten Naturkosmetik, erkundeten Hannover und seine fairen/nachhaltigen Einkaufsspots. Die extra für die Woche entliehene Weltspielplane führte uns vor Augen, wo eigentlich unsere Kleidung produziert wird, was diese für Umweltbelastungen mit sich bringt und wer die Kleidung eigentlich kauft. Am Tag der Jahrgangsaktion durften wir gesunde und nachhaltige Snacks zu uns nehmen, kleine selbst gedrehte Videos ansehen, konnten viel über Second Hand mitnehmen oder frisch mit Naturfarben gefärbte Shirts bewundern oder auch selbst Accessoires weben. Der 8. Jahrgang hat sich mit den Entwicklungszielen 3 (Gesundheit und Wohlergehen) und 8 (Nachhaltiger Konsum und Produktion) befasst und die NEO-Woche unter das Thema ‘Nachhaltige Ernährung’ gestellt. Dazu haben die SuS zunächst in Supermärkten der Umgebung erforscht, aus welchen Ländern unsere Früchte und Gemüse kommen und was uns Zahlen und Buchstaben auf Eiern, Fleisch und weiteren Lebensmitteln über die Herstellungsbedingungen und die Nährwerte verraten. Eine gesunde und umweltfreundliche Ernährung haben wir dann auch gleich praktisch ausprobiert – einige Klassen in Koch-Workshops des Umweltzentrum Hannovers, andere Klassen in selbstständig organisierten nachhaltigen Brunchs. Welche Folgen eine einseitige und wenig nachhaltige Ernährung haben, erlebten die SuS am folgenden Tag, als sie den Dokumentarfilm ‘Supersize Me’ anschauten und diskutierten. Drei Highlights standen dann zum Abschluss der Woche auf dem Programm: Zunächst präsentierte jede Klasse ihre wichtigsten Erkenntnisse aus der Woche den Parallelklassen in Form eines Rundgangs im Jahrgang. Anschließend präsentierte die Klasse 10e für alle in der Aula ihre nachhaltige Modenschau, die sie über Monate hinweg vorbereitet hatten. Schließlich endete die NEO-Woche dann mit einer von Schüler*innen organisierten Jahrgangsparty in der Aula 🥳. Unter der Überschrift „Diversität” (Entwicklungsziel 5: Geschlechtergerechtigkeit) hat der 9. Jahrgang herausgearbeitet, was uns Menschen unterscheidet und wo gleichzeitig die Gemeinsamkeiten liegen. Die Klassen haben hierbei unter anderem die Themen Sexualität, Religion, Kultur, Sprache und Gesundheit als Grundlage genommen, aber auch unterschiedliche Lebensentwürfe beleuchtet und Entscheidungsmöglichkeiten diskutiert. Ein Klassenübergreifendes Mindmap hat dann verdeutlicht, welche Überschneidungen es innerhalb der Themen gibt und was uns als Menschen so individuell macht, es aber auch nicht ohne Zugehörigkeit und Zusammenhalt geht. Eine ganze Woche Zeit für die Beschäftigung für das gewählte Jahrgangsthema zu haben, hat wieder einmal gezeigt, dass Projektarbeit lohnenswert ist und die Lernenden und ihre Ideen viel mehr in den Fokus stellen kann.
