Musik

Nils Nordmann, Fachbereichsleitung

„Das Kind sollte sich ganzheitlich im Tun ausdrücken – durch Singen, Tanzen, Malen – und in aller Ruhe, ehe es sich spezialisieren muss. Das Phantasievolle muss dem Faktischen vorangehen und von der Wirklichkeit des Faktischen diszipliniert werden.“  (Yehudi Menuhin)

Im Musikfachbereich an der Leonore-Goldschmidt-Schule unterrichten insgesamt zehn Kolleg*innen. Ein zentraler Aspekt des Unterrichts ist die Musikpraxis. Die Schüler*innen sollen möglichst viel Erfahrungen im Singen und Instrumentalspiel sammeln, die mit der Musiktheorie verknüpft werden.

Für den Unterricht stehen fünf Musikräume zur Verfügung. Diese sind alle je mit einem Whiteboard, einer leistungsstarken Musikanlage und einem Klavier ausgestattet. Des weiteren können die Schülerinnen und Schüler in sechs schalldichten Übekabinen musizieren.

In den zwei Instrumentensammlungen befinden sich zahlreiche Instrumente für die Musikpraxis: Keyboards, Gitarren, Xylophone und Congas, Percussion, orffsche Instrumente wie Glockenspiele, Rasseln, Klanghölzer, etc.. Außerdem stehen in den Räumen Bandinstrumente wie E-Gitarren und E-Bass mit Verstärkern, Mikrofone und Schlagzeug.

Ein Schwerpunkt des Musikbereichs der Leonore-Goldschmidt-Schule ist der Einsatz von digitalen Medien. Die Schüler*innen erlernen in den Jahrgängen 5 bis 7 Kompositiontechniken am Sequenzer mit dem iPad. In den höheren Jahrgängen arbeiten die Schüler*innen mit dem Controller Push und der Software Live von Ableton.

Zur Zeit gibt es einen Schülerchor und eine Schülerband. Auch wird die Musiktechnik in den Fachräumen und in der Aula von Schülern durch eine AG und einen Wahlpflichtkurs betreut.

Zusammen mit dem Fachbereich Theater betreut der Fachbereich Musik alljährlich das Klassenprojekt „Weihnachtsmärchen“, in dem jeweils eine 5. (und im zweiten halben Jahr 6.) Klasse ein Theaterstück mit Musik zur Aufführung bringt. Auch organisieren die beiden Fachbereiche einmal im Jahr eine Werkschau mit dem Namen „Alles Tacke“.

Weiterhin arbeiten wir auch häufig mit außerschulischen Kooperationspartnern an Projekten zusammen. Beispielhaft könnten folgende Projekte genannt werden: AppOper und Tatort Ohrlabor (Staatstheater / Musikzentrum), Niedersächsische Musiktage (Sparkassenstiftung), Improkultur (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Haymatsounds (HMTMH / Pavillon).

 

(Fotos auf dieser Seite von Nils Nordmann und Helge Krückeberg)