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Unser Eras­mus-Aus­tausch in Rumänien

2026-10-10
On: 10. Oktober 2026
In: Aktuelles, Europaschule, Umweltschule

Vom 3. bis 9. Okto­ber 2026 waren wir zu zehnt aus unse­rer Schule in Rumä­nien. Dort nah­men wir an einem Eras​​mus+​​-Aus​​​tausch mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus Rumä­nien und Spa­nien teil. Unser Thema war „Living Peacefully – Over­co­ming Bor­ders“. Es ging um Frie­den, Freund­schaft und darum, andere Län­der und Kul­tu­ren ken­nen­zu­ler­nen. Sams­tag und Sonn­tag : Ankom­men und Gast­fa­mi­lien Nach der lan­gen Reise kamen wir in Târ­go­viște an und lern­ten unsere Gast­fa­mi­lien ken­nen. Wir wur­den sehr herz­lich auf­ge­nom­men. Am Sonn­tag ver­brach­ten wir den Tag mit unse­ren Fami­lien und lern­ten den All­tag in Rumä­nien ken­nen. Auch wenn wir nicht immer die glei­che Spra­che spra­chen, konn­ten wir uns gut ver­stän­di­gen. Mon­tag – Aus­flug nach Brașov und zum Schloss Bran Am Mon­tag sind wir mit dem Bus nach Brașov gefah­ren. Dort haben wir uns zuerst die Stadt ange­schaut und eine deut­sche Schule sowie eine Kir­che besucht. Über die Geschichte der Kir­che wurde uns auch etwas erzählt. Anschlie­ßend soll­ten wir einen Text über ver­schie­dene Per­so­nen und ihre Tätig­kei­ten schrei­ben. Nach­dem wir damit fer­tig waren, hat­ten wir unge­fähr eine Stunde Zeit, um durch die Stadt zu lau­fen und ein paar Dinge ein­zu­kau­fen. Danach sind wir wie­der in den Bus gestie­gen und zum Schloss Bran gefah­ren. Das Schloss ist vor allem durch die Legende von Graf Dra­cula bekannt. Dort haben wir coole Bil­der gemacht und durf­ten anschlie­ßend noch einige Läden besu­chen, in denen wir Magnete und andere Sou­ve­nirs kau­fen konn­ten. Danach sind wir wie­der nach Hause gefah­ren und konn­ten den rest­li­chen Tag mit unse­ren Gast­fa­mi­lien ver­brin­gen und unsere Frei­zeit genie­ßen. Diens­tag – Krea­tive Work­shops und Bar­be­cue Am Diens­tag war unser vier­ter Tag in Rumä­nien und unsere ers­ter Tag in der Rumä­ni­schen Part­ner­schule. Wir haben den Tag mit einem coo­len Quiz-Spiel auf dem Handy begon­nen. Über die App „Goo­sechase“ konn­ten wir Auf­ga­ben mit Fotos und klei­nen Tex­ten in der App hoch­la­den und mit den ande­ren ver­glei­chen. Danach hat­ten wir zwei Work­shop Pha­sen in denen wir Künst­le­risch Aktiv gewor­den sind. In dem einen Work­shop hat­ten wir die Auf­gabe mit Far­ben und Krea­ti­vi­tät, Frie­den und Krieg aus­zu­drü­cken. Wir hat­ten zwei unter­schied­li­che Gemälde, die wir kolo­rie­ren soll­ten, zur Aus­wahl einer­seits „Der Sohn des Men­schen“ von Rene Magritte und ande­rer­seits „Guer­nica“ von Pablo Picasso. Im ande­ren Work­shop haben wir Tra­di­tio­nelle Sachen aus Ton geformt. Und ein zwei­tes Teil mit bun­ten Far­ben bemalt. Anschlie­ßend wur­den die Bil­der zu einer „Wall of Peace“ zusam­men­ge­setzt. Zum Schluss haben wir ein Grup­pen­foto vor der Wand gemacht. Der erste Tag in der Schule, hat super zum wei­te­ren ken­nen­ler­nen gedient und die Work­shops haben unsere Krea­ti­vi­tät zum Thema Frie­den und Krieg gestärkt. Außer­dem konn­ten wir wei­tere Tra­di­tio­nelle Sachen über Rumä­nien ler­nen. Am Nach­mit­tag haben wir ein gemein­sa­mes Bar­be­cue ver­an­stal­tet. Dafür haben wir uns in einer Holz­hütte bei Luci getrof­fen, zusam­men gegrillt und Gemein­schafts­spiele gespielt. Dabei konn­ten wir Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen und uns bes­ser ken­nen­ler­nen. Am Abend, gegen 21 Uhr, war das Tref­fen zu Ende und alle sind nach Hause