Exkursion ins Bissendorfer Moor – Nachhaltigkeit hautnah erleben
Am 17. Februar begaben sich rund 60 Schüler:innen des LeoLab auf eine spannende Moor-Exkursion. Die Aktion fand in Kooperation mit dem BioLAB der Leonore-Goldschmidt-Schule und der Naturkundlichen Vereinigung Langenhagen statt und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Im Vorfeld der Exkursion erhielten die Schüler:innen eine theoretische Einführung in das Thema Moor. Dominik Barnert bereitete sie mit einem Stationenlernen auf die Besonderheiten dieses einzigartigen Lebensraums vor. Vor Ort begleiteten zudem Biologie-Studierende die Gruppe und vermittelten den Teilnehmenden weiteres Wissen über die Bedeutung und Eigenheiten des Moores. Vor Ort wurde eine sogenannte Entkusselung durchgeführt – das Entfernen von Büschen und Bäumen, um die Wiedervernässung des Bissendorfer Moores zu unterstützen. Moore sind eine der effektivsten CO2-Senken und leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Diese Maßnahme passt perfekt zu unserem Bestreben, eine klimaneutrale Schule zu werden. Nach der Arbeit gab es eine wohlverdiente Stärkung: Die Imkerei der IGS List versorgte die fleißigen Helfer:innen mit leckeren Honigbroten. Zudem hatten wir großes Glück mit dem Wetter – die frühlingshafte Sonne verwöhnte uns den ganzen Tag und machte das Erlebnis noch schöner. Trotz des kleinen Fußmarsches zum Einsatzort waren sich am Ende alle einig: Die Exkursion war ein tolles Erlebnis und eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten!
Sonate in Urlauten: Phase 3 – Ursonate 2024 + Merzbau
„Man kann auch mit Müllabfällen schreien, und das tat ich, indem ich sie zusammenleimte und -nagelte. Ich nannte es Merz…“ (Kurt Schwitters) Zitat: Kurt Schwitters aus: Das literarische Werk, Bd. 5: Manifeste und kritische Prosa. Köln: DuMont Schauberg, 1981, S. 335 Schüler:innen (7b) der Leonore-Goldschmidt-Schule haben gemeinsam die „Ursonate“ von Kurt Schwitters neu interpretiert und 16 eigene Klangstücke entwickelt. Diese Klänge wurden im begehbaren „Merzbau“ integriert, den wir zusammen gestaltet und gebaut haben. Mit Licht, Farben und Lautsprechern ist unser Merzbau und unsere Ursonate 2024 ein besonderes Kunstwerk geworden, das man hören und erleben kann. Jetzt steht er im Bistro Foyer unserer Schule und bringt Kunst direkt in unseren Alltag. Die Entstehung der Ursonate 2024 Im Januar begann die intensive Auseinandersetzung mit Schwitters’ Gedicht „An Anna Blume“ und der „Sonate in Urlauten“. Mit der Unterstützung des Komponisten Michael Emanuel Bauer wagten wir uns an eine moderne Weiterentwicklung der Ursonate, ganz im Sinne von Schwitters’ Konzept des Work in Progress. Zusammen mit den Schüler:innen der Klasse 6b entstanden 16 individuelle Miniaturkompositionen, die unterschiedliche Klänge, Rhythmen und Stimmen miteinander verbanden. Diese Werke spiegelten nicht nur die Experimentierfreude der Schüler:innen wider, sondern auch die kulturelle Vielfalt des Stadtteils. Sie bildeten den auditiven Kern unseres Projekts! Nach der Fertigstellung unserer Kompositionen war nur noch die Frage: Wie und wo sollen diese Klänge zu hören sein? Errichtung des Merzbaus 2024 Die „Ursonate 2024“ sollte als begehbare Klanginstallation konzipiert werden. Nach intensiver Planung entschieden wir uns dafür einen eigenen Merzbau für die Klanginstallation zu bauen. Die Umsetzung begann in der Projektwoche nach den Sommerferien nun mit der 7b. Die Technik: Mithilfe unserer Lautsprecher aus den 70er-Jahren, welche in der alten IGS Mühlenberg von der Decke hingen, wurden 16 unabhängige Kanäle für die Minikompositionen eingerichtet. Ein wenig Lötzinn und schon waren diese wieder