Elternvertretung

Elternvertretung an der Leonore-Goldschmidt-Schule

Die Elternvertretung stellt das Bindeglied zwischen Schule und Eltern dar. Gemeinsam mit der Schulleitung, den Lehrern, den einzelnen Gremien, dem Förderverein sowie den Schülern und Eltern wollen wir im Interesse und zum Wohle Aller zusammenarbeiten und unsere Ideen für ein Miteinander verwirklichen. Wir wollen positive Veränderungen ermöglichen, Lösungen für Probleme finden und umsetzen und uns dort kritisch aber kooperativ einmischen, wo es nötig erscheint.

Klassenelternvertreterinnen und -vertreter

Die Eltern einer Klasse wählen zwei Personen aus Ihrer Mitte als Vertreterinnen oder Vertreter aus. Hierbei sind alle zwei Jahre die Elternvertreter oder der Elternvertreter und eine Stellvertreterin, bzw. ein Stellvertreter in getrennten Wahlgängen zu wählen. Sie halten den Kontakt zur Klassenleitung, sollten von diesen im Rahmen der vertrauensvollen Zusammenarbeit über Vorkommnisse und Neuigkeiten in der Klasse informiert werden und sind Ansprechpartner für allgemeine Fragen aus der Elternschaft. Sie laden zu den Elternabenden ein, legen die Tagesordnung fest und leiten die Versammlung. Es sind mindestens zwei Treffen pro Jahr abzuhalten. Die Einladungen hierzu sollten mindestens zwei Wochen vorher den Eltern vorliegen.

Häufige Fragen in der ersten Zeit als Elternvertreterin oder Elternvertreter:

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  • 1. Wie erreiche ich Lehrkräfte in der Schule?
     

    Sie können entweder über das Sekretariat (Tel. 0511 - 168 49511) eine Nachricht mit der Bitte um Rückruf hinterlassen, eine E-Mail an die betreffende Lehrkraft schicken (i.d.R. vorname.nachname@leogos.de) oder eine entsprechende Nachricht in das Postfach der Lehrkraft einwerfen. Die Postfächer befinden sich vor dem Verwaltungsbereich.

  • 2. Wo können Elterntreffen stattfinden? Wie sind die Räume zu reservieren und wie komme ich an die Schlüssel?
     

    Bei der Suche nach geeigneten Räumen in der Schule hilft Ihnen die Klassenleitung. Sie sind auf Nachfrage auch meist bereit, sich um Organisation, Reservierung und Schlüssel zu kümmern. Die Treffen beginnen meist um 19.30 oder 20.00 Uhr und müssen aus organisatorischen Gründen um 22.00 Uhr beendet sein. Der erste Elternabend findet in den Klassenräumen der Kinder statt, für weitere Treffen stehen dann die Räume des 11. Jahrgangs zur Verfügung. Technische Ausstattungen wie Beamer usw. stehen auf Anfrage zur Verfügung.

  • 3. Wie benachrichtige ich andere Eltern?
     

    Als Elternvertreter erhalten Sie von der Schule eine Liste der Kinder Ihrer Klasse mit den entsprechenden Telefonnummern, Sie sollten aber auch versuchen, einen Mailverteiler aufzubauen. Die Weitergabe von schriftlichen Mitteillungen und Einladungen ist stark von der Zuverlässigkeit der beteiligten Kinder abhängig, daher ist es sinnvoll, diese immer mit Rückmeldung und Fristsetzung zu versehen.

  • 4. Wie stelle ich einen Antrag beim Förderverein?
     

    Anträge beim Förderverein sind grundsätzlich durch die Lehrkräfte zu stellen. Die Lehrkräfte befürworten einen möglichen Antrag und leiten diesen – ggf. mit einer eigenen Stellungnahme versehen – an den Förderverein weiter. Normalerweise wenden Sie sich an Ihre Klassenleitung, unter Umständen auch an die Jahrgangsleitung.

Für weitere Fragen steht Ihnen der Vorstand des Schulelternrates jederzeit zur Verfügung.