gegan­gen. Mitt­woch – Mine­­craft-Pro­­jekt und Tram­po­lin­halle Am Mitt­woch wur­den wir in Grup­pen auf­ge­teilt und haben an einem Work­shop teil­ge­nom­men. Dabei haben wir ein Mine­­craft-Pro­­jekt zum Thema Frie­den bear­bei­tet. Wir muss­ten unsere Mine­­craft-Gruppe vor­stel­len und erklä­ren, was wir gebaut hat­ten. Außer­dem haben wir ein Video mit Cap­Cut bear­bei­tet, in dem es eben­falls um Frie­den ging. Danach haben wir noch ver­schie­dene Spiele gespielt und Zeit mit­ein­an­der ver­bracht. Anschlie­ßend haben wir gemein­sam Fun­zilla besucht. Das ist eine Tram­po­lin­halle, in der wir sprin­gen und ver­schie­dene Spiele spie­len konn­ten. Wir hat­ten viel Spaß und konn­ten gemein­sam mit den rumä­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Zeit ver­brin­gen. Danach sind wir noch zusam­men etwas essen gegan­gen und anschlie­ßend nach Hause gefah­ren. Der Tag hat uns sehr viel Spaß gemacht. Don­ners­tag – Aus­flug nach Buka­rest Am Don­ners­tag sind wir mit dem Bus nach Buka­rest gefah­ren. Die Fahrt hat unge­fähr zwei Stun­den gedau­ert. Dort haben wir zwei Museen besucht und uns unter ande­rem eine Kunst­aus­stel­lung ange­schaut. Außer­dem wurde uns ein Gedenk­schild gezeigt, das an den Tod pro­tes­tie­ren­der Jugend­li­cher erin­nert. Eine rumä­ni­sche Leh­re­rin hat uns erklärt, was es damit auf sich hat. Danach sind wir in ein Kon­zert­haus gegan­gen. Dort wurde uns etwas über Musik erzählt, und wir konn­ten unter ande­rem eine Geige und ein Vio­lon­cello hören. Anschlie­ßend wur­den wir in einen grö­ße­ren Kon­zert­saal geführt. Danach sind wir durch viele schöne Stra­ßen gelau­fen, bis wir schließ­lich am Null­ki­lo­me­ter­punkt Rumä­ni­ens ange­kom­men sind. Unter­wegs haben wir auch an einer U‑Bahn-Sta­­tion eine kurze Pause gemacht. Anschlie­ßend sind wir wie­der in den Bus gestie­gen und zurück­ge­fah­ren. Frei­tag – Abschied von unse­ren Aus­tausch­part­nern Am Frei­tag sind wir auf­ge­stan­den und in die Schule gegan­gen. Wir hat­ten bis etwa 12 Uhr Unter­richt und haben noch an einer gemein­sa­men Akti­vi­tät teil­ge­nom­men. Außer­dem haben wir das rumä­ni­sche Robo­tik­team „Phan­tom Robot“ ken­nen­ge­lernt. Danach sind einige von uns noch in ein Ein­kaufs­zen­trum gegan­gen. Anschlie­ßend muss­ten wir uns von unse­ren rumä­ni­schen Aus­tausch­part­ne­rin­nen und Aus­tausch­part­nern ver­ab­schie­den. Der Abschied fiel uns allen schwer, weil wir wäh­rend der Woche viele neue Freund­schaf­ten geschlos­sen hat­ten. Wir hat­ten so viel Zeit mit­ein­an­der ver­bracht, dass sich einige Freund­schaf­ten schon wie eine Fami­lie anfühl­ten. Als wir uns zum letz­ten Mal umarm­ten, kamen viele Erin­ne­run­gen an die ver­gan­ge­nen Tage hoch. Einige von uns waren des­halb sehr trau­rig und muss­ten sogar wei­nen. Dann war es lei­der Zeit, Tschüss zu sagen. Wir stie­gen in den Bus und tra­ten die Heim­reise an. Ins­ge­samt hat uns die ganze Woche sehr gut gefal­len. Es war eine rich­tig coole Erfah­rung, bei der wir viel erlebt und neue Freund­schaf­ten geschlos­sen haben. Wir konn­ten ein ande­res Land ken­nen­ler­nen, inter­es­sante Orte besu­chen und gemein­sam an ver­schie­de­nen Pro­jek­ten arbei­ten. Außer­dem haben wir viel Eng­lisch gespro­chen und unsere Eng­lisch­kennt­nisse ver­bes­sert. Beson­ders schön war die gemein­same Zeit mit unse­ren rumä­ni­schen Aus­tausch­part­ne­rin­nen und Aus­tausch­part­nern. Wir wer­den uns noch lange an diese Woche erin­nern. Sophia 8f, Emma 9e, Paul 9d, Mika 9c, Greta 9c, Karl Mat­tis 9b, Albert 9b, Siran 10a, Soha 10g, Carla 10g