einsatzbereit. Mit Verstärkern, Kabeln und viel technischem Know-how brachten wir unsere Klanginstallation so zum Leben. Die Konstruktion: Inspiriert von Schwitters’ Merzbau sägten, hämmerten und schraubten die Schüler:innen der 7b ein begehbares Kunstwerk zusammen. Eine Gruppe kümmerte sich um die Gestaltung der Elemente mit Farbe und Materialien, während andere den technischen Einbau koordinierten. Bei der praktischen Umsetzung hatten wir alle sehr viel Spaß daran unseren Merzbau jeden Tag wachsen zu sehen. Der letzte Schliff: Der Merzbau mit Ursonate wurde im Bistro Foyer der Leonore-Goldschmidt-Schule aufgebaut. Um die Installation zu einem multisensorischen Erlebnis zu machen, integrierten wir Beleuchtungselemente, die die Klangstruktur unterstützten. Scheinwerfer setzten den Merzbau so in Szene, während die Lautsprecher in den Konstruktionen so eingebaut wurden, dass sie die Klangperspektiven abwechslungsreich erlebbar machten. So konnten Besuchende die Ursonate aus verschiedenen Blickwinkeln und Hörpositionen erleben. Was bleibt: Seit der Fertigstellung des Merzbaus im September 2024 hat sich dieser zu einem beliebten Treffpunkt im Foyer unserer Schule entwickelt. Schüler:innen verbringen ihre Pausen hier, hören den Klängen der Ursonate zu und setzen sichunbewusst mit Schwitters’ Kunst auseinander. Die Verbindung von Kunst und Alltag, ein zentrales Ziel des Projekts, wurde damit erfolgreich realisiert. Der Merzbau ist nicht nur eine Hommage a Kurt Schwitters, sondern auch ein Symbol für die kreative Vielfalt und den kulturellen Reichtum des Stadtteils Mühlenberg. Besonders stolz sind wir darauf, dass das Projekt durch die Beteiligung der Schüler:innen zu einem Gemeinschaftswerk geworden ist, das ihre Identität und ihre Perspektiven auf moderne Kunst sichtbar macht. Wir hoffen, dass unser Werk inspiriert, zum Nachdenken anregt und den Gedanken von Kurt Schwitters in die Zukunft trägt. Die „Sonate in Urlauten 2024“ und unser Merzbau haben uns gezeigt, dass Kunst zugänglich sein kann und ihre Vielfalt ein Ausdruck des gesellschaftlichen Zusammenlebens sein kann – damals wie heute. Wir freuen uns darauf, diese Reise fortzusetzen. Danksagung Ein großer Dank gilt allen Schüler:innen der Klasse 7b, dem Komponisten Michael Emanuel Bauer, Mariam Oskoui, Marijke Maertens, Benedikt Hartsch sowie allen Unterstützenden aus der Schulgemeinschaft. Zudem danken wir dem Sprengel Museum, Frau Gabriela Staade und Svenya für Workshop und die Inspiration. Herrn Huntebrinker und dem Historischen Museum Hannover, sowie Herrn Kuhl und Benjamin Gunst vom Edeka Markt Nah und Gut in Hannover Mühlenberg für Unterstützung. Ohne die Zusammenarbeit und den kreativen Einsatz aller Beteiligten wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Gefördert wurde unserer Projekt von der Region Hannover und dem Integrationsbeirat Ricklingen.
Sonate in Urlauten: Phase 2 – Merz Collage 2023 – Hannover Mühlenberg – Edeka/Nah und Gut
Denn Kunst ist nichts anderes als Gestaltung mit beliebigem Material. Kurt Schwitters (aus: Das literarische Werk, Bd. 5: Manifeste und kritische Prosa. Köln: DuMont Schauberg, 1981, S. 242) Im Dezember hatte die 6b die Möglichkeit eine Collage für den neuen „Nah und Gut“ Supermarkt in Mühlenberg zu gestalten. Für die Collage haben wir alte und neue Bilder unseres Stadtteils, sowie viele Bilder von Mühlen verwendet. Die Merz-Collage „Kein Stillleben – Die Mühle steht nicht still“ kann im Nah und Gut Supermarkt gesehen werden. Wir danken Herrn Kuhl, Benjamin Gunst und dem „Nah und Gut“ Team für die freundliche Unterstützung! Hier ein paar Bilder unserer Arbeit und Vernissage im „Nah und Gut“ Supermarkt im Schollweg 1.