Klassenkonferenzen

Die Klassenkonferenz ist dazu da, besondere Themen wie, z. B. Beratung über Schüler, Zensuren, Versetzungen, Strafen, Zusammenwirken zwischen Fachlehrern usw. zu besprechen. Teilnehmer sind alle Lehrkräfte einer Klasse, sowie jeweils drei stimmberechtigte Eltern- und Schülervertreterinnen und -vertreter. Die Einladung hierzu erfolgt durch die Lehrkräfte (Klassenleitung), die auch die Konferenz leiten. In jedem Schuljahr finden außerdem zwei Zeugniskonferenzen statt (am Ende jeden Halbjahres zwischen 14.00 und 20.00 Uhr, Dauer max. 1 Std.). Die Eltern- und Schülervertreter haben hierbei jedoch lediglich Mitsprache- und keine Stimmrechte. Es werden für die Konferenz insgesamt drei Elternvertreterinnen und -vertreter und drei Stellvertreterinnen und -vertreter für zwei Jahre gewählt. Die Wahl erfolgt hierbei regelmäßig im Block, d. h. in einem Wahlgang. Es hat sich als sinnvoll herausgestellt, dass mindestens eine Klassenelternvertreterin oder ein Klassenvertreter dazu gehört.

Jahrgangssprecherinnen und -sprecher

Auf Grund der Größe der Schule und der einzelnen Jahrgänge treffen sich die Elternvertreterinnen und Elternvertreter eines Jahrgangs zu eigenen Jahrgangsabenden. Es handelt sich hierbei praktisch um einen Schulelternrat im Kleinen, auf dem jahrgangsbezogene Themen und Probleme – meist in Anwesenheit der Jahrgangsleitung – besprochen werden. Es werden mind. zwei Treffen in jedem Halbjahr abgehalten. Die Elternvertreterinnen und -vertreter wählen sich eine Sprecherin oder einen Sprecher aus ihrer Mitte, die, bzw. der regelmäßig auch Mitglied der Vorstands des Schulelternrates (SER) ist und den Kontakt zur Jahrgangsleitung hält. Diese Aufgabe lässt sich als Sammler/in nach oben und Vervielfältiger/in nach unten beschreiben.

Schulelternrat (SER)

Die Vertreterinnen und Vertreter aus allen Klassen (einschl. Stellvertreter) bilden den Schulelternrat (SER). Der SER ist das höchste Gremium der Eltern an der Schule. Er trifft sich auf Einladung der/des SER-Vorsitzenden mindestens einmal im Halbjahr. Zu den Aufgaben gehören die Wahlen des SER-Vorstands, der Elternvertreterinnen und -vertreter im Schulvorstand und für die Fachkonferenzen (jeweils für zwei Jahre). Der SER vertritt alle Klassen, also alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern. Er berät über alle die Eltern berührende Fragen und trifft erforderlichenfalls hierzu Beschlüsse. Zu den Sitzungen werden immer die Schulleitung und ggf. andere sachverständige Personen eingeladen. Der Schulelternrat an der IGS Mühlenberg hat über 100 Mitglieder. Um handlungsfähig zu bleiben, wählt sich der SER einen Vorstand, der zwischen den SER-Sitzungen im Namen und im Auftrag des SER handelt. Dem SER-Vorstand gehören neben der/dem Vorsitzenden bis zu sieben Stellvertreterinnen und Stellvertreter an. Die gewählten Vertreterinnen und Vertreter sind jeweils für einen Jahrgang direkt zuständig (meist die Jahrgangssprecherinnen und – sprecher). Der SER-Vorstand trifft sich einmal im Monat mit der Schulleitung. Dort werden alle die Schule und die Eltern berührenden Fragen besprochen, wie z. B. Schulprogramm, Lehrerversorgung, Baumaßnahmen oder die allgemeine Schulorganisation. Der SER-Vorstand bereitet die SER-Sitzungen vor. Daneben gibt es für besondere Aufgaben Arbeitsgruppen, in denen außer Mitgliedern des SER-Vorstands auch weitere Eltern mitarbeiten können.