Tulpen für Brot 2024
Auch in diesem Jahr konnten wir Dank Eurer Blumenliebe und Eurer großzügigen Spenden unser Tulpen-Projekt wieder erfolgreich abschließen. Durch den Verkauf unserer selbstangebauten Tulpen konnten wir für das Projekt die unglaubliche Spendensumme von 560,00€ einnehmen. Dieses Geld kommt direkt der Aktion ‘Brot für die Welt’ zugute sowie dem Aufzuchtprojekt für Orang-Utan-Waisen. Dieser stolze Erlös konnte nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler engagierter Hände an unserer Schule zustande kommen!!! Dabei haben diesmal fleißig zum Erfolg dieser Aktion die Klassen 5e (77,70€!!), 7f (66,40€), 7g (32,90€), 9h (85,53€!!) und 10b mit unglaublichem Einsatz und Verkaufstalent die Tulpen verkauft und so viele Tage Freude daran bereitet. Euch allen ein großer Dank dafür. Hoffen wir nun, dass die Tulpen jetzt noch genügend Kraft schöpfen konnten, um im nächsten Jahr wieder so wunderbar zu blühen. Claudia Krone-Breitenbach (BNE-Projekt Tulpen für Brot)
Leonore-Goldschmidt-Schule erneut als „Verbraucherschule Gold” ausgezeichnet
Schulen mit dem Siegel „Verbraucherschule” zeichnet aus, dass sie Alltagskompetenzen vermitteln, die in den Lehrplänen der Fächer nur wenig Berücksichtigung finden. Bereits zum dritten Mal ist die Leonore Goldschmidt-Schule für das Engagement im Bereich der Verbraucherbildung ausgezeichnet worden. Am 03.06. verlieh die Bundesministerin für Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz, Steffi Lemke, bei einem festlichen Akt in Berlin die Urkunde, die beweist, dass an unserer Schule Vieles dafür getan wird, sich in einer immer komplexer werdenden Welt zurechtfinden zu können. Besonders in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Konsum und Nachhaltigkeit können wir eine Expertise vorweisen, an denen sich viele Schulen orientieren können. Der Dank der Ministerin richtete sich insbesondere an die engagierten Lehrkräfte, die tagtäglich einen essentiellen Beitrag leisten, wichtige Fragen zu klären: Was macht mein Konsum mit der Welt und der Gesellschaft? Ist dieser Vertrag nur Fake? Was ist ein Finfluencer? Kann man bei Temu unbedenklich einkaufen? In diesem Jahr wurden 103 Schulen ausgezeichnet – und die Leonore-Goldschmidt-Schule erneut mit dem goldenen Siegel geehrt. Julian Mende
LeoGo(e)S Frankfurt – Bundesmeisterschaften „Tanzen in der Schule“
08.06.2024 – Samstagmorgen 7:20 Uhr – Hauptbahnhof Hannover. Acht motivierte Schülerinnen der Jahrgänge 6 und 9 treffen sich mit dem Tanzlehrer Samier Khan von der Tanzschule Amaro und Herrn Mende an Gleis 4. Aktuelle Bahnverspätung: 15 Minuten. Vor der Gruppe steht eine mehrstündige ICE-Fahrt nach Frankfurt-Höchst, um an den Bundesmeisterschaften „Tanzen in der Schule“ teilzunehmen. In der Kategorie Duo sollen Jauhara Kreinacke und Liza Bosse (6e), Lea Stieglitz und Romina Buscemi (9a/9c), Ida Dietrich und Antonia Schmidt (9a) sowie Lana Krüger und Vivien Boros (9h) mit aufwendigen Hiphop-Choreografien ihr Können unter Beweis stellen. Online prognostizierte Bahnverspätung: 75 Minuten. Angesagte Ankunft in Frankfurt: 90 Minuten später als geplant. Zuvor hatten sich die Schülerinnen auf der Schulmeisterschaft in Laatzen Ende März qualifiziert und hatten nun die Ehre, vor großem Publikum aufzutreten zu dürfen. Was aber, wenn die Bahn nicht kommt und wir nicht rechtzeitig ankommen. Dann aber das Wunder! Plötzlich fährt der ICE ein, alle nehmen auf den reservierten Sitzen platz und eine Durchsage des Zugpersonals lässt verlauten: Die angekündigte Verspätung ist aufgehoben. Pünktlich und wie geplant erreicht das Wettkampfteam den Veranstaltungsort und nach einer kurzen Probe und letzten Abstimmungen mit den Veranstaltern geht es los! Insgesamt treten 25 Duos aus der gesamten Bundesrepublik in der Vorrunde gegeneinander an. In verschiedenen Runden erkämpfen sich die Schülerinnen die Plätze 1 und 4 in der Gesamtwertung! Ist diese Platzierung ein weiteres Wunder? Nein! Es ist das Resultat harter und konzentrierter Arbeit der Schülerinnen und ihrer Tanzlehrer. Vielen Dank an unseren langjährigen Kooperationspartner, de Tanzschule Amaro in Badenstedt. Nach einem langen Tag tritt die Gruppe geschafft aber glücklich die Heimreise an. Besonderer Dank gilt dem Förderverein sowie der Gemeinschaftspraxis für Physiotherapie Holtz & Meyer, die mit einem großzügigen Fahrtkostenzuschuss die Teilnahme ermöglicht haben. Julian Mende