Projekt: Sonate in Urlauten 2024 – Hannover Mühlenberg
Kurt Schwitters – Sonate in Urlauten Im Stadtteil Mühlenberg, direkt auf dem Mühlenberger Markt, steht der Anna-Blume Brunnen zur Ehrung des Hannover Dada- und Merz-Künstlers Kurt Schwitters. Leider wissen nur wenige etwas über den Hannover Künstler Kurt Schwitters der von 1887 – 1948 gelebt hat. Wir als Projektheld:innen wollen dies mit der „Sonate in Urlauten 2024 – Hannover Mühlenberg“ ändern! Im Rahmen eines Fächerübergreifenden Projektunterrichts haben wir im Schuljahr 23/24 in mehreren Jahrgängen begonnen die Bandbreite des Schaffens Kurt Schwitters in den Fächern Kunst und Musik zu erarbeiten. Hierbei ist uns vor allem wichtig einen gesellschaftlicher Bezug zur Kunst Schwitters herzustellen und seine heutige Bedeutung zu untersuchen. Dabei spielt vor allem Schwitters Aspekt das alltägliche Leben mit der Kunst zu verbinden und hier Ordnung ins Chaos zu bringen eine wichtige Rolle. Entstehen soll eine Lautsprecherinstallation bzw. Klangskulptur, die den „Merzbau“ Schwitters und das Lautgedicht „Sonate in Urlauten“ als Grundlage zur künstlerischen Gestaltung nutzt. Die „Sonate in Urlauten“ die Schwitters bereits im Jahr 1923 begonnen hat wurde als „Work in Progress“ angelegt und wir werden diese fortsetzten! Die Ursonate Schwitters, welche die festgelegte Reihenfolge des Alphabets umkehrt und so den Klangwert hervortreten lässt, wollen wir um weitere Buchstaben / Klänge erweitern. Denn so wie sich unsere Gesellschaft mir ihrer Vielfalt und Diversität in den letzten 100 Jahren verändert hat, wird sich auch die Ursonate verändern! In der Sonate mit Urlauten 2024 sollen die unterschiedliche ethnischen, kulturellen und religiösen Erfahrungen hörbar werden, die das Zusammenleben von jungen und alten Menschen im Stadtteil Mühlenberg prägen. Gefördert wird unserer Projekt von der → Region Hannover (externe Seite) und dem → Integrationsbeirat Ricklingen (externe Seite). Zudem kooperieren wir mit dem → Sprengel Museum Hannover (externe Seite), dem → Historischen Museum Hannover (externe Seite) und dem → Edeka Markt Nah und Gut in Mühlenberg (externe Seite). Unser Projekt richtet sich alle, die mehr über ihren Stadtteil und die Geschichte Kurt Schwitters als Sohn der Stadt Hannover erfahren möchten. Wir freuen uns auf die Ergebnisse in diesem Schuljahr zusammen mit euch! Matthias Meyer, Mariam Oskoui und Marijke Maertens Neues aus dem Projekt
Bericht „Stadtradeln“
Liebe Schulgemeinschaft, das war’s! Vielen Dank an alle Beteiligten! Mit eurer Unterstützung haben wir nicht nur über 14.000 Kilometer gesammelt, sondern auch mehr als 2.000 kg CO2 eingespart. Eine ganz tolle Leistung! So sieht nun das Ranking nach drei Wochen „Stadtradeln“ aus: Insgesamt belegen wir mit 14.430 gefahrenen Kilometern bei 89 aktiven Radelnden den 26. Platz in der Kommune Hannover. Damit haben wir insgesamt 2.121 kg CO2 eingespart!
#Haymatsounds – Musikprojekt im 11. Jahrgang
20.11.2019, 10:15 Uhr, Aula der Leonore-Goldschmidt-Schule | 25.11.2019, 19 Uhr, Kulturzentrum Pavillon. Kann ein Mensch mehrere Heimaten haben? Wie klingt „Heimat“? Und wie hört sich „Heimatlosigkeit“ an? 10 Schüler*innen des 11. Jahrgangs der Leonore-Goldschmidt-Schule gehen diesen Fragen im Rahmen des Projekts #Haymatsounds musikalisch experimentell auf den Grund.
Eine Sitzbank – viele Möglichkeiten: Neue iBench auf dem Schulgelände
Seit dem 14. Mai steht eine iBench auf dem Schulvorhof. Es handelt sich dabei um eine Sitzbank, die Sonnenenergie speichern und wieder abgeben kann. Mit USB-Anschluss, bei Smartphones auch kabellos über Induktion, können gleichzeitig bis zu vier Tablets oder Mobiltelefone genutzt bzw. geladen werden. Die Bänke verfügen zudem über eine indirekte Beleuchtung, die abends eingeschaltet wird.
„Klimabotschafter“ aus Grönland und Malawi besuchen die Leonore-Goldschmidt-Schule
Am 13. und 14.03.2018 besuchen Joseph Kenson Sakala (29) aus Malawi und Peter Frederik Olsen (24) aus Grönland die Klassen 7d, 7f, 7g, 7h und den Seminarkurs „Nachhaltigkeit“. Beide kommen aus sehr unterschiedlichen Regionen der Welt, die bereits massiv unter dem Klimawandel leiden.
Theaterprojekt 5X-Sprachlerner: Bergfest mit Sprachlernklassen aus der Region
Am vergangenen Wochenende traf sich unsere Sprachlernklasse mit sechs Sprachlernklassen aus verschiedenen Schulen der Stadt und der Region Hannover in der Aula unserer Schule. Im Vordergrund standen dabei ein gegenseitiges Kennenlernen sowie die Proben für eine gemeinsame Abschlusspräsentation.


























































