Netzwerk Verbraucherschule

Ein gesundes Leben, einer kluger Umgang mit Geld, nachhaltiger Konsum und die Förderung von Medienkompetenz sind die Ziele des → Netzwerkes Verbraucherschule.

Mit der Auszeichnung als Verbraucherschule würdigt der → Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Schulen, die ihre Schüler*innen auf den Alltag vorbereiten, indem sie Verbraucherbildung im Schulalltag verankern. Dabei werden verschiedene Maßnahmen, Projekte und Unterrichtsvorhaben beurteilt, die die folgenden vier Handlungsfelder der Verbraucherbildung behandeln:

  • Nachhaltiger Konsum und Globalisierung
  • Finanzen, Marktgeschehen und Verbraucherrecht
  • Medien und Information
  • Ernährung und Gesundheit

Die Auszeichnungskriterien orientieren sich dabei an den → Qualitätskriterien für Schulwettbewerbe der Kultusministerkonferenz und wurden zusammen mit Experten der Verbraucherbildung und schulischen Akteuren ausgearbeitet. Den Schulen wird dabei bewusst ein großer Spielraum für die Umsetzung eingeräumt. Die Kriterien werden regelmäßig überprüft und fortgeschrieben.

Auch die Leonore-Goldschmidt-Schule ist Mitglied im → Netzwerk Verbraucherschule und befindet sich derzeit im Bewerbungsverfahren um die Auszeichnung als „Verbraucherschule Gold“.

Schulen erhalten diese Auszeichnung für zwei Jahre, wenn

  • Verbraucherbildung im Schulcurriculum, im Schul(entwicklungs)- oder Qualitätsprogramm verankert ist,
  • Verbraucherbildung anhand von Maßnahmen im Schulalltag umgesetzt haben und
  • sie zu allen vier Handlungsfeldern der Verbraucherbildung Maßnahmen aktiv umgesetzt haben.

Wir verankern in unserer Schule das Thema Nachhaltigkeit/Verbraucherschule in unseren → Leitbild. Hier spielt die fächerübergreifende Bildung, das selbstständige Lernen und Entdecken eine entscheidende Rolle. Leben mit Rechten und Pflichten, Verantwortung und selbständiges Lernen gehören an der Leonore-Goldschmidt-Schule zum Alltag. Die Schüler*innen kommen täglich in Berührung mit den verschiedenen Handlungsfeldern der Verbraucherschule. Bereits beim Betreten des Gebäudes wird diese Schwerpunktsetzung deutlich. 17 Plakate mit den Zielen für Nachhaltige Entwicklung begleiten bis zum Klassenraum. Aber auch weitere Angebote, wie die Berufsberatung im Haus, die Schulsozialarbeiter (u.a. im Bereich von Cybermobbing tätig) oder die Fairtrade-Stände senden ein ganzheitliches Bild im Bereich der Verbraucherbildung.