Seit 2022 besteht eine Schul­part­ner­schaft zwi­schen der Leo­­nore-Gol­d­­schmidt-Schule und der Chim­wank­hunda Secon­dary School in Blan­tyre. Blan­tyre ist die Part­ner­stadt Han­no­vers und liegt in Malawi. Am 18. Sep­tem­ber besuchte uns im Rah­men die­ser Städ­te­part­ner­schaft eine sechs­köp­fige poli­ti­sche Dele­ga­tion aus Blan­tyre. Beglei­tet wurde sie vom Kul­­tur- und Nach­hal­tig­keits­büro der Stadt Han­no­ver. Die Gäste erhiel­ten wäh­rend ihres Besuchs, span­nende Ein­bli­cke in unsere viel­fäl­tige schu­li­sche Arbeit. Zunächst tausch­ten wir uns im Ener­gie­Lab dar­über aus, wie Schu­len prak­ti­sches Wis­sen über nach­hal­tige Ener­gie­ge­win­nung ver­mit­teln kön­nen. Dabei konnte die Gruppe am eige­nen Kör­per erfah­ren, wie es ist, Ener­gie für eine Glüh­birne selbst auf einem Ergo­me­ter zu erzeu­gen. Im Anschluss erhiel­ten wir im Leo­Lab einen Ein­blick in die beson­dere Lern­kul­tur. Lern­be­glei­tun­gen und Ler­nen­den erklär­ten, wie sie hier unter ande­ren Bedin­gun­gen als im regu­lä­ren Unter­richt gelernt wird. Beson­ders beein­druckte die Dele­ga­tion die hohe Moti­va­tion der Kin­der, frei­wil­lig und selbst­be­stimmt zu ler­nen. Nach die­sen Ein­drü­cken wur­den wir im SV-Raum von der Fair­­Trade-AG und der Schü­ler­ver­tre­tung emp­fan­gen. Bei fair gehan­del­tem Oran­gen­saft und selbst geback­tem Kuchen stell­ten die Mit­glie­der der Fair­­Trade-AG ihre Pro­jekte und Ideen vor. Diese stie­ßen auf große Begeis­te­rung, so dass Dele­ga­tion aus Malawi auch in Zukunft die Zusam­men­ar­beit mit der Fair­­Trade-AG unter­stüt­zen und neue tolle Pro­jekte initi­ie­ren möchte. Zum Abschluss des ereig­nis­rei­chen Tages fand eine Gesprächs­runde mit dem Wahl­pflicht­kurs des 9. Jahr­gang sowie dem Che­mie­kurs des 12. Jahr­gangs statt. Die Schüler:innen konn­ten den Gäs­ten aus Malawi Fra­gen stel­len und sich über Gemein­sam­kei­ten und Unter­schiede zwi­schen Deutsch­land und Malawi aus­tau­schen – ein Aus­tausch, der auf bei­den Sei­ten auf gro­ßes Inter­esse stieß. Am Ende des Tages blieb bei allen Betei­lig­ten ein opti­mis­ti­scher Ein­druck zurück. Trotz der gro­ßen geo­gra­fi­schen Ent­fer­nung ver­bin­den uns viele Gemein­sam­kei­ten – nicht nur in unse­ren per­sön­li­chen Inter­es­sen und Ziele, son­dern auch im Enga­ge­ment für glo­bale Her­aus­for­de­run­gen wie den Kli­ma­wan­del oder den Schutz der Demo­kra­tie.