Gesamtkonferenz

In der Gesamtkonferenz wirken alle an der Erziehungs- und Unterrichtsarbeit an der Schule Beteiligten zusammen. Die Gesamtkonferenz beschließt das Schulprogramm, die Schulordnung und die Geschäfts- und Wahlordnungen der Konferenzen und Ausschüsse. Außerdem entscheidet sie über Grundsätze für die Leistungsbewertung und Beurteilung und für Klassenarbeiten und Hausaufgaben sowie deren Koordinierung. Der SER wählt insgesamt 18 Vertreterinnen und Vertreter sowie deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter, die zu der Gesamtkonferenz als stimmberechtigte Teilnehmer eingeladen werden. Wahlen finden alle zwei Jahre statt.

Fachkonferenzen

Es gibt für fast jedes Fach eine eigene Fachkonferenz, dort sitzen die Fachlehrkräfte mit Eltern- und Schülervertreterinnen und -vertretern (jeweils zwei Stellvertreterinnen und Stellevertreter) und besprechen fachbezogene Probleme, Vorgehensweisen im Unterricht, neue Fachbücher usw.. Wahlen zu den Fachkonferenzen finden alle zwei Jahre statt; es werden zwischendurch aber auch Nachrücker benötigt.

Schulvorstand

Der Schulvorstand legt wesentliche Eckpunkte der schulischen Arbeit der Schule fest. Er entscheidet über die Ausgestaltung der Eigenverantwortlichkeit im Rahmen der gesetzlichen vorgegebenen Möglichkeiten. Der SER entsendet vier stimmberechtigte Vertreter (und vier Stellvertreter) in dieses Gremium. Die Elternvertreterinnen und -vertreter werden aus der Mitte aller Erziehungsberechtigten der Schule vom SER für zwei Jahre gewählt.


Mitarbeit außerhalb von Funktionen

Auch außerhalb der eigentlichen Klassenelternvertreterfunktionen können Eltern an der Leonore-Goldschmidt-Schule eine Vielzahl von Tätigkeiten wahrnehmen:

Förderverein

Aktive Mitarbeit im Förderverein wird immer gebraucht! Bei Interesse wenden Sie Sich bitte direkt an die Vorsitzende oder den Vorsitzenden.

Arbeitsgemeinschaften

Einmal selber Lehrer sein und Kindern etwas vom eigenen Wissen vermitteln? Auch das ist an der Leonore-Goldschmidt-Schule möglich. Die im Rahmen der Ganztagsbetreuung am Nachmittag stattfindenden AGs leben von neuen Ideen und die können auch interessierte Eltern einbringen. Wenn Sie also selber eine AG anbieten wollen, wenden Sie sich bitte an den Fachbereichsleiter „Ganztag“.


Überschulische Vertretungen

Stadt- und Regionselternrat

Der Stadtelternrat wird aus Vertreterinnen und Vertretern aller Schulen der Stadt Hannover gebildet. Er kümmert sich u. a. um Schulentwicklungsplanung, Haushaltsmittel, Lehrer- und Unterrichtsversorgung und Elternaktionen. Der Stadtelternrat unterhält mehrere Arbeitskreise, darunter auch solche für jede Schulform – für uns den Arbeitskreis Gesamtschulen. Gleiches gilt auch für den Bereich der Region Hannover.

Landeselternrat

Der Landeselternrat ist die Vertretung der Erziehungsberechtigten beim Kultusministerium (vier Elternvertreter der Gesamtschulen). Er berät das Kultusministerium in allgemeinen Fragen des Schulwesens, soweit Eltern betroffen sind. Dazu werden drei stimmberechtigte Mitglieder in den Landesschulbeirat gewählt. Dieser hat ein Anhörungsrecht beim Kultusministerium und fertigt Stellungnahmen zu Gesetz- und Verordnungsentwürfen. Darüber hinaus wählt der Landeselternrat sieben Delegierte in den Bundeselternrat, die Arbeitsgemeinschaft der Landesvertreter.