Besuch des Religionskurses 11 a,b in der Synagoge der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover
Der Religionskurs 11 a,b hat am Projekt Vielfalt jüdischen Lebens teilgenommen und war am 13.06.2019 zu Gast in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover. Im Projekt, welches unter der Schirmherrschaft der Evangelisch-lutherischen Landeskirche sowie des Bistums Hildesheim steht, beschäftigten sich die Schüler*innen mit Themen des gegenwärtigen jüdischen Lebens und erhielten einen Überblick, wie vielfältig heutiges Judentum in Deutschland und Niedersachsen ist.
Schüler*innen der SLK im BOZ
Wir sind Hannovers Energiesparmeister!
Bei der Leistungsprämienvergabe der Stadt Hannover gewann die Leonore-Goldschmidt-Schule in diesem Jahr den ersten Preis, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Der Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt ehrte damit das hervorragende schulische Engagement zum Energiesparen sowie unsere vielfältigen Aktivitäten im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Jahr 2018.
Ziel 17: Zusammen können wir die Welt verändern
Unsere Aktivitäten zu Ziel 17: Zusammen können wir die Welt verändern Einerseits müssen vor allem die reichen Industriestaaten genügend Gelder bereitstellen. Andererseits brauchen wir neue Regeln, um noch lange menschenwürdige Lebensbedingungen auf unserem Planeten vorzufinden. Regierungen, die Gesellschaft und Unternehmen müssen gemeinsam an ihrer Umsetzung arbeiten. Nur zusammen in starken Partnerschaften können wir die 17 Ziele erreichen. Fangen wir an umzudenken! Wir kooperieren mit anderen Schulen und öffentlichen Einrichtungen, arbeiten mit anderen Umweltschulen, Europaschulen und Fairtradeschulen zusammen. Wir haben Kooperationen mit dem Lesementoring, dem Fachbereich Kultur und dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover, dem Theaterpädagogischen Zentrum (TPZ) und dem Schulbiologiezentrum Hannover (SBZ). Außerdem ist unsere Schule Mitglied im IGS-Qualitätsnetzwerk, führt Erasmusprojekte mit europäischen Partnern durch, engagiert sich im Netzwerk Zukunft mit dem Rotary Club zusammen sowie mit ProBeruf und dem FöTEV-Nds. e.V., einem Dachverband von Migrant*innenvereinen, die im Bereich Erziehung und Bildung tätig sind.
Ziel 16: Für Frieden in Europa und der Welt
Unsere Aktivitäten zu Ziel 16: Für Frieden in Europa und der Welt Alle Menschen sollen sich auf die Garantie der Menschenrechte verlassen. Für die Durchsetzung der Rechte brauchen wir funktionierende Staaten. Leider sind es aber oft auch Staaten, die Menschenrechte verletzen. Durch internationale Kooperation sollen Gewalt, Terror und Kriminalität bekämpft werden. Ohne Zusammenarbeit zwischen den Staaten kann auch kein Frieden gelingen. Als Europaschule in Niedersachsen leben wir den Gedanken eines friedlichen Zusammenlebens in einem geeinten Europa. Wir lernen die Funktionsweise und Wichtigkeit grundlegender staatlicher Institutionen kennen, führen Schülerwahlen durch, kooperieren in Erasmus-Projekten mit Menschen anderer europäischer Länder, besuchen Gedenkstätten oder Gedenkveranstaltungen, Parlamente und Museen und beteiligen uns am Briefmarathon von Amnesty International (Verfassen von Briefen für die Freiheit und für die Einhaltung der Menschenrechte). Unser Europa soll demokratisch und solidarisch sein, die Menschenrechte achten und Natur und Klima schützen.
Ziel 15: Die biologische Vielfalt erhalten
Unsere Aktivitäten zu Ziel 15: Die biologische Vielfalt erhalten Die biologischen Vielfalt wird gerade im rasanten Tempo zerstört, dabei ist sie Grundlage unseres Lebens. Mehr als die Hälfte der Regenwälder wurden zum Beispiel für die Palmöl-, Agrartreibstoff-, Futtermittel- und Fleischproduktion bereits vernichtet. Künftig müssen Land, Wald und Wasserquellen besser geschützt werden. Als → Umweltschule in Europa verfolgen wir das Ziel die Bereitschaft zu umweltgerechtem Verhalten zu erhöhen. Wir thematisieren die Bedrohung der biologischen Vielfalt im Unterricht, führen regelmäßig Freilandexkursionen zur Untersuchung von Ökosystemen und zur Pflege von Moorlandschaften im Rahmen des BioLAB-Projektes durch, sparen Energie und Ressourcen mit Unterstützung des Energie-LABs, lernen im Schulgarten und Schulzoo Pflanzen und Tieren kennen sowie lieben und bauen Insektenhotels, Vogel- und Igelhäuser im Unterricht.
Ziel 14: Das Leben unter Wasser schützen
Unsere Aktivitäten zu Ziel 14: Das Leben unter Wasser schützen Die Ozeane sind der Ursprung allen Lebens auf der Erde, doch wir Menschen verschmutzen die Meer mit Müll und Schadstoffen. Jedes Jahr landen ca. 10 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen. Schon bald könnte es mehr Plastik als Fische geben. Da Meerestiere die oftmals kleinen Plastikteilchen mit Nahrung verwechseln, landen diese irgendwann auch wieder auf unseren Tellern. Die Einleitung von Abwässern und Düngemitteln, Überfischung und Erderwärmung bedrohen die Lebensgrundlage der Menschheit zusätzlich. So darf es nicht weitergehen! Wir führen im Rahmen des BioLAB-Projektes Exkursionen in die Ökosysteme See und Fließgewässer mit unserem BioLAB-Forschermobil durch, bestimmen die Gewässerqualität lokaler Fließgewässer und Seen, fertigen Facharbeiten z. B. zu den Themen Gewässerqualität lokaler Gewässer und Plastikmüll in Gewässern und im Meer in der Sekundarstufe II an, führen Studienfahrten mit Meeresbiologiekursen durch (Insel Giglio), bieten im Rahmen des BioLAB-Projektes Forscher- und Taucherferien an (Attersee und Nationalpark Harz) und sensibilisieren die Schulgemeinschaft durch Poster für die Gefahren, die das Leben unter Wasser bedrohen.
