Online unterwegs

Cybermobbing – nicht mit uns!

An unserer Schule ist es uns wichtig, dass sich alle wohlfühlen und in einer entspannten Atmosphäre lernen können.

Es kommt allerdings zunehmend vor, dass diese Atmosphäre gestört ist. Schülerinnen und Schüler werden im Chat, über WhatsApp, per E-Mail, SMS etc. belästigt, beleidigt oder es werden falsche Behauptungen über sie verbreitet.

Wir wollen das nicht und dulden kein Cybermobbing.

Wenn euch so etwas passiert: sucht euch Hilfe bei Erwachsenen, also bei euren Eltern, euren Lehrerinnen und Lehrern oder euren Schulsozialarbeiterinnen und sprecht darüber.
Ihr solltet nicht auf die Beleidigungen reagieren und nicht antworten – ignoriert diese Provokationen, und dann bleibt die Bestätigung für den Schreiber aus.

Wichtig ist: Drohung, Nötigung oder Erpressung – egal durch welches Medium – sind Straftaten!

Wenn uns in der Schule ein Fall von Cybermobbing bekannt wird, werden die Klassenleitungen, die Jahrgangsleitung, die Schulleitung, die Schulsozialarbeit und ggf. die Jugendkontaktbeamten
der Polizei sofort reagieren und klären, was vorgefallen ist und wie schwer der Vorfall war.

Wir werden alles dafür tun, dass sich die Betroffenen an unserer Schule wieder wohlfühlen können.

Die Schulgemeinschaft

→ Mehr zum Thema Cybermobbing und was man dagegen tun tun kann, erfährst du bei klicksafe.de.


Die 10 Gebote der Computerethik

  1. Du sollst nicht deinen Computer benutzen, um anderen Schaden zuzufügen.
    Computer und Programme sollten nicht für „schlechte“ Absichten und Aufgaben eingesetzt werden. Das schließt sowohl unbeabsichtigte Fehler ein, als auch absichtlich entwickelte Anwendungen, mit denen Schaden ausgelöst werden soll.
  2. Du sollst nicht anderer Leute Arbeit am Computer behindern.
    Das Arbeiten am Computer soll möglichst einfach sein. Das erfordert eine durchdachte Arbeitsweise bei der Entwicklung von Computern und Software, die auch berücksichtigt, dass Menschen mit unterschiedlichem Wissensstand am Computer arbeiten können sollen und zudem Fehler machen können.
  3. Du sollst nicht in anderer Leute Dateien stöbern.
    Auch bei Computerdaten gilt das Prinzip der Privatsphäre. Daten anderer Menschen sind daher prinzipiell tabu, wenn der Besitzer der Daten nicht explizit die Einsichtnahme gestattet. Das gilt auch für Daten, die nicht gesondert gesichert sind – möglicherweise hat der Besitzer der Autoren schlicht nicht berücksichtigt, dass nur er Zugriff auf seine Daten hat.
  4. Du sollst nicht den Computer zum Stehlen benutzen.
    Computer sind mächtige Werkzeuge und gerade in vernetzten Systemen gibt es genügend Motivation, in andere Computersysteme „hineinzuschauen“ und auch Daten und Informationen zu stehlen. Verantwortungsbewusste Nutzer tun genau dies nicht und gehen bei der Erkennung von unsicheren Systemen auf Systembetreuer und Nutzer zu, um ihnen Schwachpunkte an ihren Systemen zu erläutern.
  5. Du sollst nicht den Computer benutzen, um falsches Zeugnis abzulegen.
    Das Ablegen von falschen Zeugnissen ist durch digitale Prozesse ebenfalls in vielen Fällen deutlich einfacher, als bei persönlich abgegebenen Zeugnissen, da elektronische Daten und Kommunikation oftmals die persönliche Nähe als moralische Hürde umgehen und Datenspuren oft sehr einfach verwischt werden können.
  6. Du sollst nicht Software benutzen oder kopieren, für die du nicht die Nutzungs- oder Kopierrechte erworben hast.
    Software unterliegt, sofern nichts anderes in deren Lizensierungsbestimmungen festgelegt ist, Urheberrechten, die beachtet werden müssen. Wenn ein Entwickler bestimmte Nutzungs- und Kopierrechte für seine Software verfügt hat, so sind diese zu beachten, sofern sie im Einklang mit rechtlichen Bestimmungen stehen. Zu bedenken ist immer, dass auch Entwickler das Recht haben, von ihrer Arbeit zu leben.
  7. Du sollst nicht anderer Leute Ressourcen ohne deren Erlaubnis verwenden.
    Ressourcen fremder Computersysteme sollten niemals ohne Erlaubnis der Besitzer für eigene Zwecke verwendet werden. Möglicherweise werden genau zu diesem Zeitpunkt diese missbrauchten Ressourcen für andere Zwecke benötigt und stehen dann nicht zur Verfügung. Das gilt insbesondere für Server-Systeme, deren Ressourcen für möglichst viele Benutzer zur Verfügung stehen sollen.
  8. Du sollst nicht anderer Leute geistig Werk als deines ausgeben.
    Die Arbeit anderer Menschen ist tabu, wenn es darum geht, eigene Arbeiten abzuliefern, auch wenn das Kopieren und Einfügen von fremden Inhalten einfach ist. Keinesfalls signalisiert das Fehlen von Urheberrechtsangaben, dass fremde Inhalte frei von Urheberrechten sind.
  9. Du sollst über die sozialen Konsequenzen deiner Programme nachdenken.
    Programmierern und Entwicklern obliegt nicht nur eine technische Verantwortung, sondern auch eine soziale. Beim Umgang mit persönlichen Informationen ist zunächst der Entwickler einer Anwendung dafür verantwortlich, den Nutzer darüber aufzuklären, in welchen Zusammenhängen die eingegebenen persönlichen Daten verwendet werden. Ebenso sollten sich Entwickler darüber im Klaren sein, dass Anwendungen in kleineren Personenkreisen und Familien eingesetzt werden könnten.
  10. Du sollst den Computer so benutzen, dass du Verantwortung und Respekt zeigst.
    Der Einsatz von Computern soll so geschehen, wie man selbst auch behandelt werden will. Dazu gehören gegenüber Laien Hinweise, wie Computer verantwortungsvoll genutzt werden können und letztlich auch der eigene, vorbildliche Einsatz von Computern.

(Quelle: Netplanet)