Eras​mus+​-Aus​tausch nach Târ­go­viște, Rumä­nien – Pro­jekt „Waste, Recy­cling, Upcycling”

2024-11-05
On: 5. November 2024
In: Aktuelles, Berufsorientierung, Europaschule, Umweltschule

Vom 20. bis 25. Okto­ber 2024 hat­ten zehn Schü­le­rin­nen und Schü­ler unse­rer Schule die Gele­gen­heit, im rumä­ni­schen Târ­go­viște am Eras​​mus+​​-Pro​​jekt „Waste, Recy­cling, Upcy­cling” teil­zu­neh­men. Die Gruppe setzte sich aus Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Jahr­gänge 7, 9 und 10 zusam­men und wurde von Frau Kaps und Herrn Baum­bach beglei­tet. Der Aus­tausch bot so jun­gen wie älte­ren Teil­neh­men­den viel­fäl­tige Ein­bli­cke in andere Kul­tu­ren und kon­krete Erfah­run­gen mit nach­hal­ti­gen The­men. Ein­blick in die Woche Die Ankunft erfolgte am Sonn­tag, an dem die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in ihren Gast­fa­mi­lien unter­ge­bracht wur­den. Nach einem ers­ten Abend folgte am Mon­tag der Emp­fang an der Part­ner­schule. Die herz­li­che Begrü­ßung durch das rumä­ni­sche Team und eine „Goo​​secha​​se”​​-Ral​​lye zum Erkun­den des Schul­ge­län­des schu­fen eine lockere Atmo­sphäre und hal­fen, neue Kon­takte zu knüp­fen. Diens­tag stand der Besuch von zwei Unter­neh­men auf dem Pro­gramm: Das Beko-Werk, das Haus­halts­ge­räte her­stellt und in moderns­ter Industrie‑4.0‑Technologie pro­du­ziert, sowie eine Eis­waf­fel­fa­brik. Hier muss­ten alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler Hygie­n­e­klei­dung wie Hau­ben, Män­tel und Schu­h­über­zie­her tra­gen, was für einige Lacher und lus­tige Fotos sorgte. Zum Abschluss gab es für alle ein Eis. Am Mitt­woch reiste die Gruppe nach Buka­rest, wo sie das Par­la­ments­ge­bäude und ein Muse­ums­dorf besich­tig­ten. Don­ners­tag folgte ein Work­shop an der Uni­ver­si­tät, bei dem die Schü­ler Bio­plas­tik selbst her­stell­ten und so die Idee nach­hal­ti­ger Mate­ria­lien bes­ser ver­stan­den. Am Frei­tag hieß es dann Abschied neh­men – von den Gast­fa­mi­lien und neuen Freun­den. Es flos­sen viele Trä­nen. Stim­men der Teil­neh­men­den Frieda (9d): Ich habe mich sehr gefreut meine Gast­fa­mi­lie ken­nen­zu­ler­nen und habe mich bei ihnen sehr wohl gefühlt. Am Anfang war es ein wenig schwer, mich in den Tages­ab­lauf der Fami­lie ein­zu­fin­den. In Rumä­nien wird oft gesun­gen und getanzt, und es war toll, dass uns auch einige tra­di­tio­nelle Tänze gezeigt wur­den. Ich habe in die­ser Woche so viel gese­hen und bin über mich selbst hin­aus­ge­wach­sen! Zara (7d): Ich wurde von mei­ner Gast­fa­mi­lie wie ein Fami­li­en­mit­glied auf­ge­nom­men und hatte keine gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen, auch sprach­lich nicht. Gern wäre ich noch län­ger geblie­ben. Ich fand das tra­di­tio­nelle Gewand sehr cool. Es war inter­es­sant, dass die Men­schen so reli­giös waren, ohne dass man es immer gemerkt hat. Beson­ders span­nend fand ich, dass sie sich immer bekreu­zi­gen, wenn sie an einer Kir­che vor­bei­ge­hen. Diana (10d): In Rumä­nien gibt es viele Gerichte, die man nicht kennt, aber sie waren alle sehr lecker. Beson­ders schön war, dass meine Gast­fa­mi­lie alles getan hat, damit ich mich wie zu Hause fühle. Der Aus­tausch war die beste Ent­schei­dung: Ich habe viele neue Per­sön­lich­kei­ten ken­nen­ge­lernt und viel über die Kul­tur erfah­ren. Henri (7d): Die Gast­fa­mi­lie war super­nett, auch wenn die Mut­ter kein Eng­lisch sprach. Es gab viele neue Ein­drü­cke, und ich würde jedem emp­feh­len, an Eras­mus teil­zu­neh­men. Ida (10a): Es gab keine gro­ßen kul­tu­rel­len Unter­schiede, aber Offen­heit war wich­tig. Ich habe viele neue Leute ken­nen­ge­lernt und würde jedem emp­feh­len, so ein Pro­jekt mit­zu­ma­chen. Noah (9d): Das Schul­sys­tem war sehr ver­schie­den, vor allem in Sport. Der Aus­tausch bot viele Erfah­run­gen, die einem im Leben wei­ter­hel­fen kön­nen. Die Woche hat wie­der mal gezeigt, wie span­nend und wert­voll ein Eras­­mus-Aus­­­tausch sein kann – die Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben viel Neues über sich, andere Kul­tu­ren und Umwelt­the­men gelernt.

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