Ziel 13: Dem Klimawandel entgegenwirken
Unsere Aktivitäten zu Ziel 13: Dem Klimawandel entgegenwirken Wassermangel, Dürre, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur einige der vielen Folgen des globalen Klimawandels. Derzeit sind etwa 20 Millionen Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, weil ein Leben dort nicht mehr möglich ist. Der Klimawandel stoppt nicht an Ländergrenzen und seine Auswirkungen treffen auch uns. Wir bemühen uns, einen kleineren ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Wir haben im Rahmen des BioLAB-Projektes Plant-for-the-Planet-BotschafterInnen ausgebildet, die in allen 5. Klassen Präsentationen gehalten und mit diesen gemeinsam Baumpflanzungen durchgeführt haben. Ergebnis bis März 2019: über 18000 gepflanzte Bäume! Wir berechnen den ökologischen Fußabdruck, pflegen Moorlandschaften mit unserem BioLAB-Forschermobil, laden Klimabotschafter aus Malawi und Grönland in Sek-I- und Sek-II-Kurse ein und fördern das Energiesparen und umweltfreundliche Mobilität. Aktuell befinden wir uns auf dem Weg, eine → klimaneutrale Schule (externer Link) zu werden. Dazu haben wir unsere CO2-Emissionen für den Betrieb der Schule und unsere Schulwege ermittelt und arbeiten nun daran, diese auszugleichen. Vor uns liegt hier ein ambitioniertes Ziel und noch ein weiter Weg, aber wir wollen es versuchen. Denn nur mit klimaneutralen Schulen kann auch die Stadt klimaneutral werden. Wie sieht dein ökologischer Fußabdruck aus? Was kannst du tun, damit die Welt nicht ins Schwitzen kommt?
Ziel 12: Verantwortungsvoll produzieren und konsumieren
Unsere Aktivitäten zu Ziel 12: Verantwortungsvoll produzieren und konsumieren Markenklamotten, die neuesten Smartphones oder was Süßes für Zwischendurch – weißt du wie diese Dinge hergestellt wurden? Viele dieser Waren werden in Entwicklungsländern unter schlechten Arbeitsbedingungen produziert. Nachhaltig konsumieren heißt, dass die Dinge die wir kaufen, auch verantwortungsvoll hergestellt werden. Dazu gehört, dass Kinder nicht arbeiten müssen und dass Arbeiterinnen und Arbeitern Löhne gezahlt werden, von denen sie auch leben können. Wir thematisieren nachhaltige Lebens- und Produktionsweisen im Unterricht, in „Eine-Welt-Klassen“, im WP-Kurs „There’s no Planet B“ und im Seminarfach „Nachhaltigkeit“, fördern die Mülltrennung, arbeiten wo immer möglich selbst ressourcenschonend (z.B. durch konsequent doppelseitiges Kopieren, papierloses Arbeitsmaterial oder das Nachfüllen von Whiteboard-Stiften) fördern → Fairtrade, führen Schüler*innen an die Nutzung, Wartung und Reparatur von Fahrrädern in der → Fahrradwerkstatt heran, bieten die Reparatur von Fahrrädern der gesamten Schulgemeinschaft und dem Stadtviertel an und reparieren defekte Schulgeräte in der offenen Technikwerkstatt, in der Schüler*innen zudem angeleitet und motiviert werden, defekte Geräte zu reparieren statt zu entsorgen. Im AWT- Unterricht machen wir verschiedene Upcycling-Projekte und nähen zum Beispiel aus alten Jeans sowie kleinen Stoffresten Kissen in Crazy Patchwork und aus alten T-Shirts Mützen. Beim Werken haben wir aus Resthölzern Nistkästen gebaut, die jetzt auf dem Schulgelände verteilt sind. In unserem Leogos-Bücherschrank neben den Postfächern der Lehrkräfte haben wir einen Bücherschrank eingerichtet, aus dem man sich einfach so Bücher mitnehmen kann und wenn man selbst Bücher hat, die man schon gelesen hat und nicht mehr behalten möchte, kann man sie dort mit anderen teilen. Unsrere nachhaltige Schülerfirma „LEOGOS Textildruck“ ist ein seit dem Schuljahr 2020/21 bestehender Wahlpflichtkurs im Jahrgang 9/10. Sie ist nachhaltig im dreifachen Sinne: Ökologisch, da beim Einkauf auf Bio-Baumwolle geachtet wird (GOTS-Zertifizierung) Ökonomisch, da beim Verkauf ein Gewinn einkalkuliert wird, mit dem die Firma ihre laufenden Ausgaben decken und den Schüler*innen gemeinsame Erlebnisse finanzieren kann Sozial, da beim Einkauf auf faire Produktionsbedingungen geachtet wird (Fairtrade-Siegel). Bisher hat die Nachhaltige Schülerfirma im Auftrag von einzelnen Klassen Abschlusspullover für den 13. und 10. Jahrgang produziert sowie Einkaufstaschen mit dem UN-Nachhaltigkeitsziel 16 als Sonderaktion.


























































